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Jahresrückblick Film und Serien 2020

Januar 11, 2021 - Lesezeit: 4 Minuten

Wie üblich noch der kurze Rückblick auf meine Highlights aus 2020, wobei ich mich auf Elemente beschränke die für mich neu waren. Trotz Covid-19 war das Jahr im Unterhaltungsbereich durchaus in Ordnung und wäre ohne die Schließung der Kinos vielleicht sogar noch besser geworden. Es begann nämlich durchaus vielversprechend mit den Besuchen von Underwater (8/10), welchen ich auf Grund der Vorliebe für das Genre und der starken Inszenierung weiterhin positiv in Erinnerung habe. Bad Boys III folgte und war kein unbedingtes Highlight (7/10), aber immerhin besser und stimmiger als erwartet. Hier besteht natürlich die Möglichkeit, dass ich meine Erwartungen, selbst an Popcorn Kino, schon vorsichtshalber immer stark zurückschraube, was sich anhand eines belanglosen Terminator 6 (6/10) auch bestätigte. Dann kam bereits der Bruch und alles verlagerte sich komplett nach Hause. Dort überzeugten mich dann in der ersten Jahreshälfte vor allem Ozark (8/10) und der unsichtbare Gast (7/10). Positiv, auch wenn es nicht zum großen Highlight reichte, waren außerdem The Informer und man Staune, die Netflix Produktion Tyler Rake (beides 7/10). Es folgte ein weiterer starker Ableger der Manhunt Reihe und mit Staffel 4 das akzeptable Ende der insgesamt tollen Cardinal Serie (beides 8/10). Mit Fire Saga (7/10) gab es dann gleich noch eine Netflix Produktion (WOW, schon 2 gute im Filmbereich) die durchaus mal albern, aber sehr unterhaltsam war und somit auch positiv in Erinnerung blieb, genau wie der zweite Teil von Monsieur Claude.

In der Mitte des Jahres war vor allem Peaky Blinders mit gleich 5 Staffeln und einem starken Gesamteindruck (8/10) sehr präsent. Weiterhin gab es mit The Gentleman auch noch einen unterhaltsamen Gangsterkomödienmix (7-8/10). Spaß über einen längeren Zeitraum gab es zudem mit allen Staffeln von Silicon Valley (8/10) um abschließend auch die letzte Staffel anzugehen sowie Parks & Recreation (8/10) und der Netflix Doku Drive To Survive. Die wiederrum zu deutlich mehr Verständnis an der Faszination Formel 1 geführt hat und mich ebenfalls dazu brachte das Renngeschehen während der Pandemie aktiv zu verfolgen.

Eine Zwischennotiz will ich noch für The Mandalorian opfern, an den ich überhaupt keine Erwartungen hatte, es aber dann aber auf Grund weniger Bombast sogar gut fand (7/10). Außerdem gelungen waren beide Staffeln von Condor, wo es aber leider nicht nach einer dritten Staffel aussieht.

Abgeschlossen mit 5 Staffeln Line of Duty (8/10) bleibt ein ziemlich starkes Serienjahr, welches aber auch immer wieder ein paar gute Momente im Filmbereich auf Lager hatte. Alles in allem würde ich 2020, in Bezug auf Filme und Serien, sogar als gutes Jahr bezeichnen.

2021 sollte zudem in der Lage sein daran anzuknüpfen, denn mit der letzten Staffel Homeland, Yellowstone (endlich in Deutschland gestartet), The Expanse, Drive To Survive, Brooklyn 99 und vielleicht auch mit Lupin stehen bereits einige hoffnungsvolle Titel auf der Watchlist. Dazu gesellen sich noch Tokyo Vice (Michael Mann), The Morning Show, Gangs of London und Ted Lasso. Pandemiebedingte Verzögerungen gibt es bei Jack Ryan und Peaky Blinders, aber durchaus möglich das diese Staffeln auch noch 2021 kommen. Gespannt darf man sein wie die Filmstudios ihre ganzen verschobenen Filme unterbringen werden und ob noch mehr den Weg von Warner gehen wollen und ihre Highlights (u.a. Matrix 4) auch direkt für den Heimbereich ankündigen. Grundsätzlich stehen mit James Bond, Top Gun, The Last Duel (Scott), Mission Impossible 7, Infinite (Fuqua/Wahlberg), Uncharted und Tod auf dem Nil einige Filme an von denen ich mir durchaus etwas verspreche.