Hellboy II - Die goldene Armee (2008) Gehört zu den wenigen Marvel Filmen die ich mag. Das liegt sicherlich auch an der starken, stimmungsvollen Inszenierung, die sich richtig nach Kino anfühlt mit vielen Kamerafahrten und tollen Sets. Dazu kommt ein guter Erzählstil mit emotionalen Momenten und richtigen Charakteren. Den starken Fantasy Einschlag und jede Menge skurrile Ideen im Figurendesign muss man aber mögen. Starke 8/10
The Prosecutor (2025) Die Action kann sich ziemlich sehen lassen, inklusive starkem Opener und Finish. Auch die Handlung ist soweit passend, fokussiert sich aber zu sehr auf seinen Star, so bleiben alle anderen inkl. der bösen Jungs zu blass für relativ viel Story. Für Donnie Yen Fans aber allemal gut schaubar. 6/10
Jingle Bell Heist (2025) Mit guter Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und auch sonst gut anzusehen, leider aber mit einer ziemlich langweiligen Inszenierung. 6/10
Weihnachten zu Hause - Staffel 1-3 Bevor nach mehreren Jahren die neue und vielleicht dann auch letzte Staffel erschienen ist, wurden die kurzweiligen Vorgänger auch nochmal gesehen. Staffel 1 hat dabei den etwas besseren Mix, in Staffel 2 funktioniert nicht alles so rund und Staffel 3 liegt dann irgendwie dazwischen wirkt am Ende aber etwas gestreckt. Alles in allem aber eine schöne Weihnachtsserie mit einer chaotisch-sympathischen Hauptdarstellerin und tollem Setting. Kleiner Wermutstropfen ist die Synchronumbesetzung von Johanne in der letzten Staffel. 7/10
Black Doves - Staffel 1 Durchaus gelungener Mix aus Krimi, Thriller und Agentenserie mit britischer und weihnachtlicher Atmosphäre, ohne das Weihnachten speziell ein Thema wäre. Das ist schonmal gelungen und auch der Rest ist erfreulicherweise nicht zu verzwickt erzählt. Hat zudem mit Ben Whishaw einen Charakterdarsteller im Aufgebot, der das Niveau schon hebt. Außerdem überzeugt auch noch ein witziges Killerpärchen. Soll weitergehen, mal sehen wie. 7/10
True Lies (1994) Ein großer Klassiker des 90er Actionkinos mit viel Witz und coolen Actionszenen sowie zwei Hauptdarstellern in Topform. Alles auf einem Niveau inszeniert, welches viele wohl nie erreichen werden, auch weil Filme wohl heute oftmals anders gemacht werden. Das Bild der erst vor kurzem erschienen Blu-Ray ist super, der Ton hingegen könnte tatsächlich besser sein. Wäre heute wohl eine 9/10, aber im Vergleich mit vielen tollen Actiontiteln der 90er dann vielleicht "nur" eine 8/10.
Dangerous Animals (2025) Serienmörder-Hai-Film mit Surfer Vibes. Bringt so etwas frischen Wind in das Genre, wenngleich es trotzdem Genretypisch bleibt. Das Duell der beiden Hauptdarsteller tut dem Film zusätzlich gut. Jai Courtney Runde Sache. 7/10
Oh. What. Fun. (2025) Trotz der vielen bekannten Namen auch nicht viel besser als eine Netflix-von-der-Stange-Produktion. Liegt auch an der erzwungenen Botschaft, die man schöner hätte verkaufen können. Ok, weil Weihnachten, aber mehr auch nicht. 5/10
The Agency - Staffel 1 Zeit fur ein paar Schlagwörter: realistisch, depressiv, spannend, langatmig, kompliziert, unvollständig. Trifft hier alles zu und funktionierte für mich nur soweit, dass ich die Staffel grade so zu Ende geschafft habe. 5/10
Klaus (2019) Schöne "Origin-Story" mit gutem Animationsstil, der sich am klassischen Zeichentrick orientiert. Dazu ein sympathischer "Held", der nicht zu sehr übertreibt. Das Setting ist allerdings schon eher erwachsen. 7/10
Santa & Co (2017) Französische Santa Claus Variante mit ebenfalls französischem Humor. Eher ein Familienfilm, aber passt für mich, da er schon gelungen gemacht ist. 7/10
Merv (2025) Fühlt sich an wie eine kleine New Girl Fortsetzung, aber jetzt mit Hund. Moment ist gar nicht Jake Johnson? Aber irgendwie nah dran. Erfreulicherweise gibt Hund Merv aber "nur" den Anlass vor, bleibt sonst angenehm im Hintergrund, was den Film somit zu keiner Tierkomödie macht. Sympathisch, auch wegen des Casts. 7/10
U Are the Universe (2024) Mit vermutlich kleinen Mitteln, sehr gut gemachter Science-Fiction Film, der mir gegen Ende aber zu sehr ins Drama ging. Kann man aber sicherlich auch mehr mögen. 6/10
Cleaner (2024) Mit gutem Begin und gutem Ende. Dazwischen leider mit viel Leerlauf, was schade ist da Daisy Ridley eine gute und vor allem wendige Figur macht. Das hätte man wie im Finale noch mehr einbringen können. Vermutlich hat das Budget dazu nicht gereicht. Martin Campbell dreht aber nochmal mit ihr und kann es dann besser machen. 6/10
Avatar - Fire & Ash (2025) Leider treten starke Abnutzungserscheinungen auf. Visuell weiterhin absolut beeindruckend, dagegen wiederholt sich die Geschichte immer wieder, selbst innerhalb des Filmes. Für über drei Stunden ist das einfach viel zu wenig Erzählung, kaum Ruhephasen, ständig nur Konflikte. So lässt man sich von einem optischen Overkill berieseln ohne große Anteilnahme. Irgendwer springt, schwimmt oder fliegt umher um irgendwas sehr wichtiges zu tun. Das sieht unfassbar gut aus, aber mehr halt nicht und erinnert somit stark an Star Wars Episode IX. Ausnahmen sind einige Szenen mit Kiri und der schön fies geratenen Clan-Anführerin Varang, die dem mittlerweile nur noch nervigen Quaritsch locker die Show stiehlt. Neytiri hatte man ja schon in Teil 2 zurückentwickelt und es wird in Teil 3 nicht besser. Andere Charaktere kommen und gehen ohne jede Entwicklung oder weitere Hintergründe. Seltsam auch der Einsatz von Jugendsprache, denn wenn die jungen Navi sich mit Bro, Cool und Bitch artikulieren ist das arg unpassend. Stellt sich die Frage wohin soll die Reise gehen? Es fehlt ein funktionierendes Ziel, den Ring nach Mordor tragen, Voldemort besiegen, aus der Matrix entkommen. Insgesamt tatsächlich Camerons schlechtester Film, der einzig und allein überragende Schauwerte liefert. 6/10