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Film & Serienreport Februar & März 2019

April 1, 2019 - Lesezeit: 7 Minuten

Rocky IV (1985) Als Einstimmung auf CREED 2. Hat natürlich den vollen Charme der 80er, teilweise funktioniert das noch gut, teilweise ist es dann doch etwas angestaubt. Das Tempo des Films ist aber hoch und so bleibt ein kurzweiliges Vergnügen, dessen große Schwäche ausgerechnet die viel zu hektischen Boxkämpfe sind, in denen jeder Kämpfer gefühlt 50 Treffer pro Runde landet. 6/10

Das Mercury Puzzle (1998) Willis in einer typischen Rolle, die man bei ihm aber auch einfach gerne sieht. Ansonsten gibt es eine ordentliche Grundidee, eine ordentliche Regie und auch ansonsten ist alles einfach ordentlich und solide ohne große Highlights. Da war sicherlich noch etwas mehr drin. 6/10

Searching (2018) Sehr gelungen umgesetztes Thrillerdrama. Kommt erfreulicherweise trotz der Machart ohne Wackelkamera aus und funktioniert so hervorragend. Außerdem von John Cho gut gespielt und bis zum Schluss spannend. Alles in allem sicherlich ein kleines Highlight der letzten Zeit. 8/10

Seven Seconds (2018) Mehr Drama als Crime, gut gespielt und inszeniert, außerdem mit interessanten und gut gemixten Charakteren. Der Einfluss von Veena Sud (The Killing) ist schon erkennbar, aber etwas mehr Tempo auf Crime Ebene hätte mir noch besser gefallen. Das Duo „KJ & Fish“ hätte sicherlich noch Potenzial für eine 2. Staffel. 7/10

Steig.Nicht.Aus! (2018) Guter Thriller aus Deutschland. Das der Regisseur schon etwas Hollywood Luft geschnuppert hat merkt man, auch wenn das in den hiesigen Landen ja meist schlecht ankommt. Mir gefällt das auch mal Genrefilme mit Profis gemacht werden, die sich in Regie, Schnitt und Ton für solche Filme auskennen. Wie gewöhnlich schwankt leider die Qualität der deutschen Schauspieler, Möhring macht es aber gut. 7/10

Creed II Verwendet einfach das gleiche Storygerüst wie Rocky IV, wenigstens ein paar Anpassungen hätte man sich da schon gönnen können zumal auch die Charaktere ziemlich gleich agieren. Ansonsten sind Inszenierung und Schauspieler natürlich gut, schön auch das man Dolph Lundgren gut integriert hat. Somit eine ordentliche Fortsetzung, aber halt auch mal wieder schwächer als der Vorgänger. Kennt man. 7/10 Nicht unerhebliche Randnotiz, Stallone wird krankheitsbedingt nicht von Thomas Danneberg synchronisiert, was eine mittelschwere Katastrophe ist. Mit Jürgen Prochnow hat man zwar einen Namenhaften Ersatz, passt aber leider so gar nicht. Problem für mich, man hat nicht versucht Stallone zu synchronisieren, sondern Thomas Danneberg. Ergebnis: eine schwache Kopie. Wer behauptet „merkt man nicht“, hat leider überhaupt keine Ahnung. Man kann nur hoffen und wünschen das Danneberg wieder gesund wird und für Rambo zurückkehrt und natürlich auch für Terminator.

Last Action Hero (1993) Wenn man sich drauf einlassen kann ist es eine gelungene Kombi aus Action, Abenteuer, Komödie und Hommage mit viel Selbstironie. Mir ist der Film durchweg sympathisch und mit der Regie von McTiernan (Predator, Stirb Langsam, Jagd auf Roter Oktober) kann ich auch viel anfangen.

Widows (2018) Da hatte ich deutlich mehr erwartet. Ein bisschen Drama, ein bisschen Action, ein paar gute Ansätze, aber kein Weg wird so richtig eingeschlagen. Dazu 0 Sympathieträger. Dann hofft man auf ein gutes Finale mit einem ausklügelten Raub, wird aber auch hier enttäuscht. Knappe 6/10.

Das Bourne Vermächtnis (2012) Wählt einen gelungenen Ansatz, indem der Ableger in das gleiche Zeitfenster wie der 3. Teil der Jason Bourne Filme gelegt wird. Das funktioniert gut, man darf sich aber trotzdem fragen ob dieser Film eigentlich wirklich notwendig war, auch weil die eigentliche Story doch recht dünn ist und nur geschickt präsentiert wird. Blendet man diesen Punkt aus bekommt man aber einen guten Actionthriller, auf Bourneniveau inszeniert. Das bedeutet es gibt gute ruhige Szenen, spannendes und einiges an intensiven und rasanten Actionszenen. Der Mix stimmt, wie auch das Duo aus den beiden Hauptdarstellern. 7-8/10 (hängt von der persönlichen Stimmung ab :D )

Triple Frontier (2019) Bis dato der beste Netflix Film, wenn auch mit einigen Logiklöchern. Dennoch wirklich Top in Szene gesetzt, spannend und bis in die Nebenrollen gut gespielt und besetzt. Man könnte außerdem meinen die Macher hätten vorher auch ihren Spaß mit Clancys Ghost Recon auf der Konsole gehabt. Gerne in dieser Qualität mehr davon. Gute 7/10.

Hunter Killer (2018) Im Großen und Ganzen kann man sich der Fan des klassischen Actionkinos auf die Millenium Produktionen verlassen. Mit einem Faible für U-Boot Filme bin ich da vielleicht etwas voreingenommen, aber Hunter Killer bietet einen temporeichen Genrefilm der sehr gut funktioniert, die klassischen Elemente eines solchen Films gut bedient, aber auch ein paar neue technische Spielereien anbietet. Astrein inszeniert, mit dem richtigen Soundtrack versehen und Butler gefiel mir hier nach einigen eher nervigen Auftritten mal wieder richtig gut. Beste Unterhaltung. 8/10

Maximum Risk (1996) Würde Van Damme heute so einen Film machen, würden er vermutlich von den Actionfans für ein solches Brett gefeiert. Mitte der 90er war das hier aber halt nur eine solide Arbeit. Dabei gibt es hier so ziemlich alle aus dem Baukasten des Actionfreunds was man sich vorstellen kann. Fand ich früher auf VHS gut und war auch heute über Netflix noch gut, allerdings spielt Van Damme auch doch etwas hölzern, was die höhere Wertung vehindert. 7/10

Contraband (2012) Eigentlich bringt der Film alles mit was ein spannender Actionthriller braucht, aber der letzte Funke springt nicht so ganz über. Warum? So richtig bin ich da auch nicht hinter gekommen, dennoch für einen Abend mal ganz ordentlich. Allerdings stellenweise doch arg dunkel inszeniert. 6/10

24 Stunden Angst (2002) Kevin Bacon glänzt hier mal wieder als Ekelbösewicht und trägt den Film damit fast alleine. Theron schrabbt hingegen knapp an nervig, wenn auch vermutlich vom Drehbuch so gewollt, vorbei. Unterm Strich steht ordentliche Thrillerkost mit einem guten, actionreichen Finale. 6/10

Colony – Staffel 1-3 Die Sci-Fi Serie hat immer wieder gute Ansätze mit spannenden Folgen und Entwicklungen, sowie erstaunlich gute und bodenständige Actionszenen wie z.B. die One Shot Sequenz am Ende von Staffel 2. Auch gibt es immer wieder überraschend harte Einschnitte und Verluste. Dazwischen gibt es nur leider Zuviel Leerlauf und nervige, aber halt typische Serienelemente wo offensichtliche Frage nicht gestellt werden oder notwendige Handlungen einfach 2-3 Folgen nach hinten verschoben werden. Das setzt sich durch alle 3 Staffeln durch, wenngleich die 3. Staffel durch den veränderten Drehort und die rauere, mehr Endzeit orientierte Optik mir noch am besten gefallen hat. Im Gesamtbild der 3 Staffeln klären sich einige Dinge oder ergeben ein halbwegs stimmiges Bild, man muss sich aber schon fragen ob die Macher nicht das ein oder andere Element besser eher platziert oder erwähnt hätten um die Zuschauer bei Laune zu halten. Josh Holloway hat eine sympathisch, gute Präsenz, leider knüpft aber seine Partnerin Sarah Wayne Callies gnadenlos nervig dort an, wo sie mit Prison Break aufgehört hat. Übertrumpft werden letztendlich beide vom wirklich gelungen Charakter des Alan Snyder (Peter Jacobson) als umtriebiges Regierungsmitglied. Gute 6/10


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Film & Serienreport Januar 2019

Februar 22, 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Spät und wenig, man merkt das die Prioritäten am Anfang des Jahres wo anders lagen. Aber gut so geht es manchmal, dafür war die Qualität hoch :)

Brooklyn 99 – Staffel 1-4 Ich brauchte ein paar Folgen um reinzukommen, aber dann ist vieles schon richtig lustig und die Charaktere durchweg gelungen bis überragend. Das Tempo bleibt ziemlich flott und die kleinen Crime Storys als Unterbau gefallen auch. 8/10

Waterworld (1995) Man merkt dem Film sein riesen Budget nach wie vor an, so ziemlich alles ist echt und wirkt dadurch nach wie vor ziemlich cool gemacht. Der grummelige, erst gar nicht so heldenhafte Costner gefällt und als sein Gegenspieler gibt Dennis Hopper einen hervorragend klassisch, ekligen Bösewicht. Das ganze Endzeit Setting ist mir sowieso generell sympathisch, letztendlich gibt es aber für meinen Geschmack dennoch etwas bessere Blockbuster aus den 90ern. Mittlerweile gibt es den Extended Cut (+40 Minuten) seit Januar 2019 auf 4K Bluray in Großbritannien. Vielleicht schafft der es ja auch irgendwann nach Deutschland, wobei es mit eine Nachsynchro gut 25 Jahre später sicherlich schwierig wird. 7/10

The Guardian (2006) Noch ein Costner und wieder ab ins Wasser. Letztendlich ist es ein typischer Hollywood Heldenfilm, aber definitiv ein gelungener mit guter Inszenierung, sympathischen Schauspielern und dem dazu passenden, großartigen Soundtrack von Trevor Rabin. 8/10

The Last Stand (2013) Arnies Rückkehr auf die Leinwand ist ein sehr spaßiger Actionfilm mit gesunder Härte und vielen bekannten Gesichtern. Dazu gibt es einige coole Actionszenen und eine astreine Inszenierung von Jee-woon Kim in seinem Hollywood Abstecher. Solche Filme sind leider sehr, sehr rar geworden. 8/10

Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth (2014) War deutlich besser als gedacht. Wirkt nicht so überladen und geht den Einstieg relativ ruhig an, was mir gut gefallen hat. Durchaus spannend und die Charaktere gehen auch in Ordnung. Wenn die geschätzten Kosten von 34 Mio. Dollar stimmen macht der Film da eine ganze Menge draus und man darf sich schon fragen warum es nicht öfter gelingt gute Qualität in solchen Finanzbereichen abzuliefern. 7/10


Ein Powershellskript über die Aufgabenplanung ausführen

Februar 21, 2019 - Lesezeit: ~1 Minute

Wieder so eine Sache die ich gerne nutze, aber mich immer wieder erinnern muss wie genau es funktioniert. Es reicht nämlich nicht auf dem Windows Server das Powershell Skript in die Aufgabe einzubinden. Stattdessen muss eine Powershell über die Aufgabe gestartet werden, der dann direkt das Skript mitgegeben wird.

Unter Aktion die Powershell starten (Programm/Skript):

C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe

Über Argument wird dann das eigentliche Skript an die Powershell übergeben:

-executionpolicy bypass -command "C:\Users\admin\Desktop\Script.ps1"

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Film & Serienreport Dezember 2018

Januar 11, 2019 - Lesezeit: 4 Minuten

Chronologisch gesehen gehört der Report natürlich noch hinter den Jahresrückblick, aber aus zeitlichen Gründen war das nicht anders zu machen.

Dredd Hat mir bei der zweiten Sichtung doch sogar besser gefallen als beim ersten Mal. Ziemlich stylisch, cool und hart. Nicht mehr nicht weniger. Für den Actionfan also genau das richtige. Pete Travis hat ein durchaus ordentliches Händchen für Actionfilme (8 Blickwinkel) und es wäre doch durchaus nett wenn er ein neues Projekt in dieser Richtung bekäme. 7/10

Weil es Dich gibt (2001) 180 Grad Schwenk zur seichten Unterhaltung. Kann man sich dank der Schauspieler, Jeremy Piven ist vielleicht sogar noch besser als die beiden Hauptdarsteller, ruhig mal ansehen. Läutete so den ein oder anderen Film mit Weihnachtsflair für diesen Monat ein. 6/10

Findet Dorie (2016) Als Nachfolger von Findet Nemo hat der Film natürlich einen schweren Stand und ist jetzt mittlerweile nur noch einer unter vielen, vielen Animationsfilmen. Dennoch gibt es ein paar lustige Szenen und das Meer als Örtlichkeit heben den Film etwas über den Durchschnitt. Nicht so schlecht wie ich befürchtete. 6/10

Breakaway (2002) Ganz solide Actionnummer die man sich ebenfalls in der Weihnachtszeit mal geben kann. Grundsätzlich war aber hier durchaus Potenzial für deutlich mehr und dennoch sind ein paar gute Sachen dabei. Knappe 6/10

Die Farbe des Horizonts (2018) Intensiver Abenteuer Survival Bootstrip mit einer guten Hauptdarstellerin und einigen spannenden und ziemlich dramatischen Momenten. Das letzte Etwas hat mir trotzdem irgendwie noch gefehlt. 7/10

Haus des Geldes - Staffel 1&2 Deutlich inspiriert von Inside Man und Prison Break, wobei sich im Laufe der Serie leider mehr von Prison Break durchsetzt. Bedeutet die vermutlich intelligente Geschichte verstrickt sich immer wieder in dumme oder gar sehr nervige Aktionen der Protagonisten, was irgendwie nicht so ganz in den "perfekten" Plan passen will. Auch basieren viele der entscheidenden Szenen durchaus auf Zufall. Letztendlich also gute und teilweise auch wirklich spannende Unterhaltung mit einigen Makeln. Dafür aber auch gut gespielt und gelungen inszeniert. Hollywood wird sich sicherlich nicht lange bitten lassen hier ein Remake zu drehen. Gute 6/10.

Braven Ein weiterer solider, kleiner Vertreter des Actionbereichs. Der sehr präsente Mamoa und das gut eingefangene Setting sind jedoch im Prinzip die einzigen echten Highlights. Leider geht das dann doch auch einer Menge der kleinen Produktionen so. Immer gute Ansätze, aber so eine richtige kleine Perle will nicht mehr dabei rumkommen. 6/10

Dirty Office Party Gar nicht so extrem albern wie befürchtet, aber trotzdem daher auch nicht besonders übermäßig. Kann man sich um Weihnachten rum mal geben und hat den Film spätestens nach dem Festessen wieder vergessen. Einzig Kate McKinnon (als Personalcheffin?) bleibt etwas in Erinnerung. 5/10

Better Watch Out Puh, je länger der Film ging desto nerviger wurde er für mich. Selbst in der Weihnachtszeit sollte man sich überlegen ob man sich den antut. Warum ausgerechnet dieser Film jetzt durchaus ordentliche Bewertungen hat? Vielleicht von 12-jährigen Kids, ka. 4/10

Girl on the Train Direkt der nächste "Hit". Ich kenne die Vorlage nicht, aber vermutlich war die auch nicht so viel besser. Alles so ziemlich konstruiert. Blunt spielt zwar gut, aber halt auch total nervig. Keiner der Charaktere ist auch nur annäherend sympathisch, so dass man echt Probleme hat irgendwie für irgendwas oder irgendwen mitzufiebern. 4/10

Tödliche Weihnachten Der etwas wirre Anfang tut dem Film nicht besonders gut und mit Geena Davis werde ich auch nicht wirklich warm. Dazu kommt auch noch eine leider teilweise richtig miese deutsche Synchro. Dagegen steht eine gute zweite Hälfte und durchgängig ziemlich coole Action. Ordentlich, aber Harlin hat viel, viel Besseres gemacht. 6/10


Jahresrückblick 2018 - Film & Serie

Januar 1, 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

2019 ist schon da, aber was solls, einen kurzen Rückblick wage ich noch. Im Grunde kann ich den Einleitungstext des letzten Jahres kopieren. Richtig gute Filme waren für meinen Geschmack leider weiterhin rar gesät (daher werden auch Filme mit einer 7er Wertung aufgenommen, die aber vermutlich auch bei einer zweiten Sichtung Spaß machen), dafür gibt es immer wieder ein paar gute Serien zu entdecken.

Hier kommen meine Highlights aus 2018, die Details sind wie üblich in den jeweiligen Reports zu finden. Berücksichtigt werden nur Titel die ich 2018 zum ersten Mal gesehen habe.

Film

  • Mission Impossible 6 – 8,5/10
  • Solo 8/10
  • The Accountant 8/10
  • The Foreigner 8/10
  • The Equalizer 2 7/10
  • 24 Hours to Live 7/10
  • Game Night 7/10
  • Salyut 7 7/10
  • Killers Bodyguard 7/10
  • Babysitting 7/10

Serie

  • Bodyguard – Staffel 1 8/10
  • Zone Blanche – Staffel 1 8/10
  • Manhunt: Unabomber 8/10
  • The Newsroom - komplett 8/10
  • Broadchurch – Staffel 3 8/10
  • Cardinal – Staffel 1 8/10
  • Pastewka – Staffel 8 8/10

Insgesamt kamen 107 Bewertungen im Jahr 2018 dazu. Ganze 4 Filme bekamen eine 8, kein Film bekam eine höhere Note. Der Rohrkrepierer des Jahres war für mich Netflix Annihilation und irgendwie auch Rückblickend Jurassic World 2, über den ich mich immer noch ärgere weil ich da einfach viel mehr erwartet habe. Von meiner Filmvorschau für 2018 habe ich übrigens 5 Titel noch nicht gesehen, wobei Angel Has Fallen noch gar nicht veröffentlicht wurde und Creed II kurz vor der deutschen Veröffentlichung steht. Auffällig ist das außer Mission Impossible 6 und ausgerechent Solo die großen Budgets in meinen Augen alle verkackt wurden. Jurassic World 2, Tomb Raider (leider, leider) und The Meg waren letztendlich doch ziemlich enttäuschend. Die kleineren Projekte aber meistens durchaus in Ordnung oder gut (The Foreigner z.B.).


Eine NFS Freigabe in Windows Server 2016 einbinden

Dezember 6, 2018 - Lesezeit: 2 Minuten

Eine NFS Freigabe, die z.B. auf einem Linux Server liegt, kann man auch problemlos auf einem Windows Server einbinden und nutzen. Dazu muss der NFS Client installiert sein, dies kann man über den Server Manager machen, aber auch über die Power Shell, was wesentlich flotter geht.

  1. Powershell als Administrator starten (z.B. per Rechtsklick auf das Powershell Symbol und dann "Als Administrator ausführen" wählen).
  2. Per Get-WindowsFeature -Name NFS* prüfen ob das Feature vorhanden ist und dann ...
  3. ... mit Install-WindowsFeature -Name NFS-Client installieren.

Das dauert dann ein paar Sekunden und am Ende sollte folgende Ausgabe zu sehen sein:

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Das war es dann schon fast, jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten die NFS Freigabe einzubinden, die einfachste ist nach wie vor: über Computer und dann Netzlaufwerk verbinden.

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Falls es mit der Freigabe nicht so ganz klappt sollte man kontrollieren ob auf dem NFS Server der neue Server auch eingetragen ist, denn das wird gerne vergessen. Unter Linux sollte man dafür in der Datei /etc/exports nachschauen, die man dann nach einer Änderung auch neu einlesen sollte, z.B. mit (sudo) exportfs -ra