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Film & Serienreport Januar 2020

Februar 11, 2020 - Lesezeit: 5 Minuten

Seabiscuit (2003) In wirklich tollen Bildern eingefangenes Drama bei dem es letztendlich um weit mehr als nur Pferderennen geht. Dazu ein passender Soundtrack. Nur mit Tobey Maguire kann ich nicht so viel anfangen, auch wenn er hier eigentlich sehr gut reinpasst. Starke 7/10

Im Netz der Spinne (2001) Ein ganz klassischer Thriller für die Kinoleinwand. Ein Genre das mir dort momentan ziemlich ausgestorben scheint und eigentlich nur noch im Serienformat in hoher Qualität zu bekommen ist. Die haben wir hier nämlich. Spannend, gut inszeniert, gut gespielt. Runde Sache. 8/10

Hardball (2001) Keanu Reeves spielt hier einen ziemlich konfusen “Heiopei” und das nicht immer sympathisch. Muss man ihm aber jetzt gar nicht unbedingt negativ auslegen. Ansonsten gibt es die typische Underdog Sport Geschichte/Komödie, die dann urplötzlich in ein “Ghetto Drama” abdriftet. Da konnte man sich auch mal wieder nicht entscheiden was im Gesamtbild dann nicht besonders stimmig ist. 6/10

Nur ein kleiner Gefallen (2018) Ja was ist dieser Film am Ende? ⅔ des Films sind eine durchaus spannend angelegte Krimi/Thriller Geschichte die zum mitraten einlädt und einige gute Momente bietet. Auch weil die beiden Hauptdarstellerinnen gut reinpassen. Das der Film dann zum Schluss eher zur Komödie wird passte für mich so gar nicht. Fast schade und somit “nur” 7/10

Underwater (2019) Löst die Handbremse bereits nach wenigen Minuten und schafft klare Verhältnisse. Es folgt ein packend inszenierter Survival Trip der vor allem mit viel Atmosphäre, guter Ausstattung und toller Optik punktet. Dazu kommen ab und an ein paar genretypische Schockmomente. Das ordentliche Budget sieht man dem Film an und Frau Stewart überzeugt in der Rolle durch glaubhafte Emotionen und toughness ähnlich wie eine Alicia Vikander in Tomb Raider. Neben ihr können dann aber eigentlich nur Vincent Cassel und TJ Miller, letzterer in seiner übliche lockeren Rolle, noch etwas bieten. An tiefgründigen Erklärungen versucht sich der Film nicht, streut aber im Hintergrund die ein oder andere Info zur Szenerie ein. Das mag vielleicht nicht jedem Gefallen, geht aber im Gesamtkonzept des Films für mich durchaus auf, auch weil er weder zu kurz noch zu lang ist und so auch nicht in Gefahr gerät zu langweilen. Insgesamt eine Mischung aus The Descent, Alien und Leviathan die meinen Nerv getroffen hat. Sonderlob für Sounddesign und Soundtrack, ein Film der sich für definitiv fürs dunkle (Heim)Kino empfiehlt. Starke 7 oder knappe 8.

Hangman (2017) Enthält alles was ein Serienkiller Film haben muss. Wirkt dadurch ein bisschen wie aus dem Baukasten. Dennoch kommt am Ende eine solide Nummer dabei heraus. Das liegt zum einen an der ordentlichen, stimmungsvollen Inszenierung (trotz vermutlich nicht besonders hohem Budget) und zum anderen am Cast der mit der Laufzeit immer besser wird, vor allem Pacino fährt am Anfang doch mit angezogener Handbremse. Keine Genregröße, aber doch ein ordentlicher Vertreter den man sich ruhig mal ansehen kann. 6/10

Bad Boys for Life (2020) Wow, noch Januar und schon der zweite Besuch im Kino. Auf den Film habe ich eigentlich lange Zeit gewartet, denn vor allem Bad Boys 2 war allerfeinstes Blockbuster Kino im Actionbereich und einer der wenigen Filme der Kategorie: Nachfolger übertrumpft Vorgänger. Nun 17!! Jahre später also die Fortsetzung (ohne Michael Bay auf dem Regiestuhl). Das Bad Boys Feeling stellt sich glücklicherweise direkt ein, die Chemie zwischen Smith und Lawrence ist nach wie vor großartig und es gibt viele tolle Szenen dank der beiden. Optisch ist alles dabei was die Reihe ausmacht und auch die Action macht durchaus eine starke Figur, auch wenn es nicht ganz an das heranreicht was ein Michael Bay liefern kann. Klingt nach einem ABER und das kommt jetzt auch. Die völlig belanglose “junge” Truppe war ein Griff ins Klo, zwar haben Paola Nunez und Vanessa Hudgens durchaus gute Momente als toughe Sidekicks, abgesehen davon ist da vieles eher dämlich und beliebig ersetzbar, zieht sogar den Fokus teilweise unnötig vom wesentlichen weg, da wäre mehr Konzentration auf Smith und seinen Gegenpart besser gewesen. So bleibt eine recht gelungene Rückkehr des Duos, die für mich qualitativ eher Richtung Teil 1 geht als zu 2. Man darf stark annehmen das Teil 4 in den nächsten 2-3 Jahren eintrudelt. 7/10

Travelers - Staffel 3 (2018) Die finale Staffel schafft es leider nicht, wie so viele Serien wohlgemerkt, ein rundes Ende zu präsentieren. Es ist grundsätzlich nicht wirklich schlecht, aber trotzdem bleiben viele Fragen offen. Damit hat man sich ja fast schon abgefunden. Generell war mir schon in Staffel 2 und auch wieder in 3 nicht so ganz klar warum eigentlich manche Ziele so stark verfolgt wurden (Reisender 001 z.B.). Gelungen war in der finalen Staffel der kritische Ansatz gegenüber der ständigen Überschreibung von Personen aus der Gegenwart, was dazu führte das man die eigentlichen Helden plötzlich fast ablehnte. Dieser Konflikt und die Geschichte um Marcy und David waren sicherlich gut umgesetzte Ideen die auch dafür sorgten das man dran blieb. Bei anderen Dingen gelang das weniger oder wurde nicht wirklich konsequent verfolgt Somit bleibt eine ordentliche Serie mit einer guten Basis an Geschichten und Charakteren, die aber auch viel Potenzial verschenkt. 6/10

24 - Staffel 3 Alles im Pirinzip wie gehabt. Es gibt immer wieder richtig gute Momente und auch immer wieder diese gestreckten und eher dämlichen Momente. Eine große Nervensäge und eine kleinere ist man zum Glück am Ende der Staffel los. Bemerkenswert ist vor allem wie Kiefer Sutherland die grimmige Rolle des Jack Bauers von Zeit zu Zeit mit Emotionen befüllt. Positiv auch das man über die Staffel kleinere Ziele verteilte, deren Ausgang nicht schon vorher klar war. Der politische Teil bleibt aber weiterhin eher belangloses Beiwerk. 7/10


Jahresrückblick 2019 - Film & Serie

Januar 3, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

Nachfolgend noch der kurze Rückblick auf meine Highlights im Bereich Film und Serie für das Jahr 2019. Gesehen habe ich gefühlt relativ viel, aber auch viele ältere Sachen wiederholt. Da bleibt die Leier konstant, sie sind halt einfach im Filmbereich oftmals viel besser als der ganze neue Kram. Im Kino hat eigentlich nur Rambo überzeugt, alles andere habe ich meistens dann doch zu Hause gesehen. Das sollte hoffentlich 2020 doch mal wieder besser werden. Vielleicht komme ich ja noch kurzfristig dazu eine kleinen Ausblick zusammenzustellen. Dennoch war 2019 dann gar nicht so schlecht, denn einige gute Erstsichtungen waren für meinen Geschmack dann doch dabei. Ein richtiger, richtiger Knüller fehlte jedoch auch in 2019 wieder.

Film

  • Hunter Killer 8/10
  • The Wolfs Call 8/10
  • Green Book 8/10
  • Monsieur Claude 2 8/10
  • Rambo Last Blood 8/10
  • Apollo 11 8/10

Wie auch letztes Jahr gilt das die 7er Wertungen eigentlich nicht gut genug für ein Jahreshighlight sind, aber aus verschiedenen Gründen haben diese Titel für mich das Potenzial irgendwann eine zweite Sichtung zu erlangen.

  • Abgeschnitten 7/10
  • Angel Has Fallen 7/10
  • Ready Player One 7/10
  • Bumblebee 7/10
  • The Mule 7/10
  • Last Christmas 7/10

Serien

  • Brooklyn Nine-Nine 8/10
  • The Night Manager 8/10
  • Bosch 8/10
  • Maigret 7,5/10 in Summe der 4 Filme
  • Seven Seconds 7/10
  • Cardinal - Staffel 2 & 3 8/10

Ingesamt kamen XXX Filme & Serien in 2019 mit einer neuen Bewertung dazu.


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Film & Serienreport Dezember 2019

Januar 3, 2020 - Lesezeit: 9 Minuten

Mit Erkältung und Couch ist die Liste gleich viel länger ;)

Eine Frage der Ehre (1992) Einer der besten Anwaltsfilme überhaupt mit einem saustarken Finale. Cruise gibt einen hervorragenden, leicht arroganten Junganwalt mit einer bestimmten Demi Moore an der Seite. Nichsolson hat gar nicht viele Szenen, die reichten ihm aber ebenfalls um Eindruck zu machen. Die gute Story erfordert etwas mitdenken, wird aber trotz fast 2 ½ Stunden Laufzeit flott vorangetrieben und theoretisch kann man am Schluss noch schön über Ehre, Mitgefühl und Gehorsam sinnieren. 8/10

Hard Powder Kurioser Streifen mit viel schwarzem Humor und für einen Abend auch mal ganz unterhaltsam, auch wegen des schönen Schnee-Settings. 6/10

Driven (2001) Die fast schon katastrophale Bewertung des Films ist für mich eher ein Rätsel. Harlin setzt wie gewohnt auf eine sehr coole und vor allem rasante Optik mit klasse Rennszenen, dazu gibt es einen Rundumschlag durch das Leben in der Rennszene mit weitestgehend guten Charakteren. Klar die Story erfindet nichts neues, aber unterhält doch gut. Es mag sein das hier einige Dinge aus verschiedenen Wettbewerben vermischt werden, was vielleicht auch daran liegt, dass der Film eigentlich in der Formel 1 spielen sollte, man aber keine Lizenz erhielt. Störend empfinde ich das nicht und ja die Szene mit dem Straßenrennen ist etwas drüber, aber was solls. Ansonsten finden sich wirklich viele Referenzen und Details zum Rennzirkus wieder. Gute Unterhaltung. 7/10

Mom & Dad (2017) Einzig wegen Nicolas Cage mal einen Blick riskiert und letztendlich ist er auch der einzige Grund warum man das tun sollte. Zwar die der Film gut inszeniert und sieht so teurer aus als er vermutlich war, ist aber abgesehen davon weder besonders spannend, besonders lustig, besonders verrückt oder irgendwie unterhaltsam. 4/10

Sicario 2 (2018) Es geht mir auch hier wieder wie beim Vorgänger. Es gibt Starke Szenen (wieder eine Konvoi Szene), kompromissloses Vorgehen der Task Force, wirklich gute Schauspieler durch die Bank weg (Del Toro ist extrem cool), den treibenden Soundtrack der vieles noch spannender macht als es wirklich ist und eine im Grundsatz gute Storyidee, ABER dagegen steht das vor allem in der zweiten Hälfte vieles überhaupt keinen Sinn mehr ergibt. Kleine Räder in der Maschinerie entscheiden plötzlich für die großen Bosse auf beiden Seiten. Zeitsprünge und Ortswechsel die nicht im Ablauf passen. Welche Motivation hat eigentlich Alejandro das Mädchen plötzlich zu schützen? Und im einzigen Bauernhaus im Umkreis von 50 Meilen wohnen natürlich taube Bauern, echt jetzt? Das ist genauso bescheuert wie der Schleuser Boss mit seiner Koi Geschichte. Die Liste lässt sich leider um viele, viele Punkte erweitern und passt nicht in das eher realistische Umfeld. Das ist schade, denn ansonsten kann der Film echt punkten, aber so reicht es wieder nur für eine 6/10.

Braveheart (1995) Ein Klassiker der Filmgeschichte und das auch zurecht. Gelungen erzählt, gut gespielt und in Szene gesetzt, dazu nicht zuletzt mit einem Soundtrack der großen, großen Anteil daran hat das der Film so mitreißt. 9/10

Monsieur Claude 2 (2019) Meine Erwartungen gingen fast gegen 0, der Trailer sah eher bescheiden aus, wieder eine Fortsetzung eines für mich wirklich gelungenen ersten Teils … Nun ausnahmsweise wurde ich mal überrascht. Steht dem Vorgänger in nichts oder wenn nur ganz wenig nach. Drückt im Prinzip wieder die gleichen, oftmals klischee behafteten Knöpfe, aber wenn man nur etwas französischen Bezug hat, dann ist das halt auch einfach richtig lustig. 8/10

The Night Manager (2016) Starke, teilweise sehr spannende Serie. Das liegt auch am charismatisch aufspielenden Tom Hiddleston und dem typischen Hugh Laurie sowie den guten Schauplätzen. 8/10

Jack Ryan - Staffel 2 (2019) Das Niveau bei der Inszenierung bleibt hoch und auch wenn es nicht so viele Schauplätze wie in der ersten Staffel gibt, hat mir die zweite Staffel sogar etwas besser gefallen. Einige Charaktere sind jetzt etabliert, die Story war runder. Gerne auf dem Niveau weiter so. Bin gespannt. 8/10

Brittany Runs A Marathon (2019) Typsiche Streaming Produktion. Weder besonders lustig, noch besonders dramatisch. Noch besonders irgendwas. Da darf man sich schon fragen was die Macher eigentlich erzählen wollten. Hauptsache irgendwie "Based on a true Story". 5/10

47 Ronin (2013) Als großer Blockbuster aufgelegt funktioniert das nur teilweise. Einzige Szenen sind stark, andere eher mit mäßiger Atmosphäre versehen, was dann doch darauf schließen lässt, dass entweder die Ansprüche zu hoch oder das Geld zu knapp waren und/oder der Regisseur dem ganzen nicht gewachsen war. Kann man sich dennoch mal ansehen. 6/10

Feinde - Hostiles (2017) In breiten und wirklich guten Bildern gefilmtes Westerndrama, welches einige Szenen bietet die durchaus nachwirken. Dabei geht es nicht nur um den Härtegrad der Action, sondern auch oft um die knallharten Schicksale. Bale darf hier mal wieder beweisen das er ein starker Schauspieler ist, hat aber auch gute Kollegen an seiner Seite. Wer derartige Filme (siehe auch Erbarmungslos oder Open Range) mag wird hier auch Gefallen finden. 7/10

Dragonheart (1996) Schöner Fantasyfilm mit toller Musik, aber auch dem ein oder anderen Wackler hier und da. Trotzdem unterhaltsam und sympathisch. 7/10

Mars - Staffel 2 (2017) Das Rezept eine fiktive Marshandlung mit aktueller Wissenschaft in Dokuform auf der Erde zu verbinden geht in Staffel 2 nicht mehr so richtig gut auf. Die Marshandlung bezieht sich meistens auf zwischenmenschliche Konflikte, die zwar grundsätzlich authentisch sind, aber doch auch eher nervig, ansonsten ist dort natürlich jetzt vieles noch mehr Spekulation als in Staffel 1 was nicht so richtig gut mit dem Dokuteil der Erde harmoniert, auch wenn die Absicht dahinter schon zu erkennen ist. 6/10

The Expanse - Staffel 3 (2018) Hat etwas gedauert bis ich hier wieder Lust hatte, aber letztendlich hat sich die Pause gelohnt. Die dritte Staffel zieht das Tempo etwas an und gefällt so vor allem in der ersten Hälfte sehr gut. Mit auftreten des Rings nimmt der Unterhaltungswert grundsätzlich nicht ab, aber es wird doch alles etwas seltsamer und konfuser. Die UN Generalsekretärin war auch nicht mehr so nervig wie in Staffel 2 und mit dem Mars Marine Draper hat man einen weiteren starken Charakter der Serie fest untergebracht. Weiterhin schlecht bleibt ausgerechnet Hauptcharakter Holden, Strait bleibt einfach eine Fehlbesetzung ohne Sympathie beim Zuschauer. Gute 7/10.

Stirb Langsam (1988) Zu Weihnachten wieder im Player gelandet, immer wieder passend, auch wegen der vielen schönen Weihnachtsdeko im Film ;) Ich zitiere mich einfach selbst: “Ein Actionklassiker der einfach zeitlos erscheint, die richtige Mischung in allem findet und zudem auch schön spannend geraten ist.” Verdient das mir sonst eher wenig liebgewonnene Prädikat “Kult”. 9/10

Stirb Langsam - Jetzt erst Recht (1995) Bietet in den ersten 90 Minuten mit der Schnitzeljagd durch New York eine der spannendsten Actionhandlungen überhaupt, dabei wird nebenbei die Stadt so gut und authentisch eingefangen wie selten zuvor und selten danach. Man fühlt sich einfach mitten drin im Big Apple. Mag daran liegen das mittlerweile solche Drehs dort zu teuer oder nicht mehr erlaubt sind? Das Duo Willis/Jackson harmoniert dabei prächtig, auch weil Jackson nicht nur Stichwortgeber für den verkaterten MacClane ist, sondern eine eigene Persönlichkeit besitzt. Auch der Gegenspieler der beiden ist gelungen und da kommt dann auch die einzige Kritik ins Spiel. Warum lässt man das Duell nicht in New York enden? So wirkt die letzte Viertelstunde irgendwie unrund und will nicht so Recht in das sonst so stimmige Gesamtbild passen. Schade, dennoch ein toll inszeniertes Genrehighlight durch und durch. 9/10

Star Wars Episode IX Nicht weniger als 8 Filme sollen hier (vorerst) ein Ende finden und bei dem ganzen Hype der Star Wars schon immer umgibt fällt es einem schwer hier einfach nur Blockbuster Kino zu sehen. Letztendlich bekommt man aber genau das schon immer geboten und so auch hier, nicht weniger, aber halt auch nicht mehr. Regie, Ausstattung, Effekte und Schauspieler sind 1A, aber daneben wird es wackelig. Vieles wirkt gehetzt, an den meisten Orten wird nur 3-5 Minuten verweilt, vor allem die erste Stunde hätte sich mehr Ruhe gönnen müssen, statt Szene um Szene abzuhaken. Es passieren einfach so viele Dinge, wenige davon erscheinen logisch und nichts davon hilft irgendwie der Geschichte und den Charakteren mehr Tiefe zu geben, weil es einfach 3 Sekunden später wieder wo anders weitergeht. So kommt beim Zuschauer weder richtig Verständnis noch Spannung für die Handlung auf, weil es dafür einfach keine Zeit gibt. Einzig Rey und Kylo Ren haben gelungene Momente, andere um Poe und eine alte Gefährtin oder Finn und andere Deserteure bleiben bei hohem Potenzial leider nur kurze Randnotizen. Auch die “Ritter von Ren” erinnern doch irgendwie stark an die Ringgeister, aber halt wieder ohne irgendwelchen Background. Das Finale/Ende kann durchaus überzeugen und schließt einen Kreis, zumindest vorerst, Disney wird die Skywalkers schon irgendwie in 10 Jahren wiederholen. So bleibt gehetztes Popcornkino was mit erhöhter Laufzeit oder halt weniger Szenen viel runder, schlüssiger und vor allem auch emotionaler hätte sein können. Gut, aber mehr auch nicht. Gute 6/10


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Film & Serienreport November 2019

Dezember 10, 2019 - Lesezeit: 4 Minuten

Robin Hood - Directors Cut (2010) Scott und Crowe wieder in einem Historienfilm, die Erwartungen an dieses Duo sind da nach Gladiator natürlich immens. Wer sich davon lösen kann bekommt aber eine gute Origin Story zu Robin Hood, die natürlich Top in Szene gesetzt ist wie es einfach nur wenige in Hollywood können. Alle Rollen sind passend besetzt (Mark Strong noch lobend zu erwähnen), aber so ganz rund läuft trotzdem nicht alles. Vor allem schleichen sich hier und da doch ein paar Logiklöcher in Longstrides Handlungen und Wandlungen ein. Sei es drum, wer dieses Genre mag wird hier durchaus gute Unterhaltung finden. Ansehen sollte man sich Scott typisch aber auf jeden Fall den Directors Cut, der doch wieder den deutlich besser funktionierenden Film liefert. Der schöne Soundtrack von Marc Streitenfeld, passend zu einer Großproduktion dieser Art und soll nicht unerwähnt bleiben. 7/10 Wer sich für viel mehr Details um die Produktion und die eigentliche Legende interessiert dem sei der Schnittbericht mit eben diesen Infos ans Herz gelegt: https://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=103527

Erlöse uns von dem Bösen (2014) Unglaublich dicht und packend inszenierter Horrorthriller den ich eigentlich auch noch für Halloween reserviert hatte, aber es zeitlich nicht geschafft hatte. Die Kombi aus Polizei Ermittlung und vermeintlichen Dämonen harmoniert gut und vor allem Eric Bana steht der raue Cop hervorragend. Einige Jump Scares sind zudem richtig fies und sollten Genrefreunde auf ihre Kosten kommen lassen. Mit dem Finale konnte ich allerdings nicht so viel anfangen, aber das war mir von vornherein klar. 7/10

Collateral (2004) Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Hier passt alles von der dichten Nachtatmosphäre, getragen von einer guten Auswahl an Musikstücken, über die wirklich guten Schauspieler (Cruise gibt einen richtig coolen Bösewicht ab) und einer spannende Geschichte mit einem starken Finale. 10/10

Le Chant de Loup - The Wolf's Call (2019) Sehr gelungener, moderner U-Boot Film der nicht nur die bekannten Muster dieses Genres abarbeitet und mit teilweise sehr spannenden Sonarszenen daher kommt. Außerdem eine passend aktuelle Story. Nach wie vor kommen immer wieder diese 1-2 Highlights aus Frankreich pro Jahr. 8/10

True Detective - Staffel 3 Fängt relativ vielversprechend mit einer ähnlichen Art wie Staffel 1 an, doch die drei Zeitachsen sind nicht ganz glücklich miteinander verwoben. Immer wenn Spannung in einer Achse aufkommt wird diese durch die Handlung einer anderen Achse wieder rausgenommen. Die Ermittlungen selbst waren zudem nicht immer besonders nachvollziehbar und das ständige Ehedrama um die Hauptperson auch eher keine Bereicherung. Etwas schade. Somit bleibt Staffel 1 ganz klar weit vorne vor Staffel 2, die mir dann sogar auch noch besser als Staffel 3 gefallen hat. 6/10

Big Bang Theory - Staffel 12 (2019) Hat sich ja über mehrere Monate gestreckt und letztendlich bietet auch die letzte Staffel altbekanntes ohne große Highlights. Somit ist es völlig in Ordnung das man einen Schlussstrich zieht. Dazu gab es dann eine wirklich gelungene Doppelfolge zum Finale mit einer schönen Hommage an sich selbst und den Highlights der vergangenen Jahre. Da waren dann auch endlich mal wieder mehr als ein paar Schmunzler drin und es war somit für mich ein sehr würdiger Abschluss. 8/10 für die gesamte Serie.

Last Christmas (2019) Gelungener Weihnachtsfilm der letztendlich kitschiger aussieht als er ist und auch wenn er vielleicht so anfängt entwickelt sich eine sympathische Komödie in weihnachtlicher Atmosphäre die man am Ende gar nicht so erwartet und die es zum Glück auch mit dem dem titelgebenden Evergreen nicht übertreibt. Passend für die Jahreszeit. 7/10

Hot Rod (2007) Der Film ist in vielen Punkten einfach nur herrlich bescheuert und es gibt eine Menge Szenen über die ich gut lachen kann. Trotzdem übertreibt es in meinen Augen nicht. Von den Mitwirkenden gibt es ja einige Kömödien in diesem Stil, aber zuletzt kam da glaube ich wenig? Schade. 8/10

Travellers - Staffel 1&2 (2016-2017) Ordentliche Serie, der es trotz der folgenübergreifenden Handlung ab und an Tiefgang fehlt. Die zweite Staffel steuert da schon etwas gegen und es wird diesbezüglich besser und endet auch mit einem passenden Cliffhanger. Einige Ideen sind gut, andere offensichtliche Fragen werden jedoch nicht so richtig gestellt. Auf Dauer ist das mit den Zeitreisen und Zukunfstveränderungen immer so eine Sache mit der Kontinutät und es schleichen sich Fehler in die Story ein. Das irgendwann immer mehr "Reisenden" wie Lemminge aus der Zukunft eintreffen hilft dabei nicht so richtig. Ein minimaler Blick in eben diese (ähnlich dem üblichen Terminator Auftakt) wäre vielleicht auch hilfreich. Erinnert diesbezüglich etwas an Colony. Trotz einiger Macken, dennoch gut ansehbar. 6/10


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Film & Serienreport Oktober 2019

Dezember 2, 2019 - Lesezeit: 7 Minuten

Bad Times At El Royal (2018) Einer dieser typischen Filme die unbedingt irgendwie Kult werden wollen oder es zumindest stark darauf anlegen. Das funktioniert aber nie so wirklich, obwohl Setting und Charaktere gut gewählt sind fehlt es an Tempo, Spannung und vor allem an einem vernünftigen Finale. So bleibt Durchschnitt in allen Punkten. 5/10

The Mule (2018) Eastwood sieht mittlerweile schon ziemlich alt aus, was er ja nun auch ist. Dennoch hat auch dieser Film wieder die typische Eastwood Atmosphäre die einfach hervorragend unterhält. Nicht so stark wie Gran Torino, aber trotzdem gelungen und doch auch wieder deutlich besser als ich ehrlicherweise gedacht habe. 7/10

Rambo: Last Blood (2019) Von Regisseur Grunberg wirklich gut in breiten Bildern inszeniert und mit einer durchaus ordentlichen Story, die auch mit einigen emotionalen Momenten punkten kann, aber das man in einem Rambo Film ist sollte man auch hier nicht vergessen. Am Ende kracht es dann genüsslich und teilweise unfassbar hart, da stört es nur ein ganz kleines bisschen das die Lumpen nie so wirklich clever sind und was war das bitte für eine letzte Szene? Selbst für Rambo war das nicht ohne. Ob der Film jetzt den Bogen zum ersten Film schlägt muss jeder für sich selbst entscheiden. Man kann es sicherlich so sehen, sollte aber auch nicht zuviel hineininterpretieren. Doch die Tendenz geht schon deutlich eher zu Teil 1, als zu allen anderen Teilen. Ob es dann wirklich der letzte war? Wäre eigentlich ok, aber dann so richtig abschließen traute man sich am Ende nicht. 8/10

Einziger Wermutstropfen ist die bekannterweise fehlende Synchronstimme von Thomas Danneberg. Daran werde ich mich nicht mehr gewöhnen können, weil es einfach so unglaublich gut war und Prochnow da auch nicht wirklich rankommt, auch wenn ihm Rambo deutlich mehr liegt als Rocky.

Flightplan (2005) Start einer kleinen Flugzeugfilmreihe im Oktober. Foster macht das ähnlich gut wie in Panic Room und nach einer gewissen Zeit ist man sich auch selbst nicht mehr sicher ob das Kind nun an Board war oder vielleicht etwas anderes vor sich geht. Alles in einer stimmungsvolle Thriller Atmosphäre verpackt und mit passender Musik von James Horner versehen. Gelungene Genrekost. 8/10

Passagier 57 (1992) Klaut sich viele Szenen aus vielen anderen Filmen dieser Art zusammen und macht daraus ein kurzweiliges Vergnügen. Snipes macht eine gute Figur, genau wie sein Widersacher. Am Ende ist aber die Inszenierung jedoch nur solide und die Story nicht ganz so rund wie in Stirb Langsam und Co. Dennoch ein Film den man schon immer mal wieder einwerfen kann. 6/10

Einsame Entscheidung (1996) Die besten Actionthriller sind einfach aus den 90er, da kann man sagen was man will und der hier ist einer davon. Vor allem der Mittelteil im Flugzeugrumpf ist sehr spannend geraten und auch Action und größeren Schauwerte passen. Sogar Seagal ist hier noch in Form, auch wenn er nur eine Nebenrolle hat. Runde Sache. 8/10

Non-Stop (2012) Und noch ein letzter Film im Flugzeug, diesmal aus der Neeson/Collet-Sera Schmiede. Das Niveau bleibt auch in diesem “Ableger” hoch, punktet mit moderner Inszenierung und einem souveränen, aber durchaus mürrischem Hauptdarsteller, der leider von der etwas nervigen Julianne Moore flankiert wird. Einsame Entscheidung ist da im groben Vergleich mit Halle Berry deutlich besser besetzt. Ansonsten gibt es Anfangs durchaus atmosphärische Ähnlichkeiten zu Flightplan, aber ein größeres Actionfinale. 8/10

Green Book (2018) Sehr gelungenes Road Movie das von einem gut aufgelegten Hauptdarstellerduo profitiert. Wobei Viggo Mortensen noch deutlicher hervorsticht und wirklich sehr authentisch rüberkommt. Interessanterweise hat aber sein “Partner” den Oscar bekommen. Hätte man durchaus an beide geben dürfen. Weiterhin klingt das Drama natürlich öfter mal an, aber der Film driftet nie zu weit ab, hängt nie zu lange an einer Szene fest und behält sich so seine gute Grundstimmung bei. Durchaus zu Recht gab es dann auch den Oscar für den besten Film. 8/10

Gefährliche Brandung (1991) Die Inszenierung und Kameraarbeit ist auch heute noch Top was wirklich nicht jeder “ältere” Film von sich behaupten kann. Neben den Surfszenen und Banküberfällen bleibt da u.a. eine Razzia bei einem Drogenhaus in sehr guter Erinnerung. Ansonsten bekommt man hier eine typische Undercover Story deren Wendungen in gewisse Weise natürlich absehbar sind. Sympathisch, aber irgendwie fehlte mir schon immer das letzte Tick. 7/10

In The Shadow of the Moon (2019) Fängt vielversprechend an, kann das aber nicht über die Dauer des Films halten und trotz der ordentlichen Regie bleibt am Ende nicht viel in Erinnerung. 5/10

Ad Astra (2019) Ein eher realistisch gehaltener Weltraumfilm mit teils faszinierenden Schauwerten und einer Menge guten Ansätzen wie z.B. der Mondbasis als Umschlagbahnhof. Leider bietet der Film einem aber auf Darsteller Ebene und Interesse an der Story fast nichts an. Alles sehr melancholisch gehalten, wenige Dialoge und eigentlich ist es einem ziemlich egal ob Brad Pitt am Ende Erfolg hat oder auch nicht. Knappe 6/10 für die wirklich gelungen Weltraumszenen.

Outbreak (1995) Ein Thema das grundsätzlich immer aktuell sein kann und somit dem Film eine zeitlose Brisanz verleiht. So richtig kann sich der Film aber auf Dauer nicht entscheiden ob er nun Thriller oder Katastrophenactionfilm sein möchte und so reihen sich mit der Laufzeit doch immer mehr Ungereimtheiten ein und die Kombi geht leider nicht vollends auf. 6/10

Erbarmungslos (1992) Sicherlich muss man in der richtigen Stimmung für diesen Film sein, aber wenn man sich darauf einlassen kann bekommt man einen wirklich gelungenen Spätwestern, der interessant aufgebaut ist auch weil er manche Dinge nur erzählt und nicht zeigt. Gegen Ende zieht das Tempo dann etwas an und man bekommt den erwarteten Showdown gegen den sich der Eastwoods Figur eigentlich den ganzen Film über wehrt. 7/10

Kommissar Maigret: Die Nacht an der Kreuzung (2017) Der Fall gefiel mir bislang am Besten. Ansonsten überzeugen die traditionelle Krimi Stimmung, Ausstattung, Charaktere und Schauspieler und es bleibt dabei was ich auch schon zu den beiden Vorgängern gesagt habe. Starke 7/10.

Kommissar Maigret: Die Tänzerin und die Gräfin (2017) Siehe oben, allerdings hat mir der Fall nicht so zugesagt wie die anderen zuvor, daher etwas schwächer. 6/10 Gerne würde ich auf diesem Niveau und mit Atkinson als Maigret weitere Filme sehen, momentan sieht es leider aber nicht danach aus.

Summer of 84 (2018) Für das diesjährige Halloween ausgesucht und der natürlich stark an Disturbia und etwas an Stranger Things erinnert. Das ist grundsätzlich nicht verkehrt und im Prinzip baut der Film einen ähnlichen Spannungsbogen wie Disturbia auf der gegen Ende im straffer wird. Leider gefiel mir dann selbiges so inhaltlich gar nicht. Schade denn ansonsten sehr sympathisch. 6/10

Crawl (2019) Und der zweite Film zu Halloween. Gutes Setting und die eher tough ausgerichtete Hauptdarstellerin punkten. Dagegen steht das am Ende doch etwas übertrieben wird mit den Alligatoren, die Szenen sich etwas ähneln und dann ausgerechnet die Szene die eigentlich das Finale hätte sein müssen (das Schwimmduell), irgendwie kurz vorher eingeschoben wird. Dennoch grundsätzlich ein Film der meinen Nerv trifft, aber bei dem auch mal wieder etwas mehr drin gewesen wäre. Gute 6/10

Stranger Things - Staffel 3 (2019) Über die letzten Wochen immer mal wieder eine Folge gesehen und die 3. Staffel ist deutlich besser als die 2. Die Sache mit den Russen hat mir gut gefallen, passt super in die Zeit und der sicherlich an Terminator angelegte Bösewicht (mit Arnie Frisur) war auch eine nette Idee. Auch die Szenen im Einkaufszentrum gefielen, sowohl im Auftakt als auch dem Finale. WIrd jetzt halt die Frage sein ob man der Geschichte ein ordentliches Ende verpassen will oder einfach immer wieder das gleiche erzählt um möglichst viele Staffeln zu machen. 7/10


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Film & Serienreport September 2019

Oktober 21, 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Catch Me! (2018) Typischer Film aus der Kategorie, ansehen, ok finden, vergessen. Alles halt irgendwie Durchschnitt und eher mäßig witzig. 5/10

Poseidon (2006) Kurzweiliger Katastrophen Blockbuster der mit den richtigen Erwartungen bestens unterhält. Der Story fehlt es im Gegensatz zum Schiff an Tiefgang (haha ;) ), dennoch sind die Hauptfiguren recht sympathisch, sofern sie denn lange genug leben. Ansonsten gibt es coole Sets, viel Wasser und ein hohes Tempo was durchaus für Spannung sorgt. Reines Popcorn Kino welches hier genau meinen Nerv trifft. 8/10

24 – Staffel 2 (2002) Trotz der aktuellen Serienflut kommt vor allem im Action Bereich so gut wie gar nichts, also musste etwas Altes her. Klar irgendwie ist das 24 Folgen Format schon Old-School, hier aber natürlich unerlässlich und einiger Längen und uninteressanter Nebenhandlungen (vor allem alles rund um Kim nervt irgendwann nur noch) zum Trotz, unterhält Jack Bauer prächtig. Außerdem ist vieles herrlich unpolitisch unkorrekt und Kiefer Sutherland ist wohl einer der sympathischsten, ständig miesgelauntesten, Helden die Hollywood je hervorgebracht hat. Dazu trägt sicherlich auch die hervorragende Synchronarbeit von Tobias Meister einen großen Teil bei. 8/10

Predator – Upgrade (2018) Eigentlich ein ordentlicher Actionfilm, der auch von der Härte und dem Casting passt. Vor allem Boyd Holbrook, Olivia Munn und Thomas Jane überzeugen, wohingegen man Yvonne Strahovski komplett verschenkt. Durch Shane Black auf dem Regiestuhl gibt es natürlich eine Menge Comedy im Film und die meisten Gags zünden durchaus, ABER es stellt sich dann schon irgendwie die Frage ob der Humor nicht in dem Maße fehl am Platz ist. Letztendlich fehlt auch ein richtiges Actionhighlight, eine Szene an die man sich erinnert und für einen Predator Film war mir das einfach zu wenig. Die letzte Szene war dann schwer peinlich und wird lieber schnell vergessen. Unbedingt unerwartet ist es jedoch auch nicht, wenn man auf dem Regiestuhl einen Spezialisten für Actioncomedy platziert (der auch damals diese völlig bescheuerte Wendung in Iron Man 3 verbrochen hat). Ich hoffe das gleiche Schicksaal ereilt nicht auch den neuen Terminator von Tim Miller, dem ich auch sehr skeptisch gegenüberstehe. Knappe 6/10.

Nicht auflegen! (2004) Kurzweilig und spannend, hat mich aber irgendwie nicht mehr ganz so mitgerissen wie früher. Gute 6/10

Mr. Brooks (2007) Gut besetzter und gespielter Thriller mit intressanten Charakteren. Könnte noch etwas besser sein, wenn sich die Inszenierung dem Niveau angepasst hätte und nicht nur Durchschnitt bieten würde. 7/10