Gute 4 1/2 Jahre nach Valhalla mache ich mich nun an den neusten Hauptteil der Assassins Creed Reihe. Dazwischen gab es noch den für mich durchaus gelungenen kleinen Ableger Mirage und erfreulicherweise die gratis Frische-Kuren für Syndicate und mittlerweile auch für Unity. Vor allem Syndicate taugt sicherlich für den ein oder anderen Vergleich, da dort bereits zwei spielbare Hauptcharaktere zur Verfügung standen und dies auch in Shadows wieder der Fall ist.
Bekannterweise wurde in der Community schon länger Japan als Schauplatz gefordert und nun da Japan aktuell einen Hype erlebt hat man sich auch bei Ubisoft entschlossen, dass es an der Zeit ist dem Land zur Zeit des Feudalismus einen Besuch zu gewähren. Das tut man in wirklich wunderschöner Grafik, die vor allem mit den neuen Wetter- und Jahreszeiten Effekten punktet. So ist die gesamte Spielwelt mal in der Kirschblüte, dann komplett begrünt, später im stimmigen Herbst und am Ende des Jahres dann, je nach Höhenlage, komplett verschneit. Dazu kommen tolle Regen, Wind und Nebeleffekte sowie wunderschöne Sonnen Auf- und Untergänge. Mein persönliches Highlight bleibt zwar weiterhin Odyssey, aber das hat mehr mit dem mediterranem Flair zu tun und Shadows setzt sich als neuster Titel grafisch schon an die Spitze der Reihe.

Hart betrachtet war es das dann aber schon mit den richtig guten Neuigkeiten, denn alles andere war für mich leider an vielen Stellen unrund. Die tolle Grafik bleibt ein reines Stilmittel, hat hier und da minimale Auswirkungen auf das Gameplay, wird aber nicht richtig konsequent eingebunden. D.h. für die Story ist es nicht relevant, welche Tages- oder Jahreszeit grade herrscht. Ja bei Nacht ist schleichen, wegen der Schatten die man gut nutzen kann etwas leichter und stimmiger, aber wenn man ehrlich ist war es das und hatte auf meine Spielweise keinen Einfluss. Es gibt keine Regionen oder Quests die gewisse Umgebungsbedingungen voraussetzen oder diese thematisch sowie optisch einbinden. Das ist aus meiner Sicht definitiv verschenkt. Verschenkt ist leider auch die Aufteilung auf zwei Charaktere, die sich zwar unterschiedlich spielen, was sich aber letztendlich auf zwei relevante Dinge reduziert. Schaden und Bewegung. Naoe die Shinobi spielt sich Assassins-Creed-Like, ist flink unterwegs, kann gut klettern, schleichen und kämpfen, verträgt aber deutlich weniger Treffer als Yasuke, der stämmige Samurai. Dieser rumpelt sich schwergängig durch die Spielwelt, teilt gnadenlos aus und verträgt auch deutlich mehr Treffer. Das passt eigentlich, wäre da nicht der Punkt das es viele Stellen gibt, die Yasuke einfach nicht erreichen kann, weil er halt maximal über einen Zaun klettern, lieber aber einfach hindurchrennt. Höher gelegene Aussichtspunkte auf Gebäuden oder in der Natur zu erreichen kann man aber oftmals vergessen, was ärgerlich ist da man teilweise wenige Meter von einen Sammelobjekt entfernt den Charakter wechseln muss.

Und dann ist da noch der größte Schwachpunkt des Spiels. Die Story. Die war schon bei Valhalla grade so zweckdienlich und ist bei Shadows leider noch schwächer. Zwar stimmen die Eckpfeiler um Rache, natürlich eine große und viele, viele kleine Geheimorganisation sowie viel japanischer Kultur von der Teezeremonie, über Burgen, Tempel, Daikane und Daimyōs bis hin zum Shogun und den verschiedenen Damen ist alles drin, aber es gelingt zu absolut keiner Zeit das alles zu einem mitreißendem Ganzen zu verpacken. So hat man auch erst nach einem ewig langem Prolog, der letztendlich gute 8-10 Stunden umfasst, von denen man aber die Hälfte der Zeit nur den durchschnittlichen Cutscenes folgt, die Möglichkeit beide Charaktere zu steuern. Zu dem Zeitpunkt hat man aber im Gegenzug dann schon einen riesigen Questbaum sowie 20 andere Charaktere und Figuren eingeführt. Die sind für sich gesehen eigentlich alle nicht schlecht wie z.B. Tomiko, die euer Versteck am Laufen hält, der kleine muntere Junge Junjiro oder die Verbündeten, die man für seinen Geheimbund anwerben kann. Aber es funktioniert kaum im Geamtbild. Der immer gleiche Aufbau der Quests ist extrem eintönig und nervt spätestens dann wieder so richtig, wenn nach einem Dialog mit dem Questgeber die Fortsetzung möglichst weit weg vom aktuellen Standort stattfindet und man erstmal wieder fünf Minuten reiten muss nur um das Gespräch fortzuführen oder abzuschließen. Da habe ich echt daran gezweifelt ob ich überhaupt weiterspiele und nur die wirklich schönen Landschaften retten den Titel hier. Die hat aber auch so seine Tücken, denn Abseits der Wege und Dörfer kommt man oftmals wegen der dichten Vegetation nicht vorwärts, steckt plötzlich im Unterholz fest oder kann einen Felsen, egal mit welchem Charakter nicht hochklettern. Diese bilden zwar ein Duo, haben miteinander aber eine ähnliche Chemie wie zwei nebeneinander liegende Steine. Streitigkeiten, Emotionen, irgendeine Entwicklung miteinander? Fehlanzeige oder alles nur halbgar. Das war mit den Geschwistern Frye in Syndicate, deutlich besser. Überhaupt ist im direkten Vergleich mit Syndicate die Sinnhaftigkeit zweier Charaktere deutlich mehr gegeben, als in Shadows. Yasuke hätte auch ein einfach ein nicht spielbarer Verbündeter, mit höherem Story-Anteil sein können. Ab dem Moment wo ich mit Naoe ausreichende Fähigkeiten erlangt hatte um nicht in jedem Gefecht durch zwei Hiebe zu sterben, habe eigentlich nur noch mit ihr gespielt, sofern das Quest keinen Charakter vorschrieb.
Die Kämpfe sind auch wieder so eine Sache, generell machen sie Spaß, wirken komplexer als in vorherigen Titeln und vor allem die unterschiedlichen Waffen und Spezialattacken bieten einem viele Möglichkeiten sich zu entwickeln und nach eigener Präferenz zu spielen, dass ist wirklich gelungen. Natürlich ist da jedoch auch wieder ein Aber. Zum einen geht die Übersicht, vor allem bei vielen Gegnern öfter mal verloren, das klappte bei Odyssey und Valhalla, im direkten Vergleich mit z.B. den Eroberungsschlachten und Raubzügen schon deutlich besser. Zum anderen sind einige Schergen deutlich zäher als sie sein müssten und es wirkt etwas seltsam und durchaus öfter frustrierend, wenn ein einfacher Bandit im gleichen oder leicht höheren Level wie man selbst, einen mit einem Treffer (vor allem mit der Naginata) fast niederstreckt, im Gegenzug aber mehrere Spezialattacken aushält.

Das klingt am Ende alles vielleicht schlechter als es wirklich ist. Immerhin bin ich dann doch dran geblieben und habe den Titel beendet (ca. 60 Stunden Spielzeit über gut 3-4 Monate verteilt). Shadows hat einen großen Umfang, eine wunderschöne Grafik, ein paar Neuerungen, die aber nicht besonders ins Gewicht fallen und bleibt im Kern immer ein Assassin's Creed. Leider mit einer Story, die keinen wirklichen Reiz versprüht, die einen roten Faden gebraucht hätte, den man ihr nicht gibt. So beendet man die inspirationslosen Quests relativ emotionslos, weil man es abschließen möchte ("Ach komm den einen erwische ich auch noch"), aber zu selten, weil man wissen möchte wie die Geschichte weitergeht oder eine neue Region erkunden will. Die zwei Charaktere? Geschenkt, Naoe hätte locker ausgereicht, hätte das Spiel vielleicht sogar alleine besser gemacht. So bleibt Shadows leider ein irgendwie unrunder Titel. 7/10
Ballard - Staffel 1 Fügt sich gelungen in das Bosch Universum ein und ist somit ein sehenswerter Ableger, nicht ganz in der gleichen Qualität, aber mehr als ordentlich gemacht und mit einem ähnlichen Ton. Auch Maggie Q passt gut in die Rolle und hat zudem ein passendes Team um sich. 7/10
Relay - The Negotiator (2025) Spannend erzählt und gut gemacht, mit einer recht frischen Idee. So richtig überzeugt hat mich aber das zu generische Ende nicht, da es mir zu sehr auf Fehler der Protagonisten setzt, als auf Cleverness. 7/10
A Big Bold Beautiful Journey (2025) Der Trailer sprach mich einstens an, die eher mäßigen Bewertungen weckten dann eine gewisse Skepsis, die sich aber nicht als gerechtfertigt herausgestelle. Man muss ein gewisses Faible für Fantasie mitbringen und sich auf die spezielle, aber schöne Erzählweise einlassen. Hat für mich funktioniert. Auch getragen von den zwei Hauptdarstellern. Gute 7/10
Die Gleichung ihres Lebens (2023) Nicht uninteressant, aber auch wieder nicht so richtig interessant. Der Grund mag die für französische Verhältnisse eher mittelmäßige Inszenierung sein. Knappe 6/10
Die Jury (1996) Stark besetzt und spannend. Das die Geschichte so viele schwierige Themen auf einen Schlag beinhaltet hatte ich nicht mehr so in Erinnerung. Zeigt auch wie sensibel und "korrekt" heute alles geworden ist und das dies die eigene Wahrnehmung mehr beeinflusst als man glaubt. 8/10
The Rip (2026) Stimmungsvoll und cool inszeniert, mit vor allem am Ende ziemlich solider Action. Profitiert natürlich auch von seinen beiden Hauptdarstellern und einem recht spannenden Katz und Maus Spiel sowie guter Laufzeit. Überraschend rund für einen kompakten Actionthriller von Netflix. 8/10
Doppelmord (1999) Gelungener Krimi-Thriller mit typischen 90er Vibes, die sprechen mich weiterhin selbst bei den kleineren Produktionen an. Ashley Judd hat "damals" ja ein paar ordentliche Beiträge in diesem Genre geleistet und dieser, ist davon der gelungenste. 7/10
Der Geist und Dunkelheit (1996) Noch ein "Klassiker" der 90er, der sich irgendwo zwischen Abenteuer, Historien und Romanerzählung bewegt. Mit einem fast schon monumentalem Hauptset an der Brückenbaustelle und richtigen Chrakteren. Hat das gewisse Etwas. 8/10
Safe House (2025) Der Trailer sah eigentlich schon in Ordnung aus und am Ende trifft das auch auf den Film zu. Hier wird mit vermutlich relativ wenig Budget ordentlich kurzweilig inszeniert und erzählt. Das Ergebnis ist nie langweilig und mit einem gelungenem Ende. Knappe 7/10
On Call - Staffel 1 Polizeiserien gibt es wirklich viele und diese geht wieder einen realistischen Weg. Optisch machen Bodycams und Blaulicht einfach immer eine gute Figur, hier gibt es aber auch eine passend, authentische Story, die von einer starken Hauptdarstellerin getragen wird. Gerne noch eine Runde. Gute 7/10
Shadow Chase (2025) Haut bei der Action mächtig einen raus, dazu gibt es teilweise typischen Jackie Chan Humor, aber halt eher wie in den Hongkong-Werken, als in seinen US-Werken. Das beißt sich manchmal etwas mit dem brutalem Bösewicht und der eher ernsten Geschichte, die außerdem wohl mit Absicht komplizierter erzählt wird, als es sein müsste. Trotzdem ein gelungenes "Spätwerk" Chans. 7/10
Remnick - Staffel 1 Das Setting ist absolut Meins, wird aber mal gut, dann wieder zu wenig genutzt. So geht es generell Dauerhaft hin und her mit guten und schlechten Ideen, guten und schlechten Actionszenen, guten und schlechten Charakteransätzen. Generell unrund und das auch öfter mal von der Logik. Fühlte mich von der Schreibweise an Prison Break und Co. erinnert. Eher ungewöhnlich für Apple. 6/10
The Lost Bus (2025) Dramatisch und spannend inszeniert. Das funktioniert als reine Momentaufnahme der Katastrophe sehr gut, den Charakteren etwas Tiefe zu geben wirkte allerdings arg erzwungen. Gute 6/10
London Calling (2026) Nette, gut inszenierte, kleine Actionkomödie mit passender Besetzung, der 1-2 Schauplätze mehr gut getan hätten. Unterhaltsame 6/10
Freundschaft Plus (2011) Im Prinzip eine typische Rom-Com mit natürlich absehbaren Wendungen, aber auch das muss ja nicht immer schlecht sein. In Ordnung für das was es sein will. 6/10
The Wrecking Crew (2026) Erfreulicherweise erlebt das Action-Comedy Genre eine kleine Renaissance. Dieser Eintrag hat ein recht hohes Produktionsniveau, allerdings seine coolste Actionszene schon zu Beginn als Jason Momoa seinen Wohntrailer zerlegt. Mamoa selbst war abseits der Action aber eher nervig und die Story wurde auch nicht besonders interessant erzählt. Dave Bautista passte aber. Insgesamt solide, die Direct-to-Amazon-Beiträge vom letzten Jahr gefielen aber besser. 6/10
Sechs Richtige (2024) Diverse Geshichten über Lotto-Gewinner, für die der Gewinn nach hinten losgeht. War nicht so richtig meins, auch weil der Humor im besten Fall schwarz, aber schon fast eher mitleidig war. 5/10
The Reluctant Traveler with Eugene Levy - Staffel 1 -3 Sehr amüsante und interessante Reisegeschichten mit einem wie dafür gemachten Eugene Levy, der diverse Traumreisen über sich ergehen lassen "muss". Da waren schon eine Menge coole Hotels und auch nicht so viele bescheuerte "Wir gucken uns einen Tontopf-Aktivitäten" dabei. Typisch Apple möchte man fast sagen, trifft einen angenehmen, mir sehr sympathischen Ton. 8/10
Slow Horses - Staffel 5 Im Prinzip alles beim Alten. Gefiel mir besser als die vorherige Staffel, aber am Ende sind nur es Nuancen die einen Unterschied machen. So langsam wird es dann aber Zeit, dass es weitere Entwicklungen gibt, bin gespannt ob und was es geben wird. Wird wohl im Herbst weiter gehen. 7/10
Auf der Jagd (1998) Ein typischer Actionthriller seiner Zeit mit vielen echten Stunts und Effekten und einer gelungenen Geschichte, vielen Schauplätzen sowie den passenden Darstellern. Und auch wenn die Fälle in sich geschlossen sind, eigentlich komisch, dass es nie zu Teil 3 für die Marshalls kam. 8/10
2025 war vollgepackt mit vielen Neuerscheinungen, da die Streamingdienste den Markt fast überfluten und vieles davon eine zumindest brauchbare Qualität hat, außerdem auch das Kino nach der Pandemie wieder öfter für mich interessante Titel im Programm hatte. Deswegen habe ich mich zumindest gefühlt für weniger Klassiker oder Zweitsichtungen entschieden. Der Rückblick bezieht sich wie gewohnt nur auf Titel, die ich zum ersten Mal gesehen habe, wobei das Erscheinungsjahr nicht 2025 gewesen sein muss.
Fangen wir mit den reinen Highlights an. Paris Has Fallen überzeugte im Serienbereich und konnte dort zumindest für kurze Zeit eine Lücke im klassischen Actionbereich schließen. Action gab es auch im historisch inspirierten Abenteuer The Woman King, aber dazu auch einen so oft vermissten guten Erzählstil. Clint Eastwoods Juror #2 war ebenfalls gut erzählt, wenn auch im Gedankenspiel kein reiner Ende-gut-alles-gut Film. Einen sehr gelungenen Mix aus vielen Genres bot The Gorge, der mit cooler Machart und seinen beiden überzeugenden Helden, denen auch erfreulich viel Raum gegeben wurde am meisten in Erinnerung blieb. Dexter: Original Sin war etwas was ich nie wollte, aber dann dennoch mochte. Smoke gefiel mir trotz ein paar Schwächen im starken Gesamtbild. Das trifft auch auf The Amateur zu, der im Kino toll war, aber vermutlich bei einer zweiten Sichtung etwas abfallen wird. Die wilden 90er, Stick, A Man on The Inside und Tokyo Vice runden ein buntes, aber gutes Serienjahr gelungen ab. Alles 8 von 10.
Knapp dahinter reihen sich mit 7 von 10 dann wirklich viele gute Titel ein, die ich gerne gesehen habe und wieder sehen würde, bei denen wenig, aber doch manchmal eine Kleinigkeit fehlte. Darunter der sehr unterhaltsame Formel 1 Film, Kevin Costners Auftakt in die Horizon Saga, den verrückten, aber grandios inszenierten Furiosa und auch ein Ethan Hunt in The Final Reckoning, der dort mit der U-Boot Szene nochmal ein richtiges Highlight gesetzt hat. Vermutlich wegen des so spärlich bedienten, aber von mir so gemochten Abenteuer Genres hat mir auch Fountain of Youth gefallen, weil da schon vieles drin war, wenn auch nicht alles passte. Das Damengambit bleibt in Erinnerung, mit einer starken, nicht immer zugänglichen Hauptperson, aber auf jeden Fall sehenswert. Bad Monkey, Last Breath, die kurze Asterix-Serie und Slow Horses Staffel 4 tummeln sich außerdem noch unter den 7/10 Titeln, die in Erinnerung blieben.
Ein paar, wenn auch zum Glück wenige Enttäuschungen gab es aber auch, wobei sich diese auch mehr im Rahmen der eigenen Erwartungen oder Wünsche bewegen, als das es schlechte Titel sind. Interessanteweise sind es alles Großproduktionen. So z.B. die zweite Staffel von Die Ringe der Macht, an der alles irgendwie zu lang und gestreckt sowie unrund erzählt war. Jurassic World: Rebirth hatte viel Potenzial, wollte das trotz guter Ansätze aber mal wieder nur optisch abrufen. Dazu gesellt sich dann mit Avatar - Fire & Ash leider auch James Camerons Mammutwerk. Die wohl finale 4. Staffel Mythic Quest war doch auch hinter den Vorgängern und somit kein ganz würdiger Abschluss. Ähnlich würde ich auch das Ende von Yellowstone einstufen, bei dem vor allem Kevin Costner fehlte. Trotzdem alles noch 6/10.
Und was bringt 2026?
Fange ich doch damit an, dass Cliffhanger und Madden, welche ich schon 2025 erwartet hatte, nun aber im Sommer und Herbst 2026 erscheinen und somit wieder auf der Liste landen. Offen sind auch noch Alien: Earth und Predator: Badlands sowie eine Menge Star Wars "Kram" den ich noch nicht gesehen habe. Ähnlich wie bei Cliffhanger oder auch Am Wilden Fluss, darf sich Charlize Theron im April in Apex mit der Wildnis und Taron Egerton auseinandersetzen. Kommt auf Netflix, genau wie Matt Damon und Ben Affleck als harte Cops in The Rip. Hart dürfte es auch bei Jason Statham in Shelter zugehen, dessen letzte Filme, aber zugegeben eher nicht so cool waren. Allerdings sitzt mit Ric Roman Waugh jemand auf dem Regiestuhl dessen Filme ich bislang alle gut fand und der natürlich auch wieder mit Gerard Butler gedreht hat und zwar Greenland 2. Alles beides bereits im Januar. Genau wie eine unerwartete zweite Staffel The Night Manager.
Der Astronaut dürfte im Frühjahr großes Science-Fiction Kino werden, sofern man das Buch halbwegs auf die Leinwand bekommt, etwas skeptisch bin ich wegen der Besetzung des Regiestuhls und des durchschnittlichen Trailers. Peaky Blinders bekommt einen Film spendiert. The Dog Stars ist ein Endzeit Film von Ridley Scott, ab Sommer.
Apple TV bringt eine dritte Staffel Shrinking, eine zweite Staffel Monarch und überraschend für mich eine eine vierte Runde Ted Lasso. Remnick werde ich wohl noch im Januar schauen und gerne dürfte auch For All Mankind in die vielleicht letzte Staffel starten.
Sicherlich opulent wird Die Odyssee von Christopher Nolan, dessen Filme mir aber nach wie vor oft zu kühl sind, daher vermutlich nur VOD. Gegen Ende des Jahres soll es außerdem einen neuen Asterix-Film geben, der aber wieder keines der Abenteuer-Comics als Vorlage nimmt und ehrlich gesagt nach einem Flop klingt.
Außerdem immer gerne gesehen die britischen Serien, da wären auch noch Fortsetzungen von Vigil und tatsächlich auch von Happy Valley offen. Außerdem interessant die französische Serie Surface, basierend auf dem Buch von Oliver Norek. Langweilig scheint es also nicht zu werden. Auffällig das extrem viele Titel mit bekannten Namen bereits für die ersten Monate in den Startlöchern stehen.
Hellboy II - Die goldene Armee (2008) Gehört zu den wenigen Marvel Filmen die ich mag. Das liegt sicherlich auch an der starken, stimmungsvollen Inszenierung, die sich richtig nach Kino anfühlt mit vielen Kamerafahrten und tollen Sets. Dazu kommt ein guter Erzählstil mit emotionalen Momenten und richtigen Charakteren. Den starken Fantasy Einschlag und jede Menge skurrile Ideen im Figurendesign muss man aber mögen. Starke 8/10
The Prosecutor (2025) Die Action kann sich ziemlich sehen lassen, inklusive starkem Opener und Finish. Auch die Handlung ist soweit passend, fokussiert sich aber zu sehr auf seinen Star, so bleiben alle anderen inkl. der bösen Jungs zu blass für relativ viel Story. Für Donnie Yen Fans aber allemal gut schaubar. 6/10
Jingle Bell Heist (2025) Mit guter Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und auch sonst gut anzusehen, leider aber mit einer ziemlich langweiligen Inszenierung. 6/10
Weihnachten zu Hause - Staffel 1-3 Bevor nach mehreren Jahren die neue und vielleicht dann auch letzte Staffel erschienen ist, wurden die kurzweiligen Vorgänger auch nochmal gesehen. Staffel 1 hat dabei den etwas besseren Mix, in Staffel 2 funktioniert nicht alles so rund und Staffel 3 liegt dann irgendwie dazwischen wirkt am Ende aber etwas gestreckt. Alles in allem aber eine schöne Weihnachtsserie mit einer chaotisch-sympathischen Hauptdarstellerin und tollem Setting. Kleiner Wermutstropfen ist die Synchronumbesetzung von Johanne in der letzten Staffel. 7/10
Black Doves - Staffel 1 Durchaus gelungener Mix aus Krimi, Thriller und Agentenserie mit britischer und weihnachtlicher Atmosphäre, ohne das Weihnachten speziell ein Thema wäre. Das ist schonmal gelungen und auch der Rest ist erfreulicherweise nicht zu verzwickt erzählt. Hat zudem mit Ben Whishaw einen Charakterdarsteller im Aufgebot, der das Niveau schon hebt. Außerdem überzeugt auch noch ein witziges Killerpärchen. Soll weitergehen, mal sehen wie. 7/10
True Lies (1994) Ein großer Klassiker des 90er Actionkinos mit viel Witz und coolen Actionszenen sowie zwei Hauptdarstellern in Topform. Alles auf einem Niveau inszeniert, welches viele wohl nie erreichen werden, auch weil Filme wohl heute oftmals anders gemacht werden. Das Bild der erst vor kurzem erschienen Blu-Ray ist super, der Ton hingegen könnte tatsächlich besser sein. Wäre heute wohl eine 9/10, aber im Vergleich mit vielen tollen Actiontiteln der 90er dann vielleicht "nur" eine 8/10.
Dangerous Animals (2025) Serienmörder-Hai-Film mit Surfer Vibes. Bringt so etwas frischen Wind in das Genre, wenngleich es trotzdem Genretypisch bleibt. Das Duell der beiden Hauptdarsteller tut dem Film zusätzlich gut. Jai Courtney Runde Sache. 7/10
Oh. What. Fun. (2025) Trotz der vielen bekannten Namen auch nicht viel besser als eine Netflix-von-der-Stange-Produktion. Liegt auch an der erzwungenen Botschaft, die man schöner hätte verkaufen können. Ok, weil Weihnachten, aber mehr auch nicht. 5/10
The Agency - Staffel 1 Zeit fur ein paar Schlagwörter: realistisch, depressiv, spannend, langatmig, kompliziert, unvollständig. Trifft hier alles zu und funktionierte für mich nur soweit, dass ich die Staffel grade so zu Ende geschafft habe. 5/10
Klaus (2019) Schöne "Origin-Story" mit gutem Animationsstil, der sich am klassischen Zeichentrick orientiert. Dazu ein sympathischer "Held", der nicht zu sehr übertreibt. Das Setting ist allerdings schon eher erwachsen. 7/10
Santa & Co (2017) Französische Santa Claus Variante mit ebenfalls französischem Humor. Eher ein Familienfilm, aber passt für mich, da er schon gelungen gemacht ist. 7/10
Merv (2025) Fühlt sich an wie eine kleine New Girl Fortsetzung, aber jetzt mit Hund. Moment ist gar nicht Jake Johnson? Aber irgendwie nah dran. Erfreulicherweise gibt Hund Merv aber "nur" den Anlass vor, bleibt sonst angenehm im Hintergrund, was den Film somit zu keiner Tierkomödie macht. Sympathisch, auch wegen des Casts. 7/10
U Are the Universe (2024) Mit vermutlich kleinen Mitteln, sehr gut gemachter Science-Fiction Film, der mir gegen Ende aber zu sehr ins Drama ging. Kann man aber sicherlich auch mehr mögen. 6/10
Cleaner (2024) Mit gutem Begin und gutem Ende. Dazwischen leider mit viel Leerlauf, was schade ist da Daisy Ridley eine gute und vor allem wendige Figur macht. Das hätte man wie im Finale noch mehr einbringen können. Vermutlich hat das Budget dazu nicht gereicht. Martin Campbell dreht aber nochmal mit ihr und kann es dann besser machen. 6/10
Avatar - Fire & Ash (2025) Leider treten starke Abnutzungserscheinungen auf. Visuell weiterhin absolut beeindruckend, dagegen wiederholt sich die Geschichte immer wieder, selbst innerhalb des Filmes. Für über drei Stunden ist das einfach viel zu wenig Erzählung, kaum Ruhephasen, ständig nur Konflikte. So lässt man sich von einem optischen Overkill berieseln ohne große Anteilnahme. Irgendwer springt, schwimmt oder fliegt umher um irgendwas sehr wichtiges zu tun. Das sieht unfassbar gut aus, aber mehr halt nicht und erinnert somit stark an Star Wars Episode IX. Ausnahmen sind einige Szenen mit Kiri und der schön fies geratenen Clan-Anführerin Varang, die dem mittlerweile nur noch nervigen Quaritsch locker die Show stiehlt. Neytiri hatte man ja schon in Teil 2 zurückentwickelt und es wird in Teil 3 nicht besser. Andere Charaktere kommen und gehen ohne jede Entwicklung oder weitere Hintergründe. Seltsam auch der Einsatz von Jugendsprache, denn wenn die jungen Navi sich mit Bro, Cool und Bitch artikulieren ist das arg unpassend. Stellt sich die Frage wohin soll die Reise gehen? Es fehlt ein funktionierendes Ziel, den Ring nach Mordor tragen, Voldemort besiegen, aus der Matrix entkommen. Insgesamt tatsächlich Camerons schlechtester Film, der einzig und allein überragende Schauwerte liefert. 6/10
Jurassic Park (1993) Ein Meilenstein für das Blockbuster-Kino und zeitlos toll. Hier gelingt eine seltene Kombination aus Schauwerten, Story und Action. Immer noch überzeugt mich vor allem der Animatronics Einsatz. Gemeinsam mit der gekonnten Inszenierung erzeugt er soviel mehr Spannungsmomente, wenn halt nicht immer alles zu sehen ist. Paradebeispiel ist die ikonosche Szene am T-Rex Gehege. Überraschenderweise ist die Blu-Ray übrigens gar nicht mal so gut und überzeugt wenig in der Bildqualität und auch der Ton könnte besser sein. 9-10/10
Jurassic Park 2 - Vergessene Welt (1997) Interessanterweise damals schon eine typische Fortsetzung die eigentlich auch ziemlich viele Parallelen zu Rebirth aufweist. In Erinnerung bleibt vor allem die Trailer-Szene, wohingegen das Ende total vermurkst und lückenhaft ist. In Ansätzen gut, aber weit weg von der coolen Romanvorlage und nur in Teilen gut besetzt. 6/10
Jurassic Park 3 Hätte man diesen Film noch 20 Minuten länger gemacht und Jeff Goldblum dafür gewinnen können, es wäre wohl ein richtig guter Teil geworden. So bleibt es nur ein sympathischer Teil, der vieles besser macht als Teil 2, auch weil man wieder alles in den Dschungel verlegt, ein paar Elemente aus dem zweiten Buch verwendet und ein starkes Finale hinbekommt. Grants Assistent allerdings ist ein Totalausfall in Rolle und Besetzung. Seltsam das es nie eine längere Version gab. 7/10
Goldfinger (1994) Ist zugegeben in die Jahre gekommen und einfach aus ein anderen Zeit. Somit schon fast nur für Nostalgiker und Bond Fans, auch wenn der Film einen guten Ruf genießt und die Geschichte immer noch gut ist. 6/10
A House of Dynamite (2025) Mit intensiven und sehr starken ersten 40 Minuten. Traut sich dann aber nicht dieses Niveau zu halten, auch weil man doch wieder nur einen Hollywood Präsidenten installiert hat. Hätte man anders schreiben sollen und war mir dann zu inkonsequent. Never von Ken Follet machte das besser. 5/10
The Life of Chuck (2025) Definitiv mal etwas anderes, aber ich hatte mir noch mehr magische oder Aha-Momente zum nachdenken oder mitfühlen erhofft. 6/10
A Man on the Inside - Staffel 2 Eine zweite Staffel auf die ich mich tatsächlich mal wieder gefreut habe. Trifft den gleichen guten Ton weiterhin. Der Fall im Altenheim war vielleicht noch etwas runder, aber im großen und ganzen erfreulicherweise auf dem gleichen Niveau wie Staffel 1 mit passenden Entwicklungen. 8/10
Nobody Wants This - Staffel 2 Ebenfalls eine ordentliche zweite Staffel, ähnlich der ersten, auch wenn im Prinzip nichts passiert was man nicht erwartet hätte. Vielleicht auch mal nicht verkehrt, aber auf Dauer müsste sich hier mehr entwickeln. Knappe 7/10.
Copykill (1995) Gelungener 90er-Thriller mit guter Besetzung und ordentlicher Spannung. Profitiert von einer starken Holly Hunter und ihrer gelungen Präsenz als Detective, die "damals" schon zeigt wie man eine gute weibliche Rolle schreiben und spielen kann ohne das es gezwungen wirkt. Wäre heute ein 8, gemessen an der Konkurrenz der Zeit eine gute 7/10.
FaceOff: Inside the NHL - Staffel 2 Schön das es mit der NHL-Doku auch weitergeht, wenngleich hier das 4-Nations Turnier einen mir persönlich viel zu hohen Stellenwert bekommt. Verständlich im Sinne des eigenen Kosmos, aber auch gekünstelt. Ansonsten gibt es weiterhin interessante, auch mal dramatische, aber auch etwas einseitige Einblicke. Unterhaltsam allemal. 7/10
Cop Land (1997) Relativ ruhig, aber spannend, mit einen gewissen Western-Charme, erzählt. Gespickt mit bekannten und großen Gesichtern, was dem Film natürlich zusätzlich auf ein gewisses Niveau hebt. Dazu der treibende Soundtrack. Mochte ich schon immer und hat sich nicht geändert. 8/10
Wie beim ersten Mal (2012) Dank der guten Hauptdarsteller, die zwar in ihren Filmrollen eine gewisse Chemie untereinander vermissen, diese aber als Schauspieler miteinander definitv haben, eine schöne Unterhaltung. 7/10
A Merry Little Ex-Mas (2025) Ging früh los in diesem Jahr mit den Weihnachtsfilmen. Bei diesem bleiben die tollen, aber auch extrem übertriebenen weihnachtlichen Sets mehr in Erinnerung als der Film selbst. Dort kann man bei Gelegenheit etwas schmunzeln, mehr aber auch nicht. 5/10
The International (2009) Gut besetzt und gespielt, mit einer relativ komplexen, aber interessanten Story. Zudem mit einer großartigen Actionszene im Guggenheim-Museum. 8/10
Flightplan (2005) Dem Film gelingt die "damals" oft erreichte, spannende Thriller-Atmosphäre und ist durch das Flugzeug-Setting sowieso schon immer gerne gesehen. Dazu zwei starke Hauptdarsteller. Runde Sache. 8/10
Black Box (2021) Nochmal das Flugzeug-Thema, welches hier anders, aber auf sehr spannende Art aufgegriffen wird. Klasse inszeniert, vor allem auch im für den Film wichtigen Audio-Bereich. Bleibt auch nach der zweiten Sichtung einer der besten Thriller aus den letzten Jahren. 8/10
Das fünfte Element (1997) Schwer zu bewerten, Willis spielt das, was er am besten konnte und das funktioniert gewohnt gut. Dazu gibt es ziemlich coole Action und eine eigentlich ganz passende Story, die mit oftmals guten Ideen wie z.B. dem fliegendem Imbiss verfeinert wird. Daneben stehen aber auch eine Menge total überdrehte Slapstick-Momente, die schon eher drüber sind. Ergibt alles in allem einen wilden Mix, der mich nicht ganz überzeugt. 6/10
Memory (2022) Überzeugt vor allem wegen Campells Qualitäten auf dem Regiestuhl und der guten Besetzung. Das der Film trotzdem nur ordentlich ist, liegt letztendlich an der Story, die zwar im Dramabereich überzeugt, aber weniger in der Spannung. 6/10
Finestkind (2023) Setting, Inszenierung und Soundtrack sind Top, leider gibt es mit Toby Wallace neben dem stets starken Ben Foster nur einen halbstarken, unsympathischen Hauptdarsteller mit dem ich nicht wirklich warm wurde. Wäre sonst sicherlich mehr drin gewesen. 6/10
Die Wilden 90er - Staffel 1&2 Überraschend sympathisch und vor allem witzig. Zumindest für meinen Geschmack. Schade das es wohl vorerst nicht weitergeht, auch weil das Ende so keines ist. 8/10
Last Breath (2025) Ziemlich spannend geratenes Unterwasserdrama, welches gerne noch 5-10 Minuten mehr Einblicke in die grundsätzliche Thematik der Seekabelverlegung und Wartung hätte geben dürfen. Trotzdem gelungen 7/10
Nicht schuldig (1996) Aus der Zeit gibt es sicherlich bessere Thriller, da dieser hier doch etwas lang geraten ist, was der ordentlichen Story etwas den Zahn zieht. Alec Baldwin gibt einen bemerkenswert ekligen Bösewicht ab und findet in Demi Moore eine passende Gegenspielerin. 6/10
Man lernt nie aus (2015) Auch bei der zweiten Sichtung ein charmanter Film mit einem sehr sympathischem Robert de Niro und schöner Erzählweise. 7/10
Hostage (2025) Kurzweilig und spannend, aber leider in den letzten zwei Folgen mit der ein oder anderen Storylücke, z.B. in Bezug auf die ganze Notebook-Sache, die dann doch recht entscheidend ist. Etwas schade, denn da wäre mit etwas Feintuning noch etwas mehr drin gewesen. Knappe 7/10
Mission: Impossible - The Final Reckoning (2025) Wird es das gewesen sein mit Ethan Hunt? Ich glaube es nicht, aber erstmal soll es wohl so sein. Also geht man handwerklich nochmal in die Vollen, lässt aber wie bei Teil 1 und durchaus auch bei Fallout ein Gespür für passende Kombination aus Story und Länge der Actionszenen vermissen. So sieht man ein audiovisuelles Spektakel, dass zur Mitte des Films mit der der U-Boot Szene ein absolutes Highlight der gesamten Reihe setzt. Danach müht sich Cruise nach Kräften das noch zu toppen, was vor allem seinem großen Flugshow-Finale nicht ganz gelingt, weil es neben fehlender Sinnhaftigkeit auch einfach zu lang geraten ist. Ebenfalls ein Problem, welches schon das grandiose Heli-Finale von Fallout begleitete. Gelungen sind die kleinen Rückblenden in die anderen Teile und auch die Einbindung eines alten Charakters wohingegen die Verknüpfung zu Teil 3 zu beiläufig wirkt und besser hätte gemacht werden können, denn in der Idee steckte viel Potenzial. Der Faktor KI bleibt, wie auch im direkten Vorgänger, letztendlich ein Bösewicht wie jeder andere, weil er Hunt praktischerweise immer noch ermöglicht auf einen Flugzeugträger zu gelangen, statt mit dem Fahrrad in der Wüste festzuhängen. Das alle Atomprogramme der Welt dauerhaft Statusreports an einen US-Geheimbunker senden ist auch einfach nicht konsequent zu Ende gedacht und trotz vieler Charaktere und Interaktionen darf keiner so richtig in der Vordergrund. So bleibt es aber nur ein launiges Actionspektakel und Zugleich ein Schaulaufen für Cruise und Regisseur Christopher McQuarrie um zu zeigen wie beeindruckend Agentenaction inszeniert und umgesetzt werden kann. 7/10 Im Gesamtbild bleiben für mich MI:3 und Rogue Nation die stärksten Beiträge.
Tulsa King - Staffel 2 Hält in etwa das Niveau der ersten Staffel, aber wirkt auch etwas gestreckt und Spannung kommt irgendwie nicht so Recht auf. Spaß hat Frank Grillo als Mafiaboss gemacht. 6/10
Lioness - Staffel 2 Zoe Saldana spielt gewohnt gut, aber auch maximal unsympathisch, dazu wechselt die Story zwischen clever und umständlich erzählt und vor allem die Motivation der Special Ops und auch der Lioness muss man einfach so schlucken wie sie einem oberflächlich präsentiert wird. Da wäre mehr Tiefgang wünschenswert und doch eigentlich im Serienformat auch passend gewesen. Knappe 6/10
The Drop (2025) Spannend und unterhaltsam dank gutem Beginn und gelungenem sowie cool inszeniertem Finale, dazwischen aber bedingt durch den Schauplatz etwas zu limitiert. 6/10
Die Mumie (2017) Funktioniert auch bei der zweiten Sichtung als reiner Blockbuster für mich sehr gut. Das liegt an Cruise, aber auch an der stimmigen und sehenswerten Inszenierung, die ziemlich knackige Action, etwas Witz und etwas Grusel gut mischt. Hat auch Schwächen, vor allem im Mittelteil und auch ein paar richtige Jump Scares hätten dem Film noch gut getan. 7/10