Mal sowas von spät dran ... aber es ist wie es ist ;)
Raging Fire (2021) Die letzte Regiearbeit von Benny Chan ist ein klassischer Hongkong Actioner mit einer gewohnt gekonnten Inszenierung und einigen ziemlich gelungenen Actionszenen, samt ordentlichem Finale. Emotionales Schauspielern ist aber weiterhin nicht so Donnie Yens Sache, da ist sein Gegenpart Nicolas Tse doch deutlich besser. 7/10
Stargate (1994) Irgendwie ein Klassiker und Emmerichs erster großer Film. Die ersten ⅔ des Films sehr gelungen, danach fällt er leider etwas ab. 7/10
Uncharted (2022) Durchaus gelungene und flotte Schatzsuche, mit einigen schönen Drehorten und Sets. Auch gut, dass der Film erst im natürlich übertriebenen, aber coolem Finale richtig groß auffährt. Leider sind Sprüche und Chemie zwischen Holland und Wahlberg aber eher grad so Durchschnitt, da harmonierten andere Duos in ähnlichen Filmen deutlich besser und Banderas wird eigentlich komplett verschenkt. Gute 6/10 Randnotiz: Das man eine Vorgeschichte zu den Spielen erzählt ist insofern clever
Dead to Me - Staffel 1 & 2 Sah im Trailer deutlich besser aus als es letztendlich war, nämlich vor allem belanglos. Hätte deutlich mehr Witz in den Dialogen gebraucht und mehr Spannung dazwischen. Die Ansätze sind da, aber spätestens mit dem “Bruder” in Staffel 2 dann eigentlich fast schon zu dumm geschrieben. Die hohen Bewertungen sind mir ein Rätsel.. 5/10
Peaky Blinders - Staffel 6 Hatte ich mich wirklich drauf gefreut und vermutlich waren 2 Jahre Corona bedingte Pause zwischen dieser und der letzten Staffel auch wieder nicht förderlich. Auf jeden Fall wirkte das ganze im Vergleich zu den Vorgängern irgendwie unrund und holprig erzählt, auch das Ende hat einen nicht wirklich schlauer gemacht. Wird hoffentlich mit dem geplanten Abschlussfilm dann schlüssiger sein. 6/10
The Scorpion King (2002) Für mich sehr unterhaltsames und sympathisches Spin-Off. Alles ist etwas kleiner gehalten, aber durchaus ansprechend inszeniert, cool besetzt und mit guten Sets und Actioneinlagen versehen. Auf diesem Niveau lieferte Dwayne Johnson in der Folge noch einige coole Actionfilme ab und könnte sich für meinen Geschmack gerne etwas in diese Richtung zurückorentieren. 8/10
Inside Man (2006) Vielleicht der beste Bankräuber Film überhaupt? So oder so ein Film von extrem hoher Qualität, die man in dieser Form aktuell vergebens sucht. Fällt auch erst auf wenn man einen solchen Film mal wieder sieht. Clever, spannend, gut erzählt und stark gespielt. 9/10
The Terminal List (2022) Starke Serie in der Qualität eines langen Kinofilms, hervorragend besetzt und inszeniert. Definitiv ein Highlight der letzten Jahre. Hier und da blicken ein paar Shooter parallelen durch. Davon gerne mehr, zumal im Actionthriller Bereich nicht so viel kommt wie in anderen Sparten. Starke 8. Knappe 9.
Finch (2021) Dank Tom Hanks und gelungener Inszenierung wird hier aus wenig viel gemacht. Sympathisch, aber am Ende fehlte irgendwie was. Gute 6/10
Departed (2006) Ist mir immer noch ein Rätsel wie man für ein Remake als Regisseur einen Oscar bekommen kann, aber sei es drum. Wird von den Darstellern und der guten Grundidee getragen, dazwischen gibt es auch einiges, was nicht so wirklich passt, trotzdem unterhaltsam, aber auch kein (kopiertes) Meisterwerk. 6/10
Free Guy (2021) Überraschend gut gelungen und unterhaltsam, mit leichten Ähnlichkeiten zu Spielbergs Ready Player One. Ryan Reynolds macht ja im Prinzip immer das gleiche, aber hier funktionierte es im Gesamtpaket seit Jahren am besten. 7/10
Scream (2022) Läuft nach Schema F, die Charaktere sind öde und auch die “Legacy” Faktoren mit den alten Haudegen funktionieren hier für mich nicht.Anfang und Ende sind O.K, der Rest irgendwie nicht. Da hat mir Teil 4 deutlich mehr Spaß gemacht. 4/10
Prey (2022) Überraschend starker, atmosphärischer, durchaus spannender und deutlich mehr dem Original zugewandter Beitrag zum Predator Universum als alles was danach kam. Tolle Locations und Kameraarbeit, die definitiv auch die große Kino Leinwand verdient gehabt hätte. Einige coole Finish-Moves und ein schöner Soundtrack vom Assassins Creed Valhalla Team on Top. So ein insgesamt rundes Ergebnis hatte ich wirklich nicht erwartet. Cool. 8/10 Randnotiz: Genau auf diese Art hätte ich mir die Verfilmung des Tomb Raider Reboots gewünscht.
Thirteen Lives (2022) Spannende und authentisch inszenierte Rettungsaktion ohne überdamtische heroische Ambitionen mit genau dem richtigen Mann auf dem Regiestuhl. Lang, aber zu keiner Zeit langweilig. Durchaus ein Jahreshighlight 8/10.
Black Bird - In with the Devil (2022) Getragen von zwei wirklich guten Hauptdarstellern, ruhig inszeniert und spannend bis zum Schluss. Apple setzt weiter auf Klasse statt Masse und bleibt hoffentlich dabei. 8/10
Slow Horses - Staffel 1 Sehr gelungener Serienauftakt mit einem ekligen, aber guten Gary Oldman. Für Fans britischer Thrillerserien ein Muss und gleich um drei weitere Staffeln verlängert. Da macht Apple momentan vieles richtig und von daher bin ich da gerne dabei. 8/10
Don´t look Up (2021) Endlich Zeit für gefunden und für einen Netflix Film fast schon gut, aber halt nur fast. Witzig, dass ausgerechnet Netflix einen Film bringt, der die (mediale) Oberflächlichkeit anprangert. Das hat aber z.B. in The Newsroom schon wieder deutlich besser funktioniert und ist hier vor allem wegen der guten Besetzung lohnenswert. 6/10
Mit dem MySQL Server 8, welcher ab Ubuntu 20 LTS Standard ist und auch bei einem System Upgrade installiert wird, wurden einige Server-Variablen entfernt und hinzugefügt.
https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/added-deprecated-removed.html
Das kann bei einem Upgrade zu Fehlern führen, sofern man die entfernten Variablen verwendet hat und ggf. lässt sich der Server nicht mehr starten.
In meinem Fall war dies nach einem Upgrade von Ubuntu 18.04 LTS auf Ubuntu 20.04 LTS der Fall.
Die Logdatei unter /var/log/mysql/error.log gab den folgenden Fehler aus:
[Server] unknown variable 'query_cache_limit=1M'.
Also die Variable in /etc/mysql/my.cnf auskommentiert und direkt den nächsten Fehler wegen einer entfernten Variable bekommen:
[Server] unknown variable 'query_cache_size=16M'.
Diese ebenfalls auskommentiert und der MySQL Server ließ sich wieder starten.
Hintergrund: Die beiden Variablen bezogen sich auf den query cache, welcher eine bliebte Methode zum MySQL-Server Performance Tuning war. Seit MySQL 5.7.20 galt dieser aber als veraltet und wurde mit MySQL 8.0 dann komplett entfernt sowie dann auch die Variablen. Wer auf den query cache nicht verzichten kann, findet unter https://proxysql.com/ eine Möglichkeit oder kann diesen auch noch unter MariaDB verwenden. Generell gilt die Entfernung wohl jedoch eher dem Aufruf besseren Code zu schreiben. Ein guter Artikel zu dem Thema findet sich auch hier: https://mysqlquicksand.wordpress.com/2020/05/08/10-reasons-why-mysql-query-cache-should-be-switched-off/
Ein weiteres Problem hatte ich dann mit einem Script, welches einen MSSQL Export als CSV Datei durchführt und diese wieder nach MySQL importiert (siehe auch https://www.le-brice.de/mssql-export-unter-ubuntu-linux). Dazu verwende ich einen MySQL Befehl der auf LOAD DATA LOCAL INFILE zurückgreift:
LOAD DATA LOCAL INFILE 'import.csv' INTO TABLE tablename FIELDS TERMINATED BY ';' LINES TERMINATED BY '\n'
Bei der Verwendung des LOAD DATA LOCAL Statement gibt es seitens der MySQL Entwickler Sicherheitsbedenken, weshalb dieses in MySQL 8 nicht mehr standardmäßig verwendet werden kann. Siehe:
https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/load-data-local-security.html
Um das Statement wieder verwenden zu können muss sowohl der MySQL-Server, als auch der verwendete MySQL-Client (in meinem Fall der Standard CLI-Client auf den das Script zurückgreift) die local_infile Variable auf 1 gesetzt haben. Dies kann in der my.cnf unter /etc/mysql/my.cnf geschehen.
Der [mysql] Bereich wird sehr wahrscheinlich bereits vorhanden sein, der [client] Bereich ggf. noch nicht und kann am Ende der Konfiguration hinzugefügt werden. Kommentare zur Erinnerung sind empfohlen.
[mysql]
#allow LOAD DATA LOCAL statement on server side
local_infile = 1
#allow LOAD DATA LOCAL statement on client side
[client]
local_infile = 1
Danach den MySQL Server neustarten und das LOAD DATA LOCAL INFILE Statement kann wieder verwendet werden.
Übrigens kann man auch die Variable per SQL-Client prüfen:
mysql> show global variables LIKE '%INFILE%';
+---------------+-------+
| Variable_name | Value |
+---------------+-------+
| local_infile | ON |
+---------------+-------+
1 row in set (0,00 sec)
mysql>
Da es sich hier, abhängig von der Serververwendung und Umgebung, um eine durchaus zu beachtene Sicherheitswarnung handelt empfehle ich den Abschnitt aus der oben genannten Referenz "Restricting Files Permitted for Local Data Loading" zu beherzigen oder ggf. auch das Script umzubauen um nicht mehr auf die Funktion zurückgreifen zu müssen.
Das die Boot Partition auf einem Linux Server vollläuft ist ein Problem das mir immer mal wieder über den Weg läuft. Man sollte meinen in Zeiten von LVM, Containern, Cloud etc. wäre das nicht mehr der Fall, aber bei Servern die schon sehr lange in Betrieb (aber trotzdem durch Upgrades aktuell sind, weil Linux das halt gut kann) sind kann es trotzdem immer wieder vorkommen. Auf jeden Fall bekommt man dann bei der Installation von Updates und neuen Kernel Images immer wieder Probleme. Meistens reicht es vorerst aus alte Kernel Images von der Boot Partition zu löschen (Achtung vorher mit uname -a immer prüfen welches Image der Server grad verwendet), aber auf Dauer ist das einfach lästig.
Also muss die Boot Partition vergrößert werden. Hat man ein LVM, kein Problem. Teilweise sind die LVM Installationen aber auch früher so gemacht worden, dass genau die Boot Partition nicht im LVM ist. Dann hat man mehr oder weniger ein Problem und bei den Szenarien ohne LVM auch. Jetzt kann man mit und ohne Live-System am Partitionslayout schrauben und sich irgendwie etwas zurechtfummeln. Das kann funktionieren, ist aber je nach Zeit und Kenntnisstand umständlich und auch fehleranfällig, dann kann man gleich den Server sauber neu aufsetzen. Will und kann man das nicht, ist aus meiner Erfahrung die einfachste Möglichkeit die Boot Partition auf eine neue Festplatte zu verschieben und dann zu vergrößern. Das hat bis jetzt immer funktioniert. Warum auf eine neue Platte? Weil keine bestehenden Partitionen auf der neuen Platte vorhanden sind und die Boot Partition dann nach hinten problemlos vergrößert werden kann.
Hinweis: Root/Sudo wird benötigt. Außerdem ist ein Backup natürlich dringend empfohlen, da Änderungen an den Festplatten immer ein Risiko mitbringen, dafür ist jeder selbst verantwortlich.
echo "- - -" | sudo tee /sys/class/scsi_host/host*/scanlsblk ob die neue Festplatte nun erscheint und unter welcher Bezeichnung, in meinem Fall ist es /dev/sdb WICHTIG Wenn es bei euch nicht /dev/sdb ist, im folgenden /dev/sdb immer entspechend ersetzen, sonst werden ggf. andere Partitionen oder Festplatten in eurem System verändert oder gelöscht.
fdisk /dev/sdb eine neue Partition erstellen (geht natürlich auch mit parted, falls man damit lieber arbeitet)Befehl (m für Hilfe): n
Partitionstyp
p Primär (0 primär, 0 erweitert, 4 frei)
e Erweitert (Container für logische Partitionen)
Wählen (Vorgabe p): p
Partitionsnummer (1-4, Vorgabe 1): 1
Erster Sektor (2048-4194303, Vorgabe 2048):
Letzter Sektor, +Sektoren oder +Größe{K,M,G,T,P} (2048-4194303, Vorgabe 4194303): +1G
Eine neue Partition 1 des Typs „Linux“ und der Größe 1 GiB wurde erstellt.
Befehl (m für Hilfe): w
Die Partitionstabelle wurde verändert.
ioctl() wird aufgerufen, um die Partitionstabelle neu einzulesen.
Festplatten werden synchronisiert
partprobedd, welches bitgenau kopiert und somit auch das Dateisystem mitkopiert. dd arbeitet ohne Rückfragen, also den Befehl vorher gut checken: dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 bs=512 conv=noerror,synce2fsck /dev/sdb1
/dev/sdb1: sauber, 315/124496 Dateien, 157347/248832 Blöckeresize2fs /dev/sdb1 um die Partition auf die zuvor angelegten 1GB zu vergrößern
resize2fs 1.44.1 (24-Mar-2018)
Dateisystem bei /dev/sdb1 ist auf /boot eingehängt; Online-Größenänderung ist
erforderlich
old_desc_blocks = 1, new_desc_blocks = 4
Das Dateisystem auf /dev/sdb1 is nun 1048576 (1k) Blöcke lang./etc/fstab bearbeiten und die neue Boot Partition eintragen bzw. den alten Eintrag bearbeiten. Per blkid kann ggf. die UUID der neuen Boot Partition abgefragt werden und auch der Dateisystemtyp. Den bekommt man übrigens auch mit lsblk -f oder df -Th....
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
UUID=b214661e-58ef-4dc8-8d76-ea254ece99aa /boot ext4 defaults 0 2
...
df -h oder lsblk prüfen ob alles passt.
Ich erinnere mich noch als auf der E3 2109 Keanu Reeves auf die Bühne geschlurft kam und als Pate und Charakter für Cyberpunk 2077 das Spiel präsentierte. Naja ok noch ein Open World Kram habe ich gedacht, sieht ganz cool aus, aber damals lag mein Fokus eher auf Gears 5. Dann erschien das Spiel Ende 2020 und war scheinbar unfertig, lief nicht gut oder auch gar nicht, alte Konsolen wie die Xbox One und die PS4 waren zu schwach, es gab Zoff unter den Entwicklern usw. Da ich sowieso mit AC: Valhalla beschäftigt war hatte ich auch kein großes Interesse an noch einem umfangreichen Story-Spiel und mich interessierte das Theater darum einfach nicht.

Anfang 2022 habe ich dann aus einer Laune heraus in einem Xbox Sale zugeschlagen und es absolut nicht bereut. Mag sein das das zum Release vieles schief gelaufen ist, aber im Jahr 2022 und mit dem Patch 1.5 ist Cyberpunk 2077 eines der Besten Spiele die ich überhaupt je gespielt habe. Ja man muss Bock drauf haben und auch Zeit, weil der Story Anteil hoch ist, im Gegensatz zu vielen anderen Spielen aber fesselnd. Zwischendurch mal eine halbe Stunde spielen, dafür ist das Game eher weniger gemacht. Dafür bekommt man aber verschiedenen Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen die auch Auswirkungen haben und Haupt -und Nebenmissionen die Spaß machen und stimmig sind (ein großes Problem von AC:Valhalla und in meinen Augen auch von GTA) sowie generell großartige Charaktere. Das Spiel läuft flüssig und ich konnte es einwandfrei auf einer Series S spielen. Ja es ist mal abgestürzt und hier und da gibt es auch mal einen Glitch, dadurch das man aber ständig und überall speichern kann oder auch Autosaves gemacht werden war das nie ein Problem und an einer Hand abzählbar. Generell vermute ich hier, wie übrigens noch bei vielen Spielen, ein Problem mit dem Quick Resume der Xbox. Ansonsten ist das Gameplay gut und die deutsche Synchronisation hervorragend gelungen. Die Texturen sind vielleicht nicht die schärfsten die ich je gesehen habe (habe ja auch "nur" eine Series S), aber der detailgrad der Grafik und die dadurch entstandene lebendige Welt ist überragend. Ein solches Paket für 35 € im Sale ist im Prinzip der Wahnsinn und mit dem Patch 1.5 gibt es überhaupt keinen Grund mehr über das Spiel herzuziehen, außer man ist ein verbitterter FPS zählender Troll ;)
*Nachtrag Dezember 2023
Bedingt durch die Phantom Liberty Veröffentlichung habe ich mich entschlossen das Spiel einfach nochmal zu spielen und muss sagen, dass ich es nochmal besser fand, als schon beim ersten Mal. Nun als weibliche, Konzerner V, was das Spiel jetzt nicht völlig auf den Kopf stellt, aber es gibt schon genügend Auswirkungen, so dass es auf jeden Fall ein anderer Durchlauf ist. Außerdem habe ich tatsächlich alle Variationen der Enden durchgespielt, was definitiv zu empfehlen, aber zugegeben nicht immer so richtig befriedigend ist.
Phantom Liberty bringt dann nochmal richtig viel Umfang dazu, bietet auch wieder verschiedene Story-Stränge, so dass es sich auch hier lohnt, einige Passagen mit anderen Entscheidungen zu wiederholen. In Summe sollten das bestimmt 3-4 Stunden alternativer Content sein, bei locker 20 Stunden Plus insgesamt für das Addon. Storymäßig gefällt mir das Hauptspiel aber besser, als die Phantom Liberty Agentengeschichte und auch wenn Dogtown gelungen designt ist, sehe ich mich ebenfalls eher in Night City. Die Variation und Abwechslung, um die das Spiel ergänzt wird, ist dennoch enorm. Denn das Addon bringt nicht einfach nur mehr vom Gleichen, was es auf alle Fälle lohnenswert macht.
So ist Cyberpunk für mich jetzt das beste Open-World-Spiel überhaupt. Fehlt noch ein Durchlauf als Streetkid … vielleicht nächsten Herbst.
Letzter Satz: Was mir beim zweiten Durchlauf verstärkt aufgefallen ist, ist die lebendige Integration der Dialog und Cutszenen. Da wird sich während eines Gesprächs angelehnt, die Gestik gewechselt, der Blick verändert, einfach nur mal an der Nase gekratzt usw. Das habe ich in noch keinem Spiel so gut umgesetzt gesehen. Ein Starfield z.B. wirkt dagegen wie von vor 10 Jahren.
Best Exotic Marigold Hotel 2 (2011) Durchaus ordentliche Fortsetzung. Wer den ersten Teil mochte wird auch hier wieder in ähnlicher Mischung gut unterhalten. 7/10
Demolition Man (1993) Ein wunderbar unterhaltsamer Actionfilm-Klassiker mit einer Top-Besetzung, coolen Ideen und einer menge lockeren, ironischen Sprüchen. Dazu ist die Action immer noch ziemlich gut in Szene gesetzt. Seltsam das man von Regisseur Marco Brambilla (ja, genau wer?) nie wieder etwas hörte. Starke 8/10
Die Mumie kehrt zurück (2001) Die Mumie gehört seit jeher zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Die Fortsetzung setzt leider auf das typische höher, weiter, schlechter Prinzip. Zwar funktioniert das Duo Fraser/Weisz auch hier extrem gut, dafür die Mischung aus Story, Abenteuer, Action und Grusel nicht mehr so richtig in der Gewichtung, zumal man leider auch viel mehr in Richtung Familienfilm ging. Der größte Knackpunkt sind aber die teilweise unfassbar grottigen Effekte, die es irgendwie schaffen zwei Jahre später als Teil 1, 20 Jahre älter auszusehen. Statt wie in Teil 1 nur auf unterstützende Effekte (die heute noch prima funktionieren) und echte Sets sowie Kostüme zu setzen, kommen hier in fast jeder Szene schlechte Animationen und Greenscreens (sogar bei vielen Wüstenszenen) dazu und vermurksen so den Film. Trauriger Höhepunkt und vielleicht sogar die berühmteste Szene aus dem Film ist die Darstellung The Rocks als Scorpion King. Schade, schade, schade, weil trotz allem auch immer mal wieder gelungenes aufblitzt was und wie der Film hätte sein können. So bleibt am Ende ein Film der 2001 schon die Richtung vieler Blockbuster vorgab wie man sie heute kennt. Knappe 6/10
Die Mumie - Das Grabmahl des Drachenkaisers (2008) 7 Jahre nach dem enttäuschenden Teil 2 durfte sich Rob Cohen daran versuchen die Mumie wieder zum leben zu erwecken und machte eigentlich vieles richtig. Der Umzug nach China bringt frischen Wind und neue Möglichkeiten. Dazu kommen tolle Sets und deutlich bessere Effekte und Actionszenen wie z.B. in Shanghai und vor dem Tempel im Schnee. Blöd nur das man die Mumie nicht so richtig eine sein lässt und jeden Grusel und Spannung vergebens sucht. Und auch wenn Maria Bello keine schlechte Figur abgibt, gehörte die Rolle neben Fraser einfach Rachel Weisz. Im Ansatz besser als Teil 2, aber immer noch weit weg von Teil 1. 7/10
24 - Staffel 5 Gewohnt unterhaltsam, sofern man die Sache nicht zu ernst nimmt. Was hier alles an einem Tag passiert ist selbst dann schon etwas heftig. Auch sonst schwächer als die Vorgänger, wirkt teilweise etwas günstiger. Profitiert auch von den Hauptfiguren um Jack Bauer wie dem schön schmierigen Präsidenten.
Hunter Killer (2018) Hat auch bei der zweiten Sichtung bestens unterhalten. Sehr moderne, aber spannende U-Boot Szenen, dazu gute Action an Land und eine Rolle perfekt für Butler gemacht. 8/10
The Wolfs Call / Le Chant de Loup (2019) Ebenfalls die zweite Sichtung bei der mir der Hauptdarsteller etwas unsympathischer war als ich das in Erinnerung hatte. Abgesehen davon sehr spannend und mit einem durchaus glaubwürdigem Szenario. Bleibt bei 8/10
Ambulance (2022) Schön das Michael Bay auch ab und zu noch “kleinere” Actionfilme macht, denn in Sachen Inszenierung macht ihm da kaum einer was vor. Die typischen Stilmittel, inklusive Model spielt eine Alltagsrolle gibt es en masse und dazu noch einen Jake Gyllenhaal im Nicolas Cage Modus. Leider ist die ordentliche Story am Ende zu gestreckt und 15-20 Minuten weniger hätten dem Film gut getan. Reicht aber für coole 7/10.
Interceptor (2022) Matthew Reilly liefert seinen ersten Film an Netflix und rausgekommen ist ein solider B-Actioner bei dem man merkt das hier Fans des klassischen Actionkinos mit begrenzten Mitteln versucht haben das Beste rauszuholen und mit den richtigen Erwartungen funktioniert das auch gut. Wäre schön wenn der Film erfolgreich genug ist um Reilly weitere Chancen (vielleicht ja auch irgendwann eins seiner Bücher) oder auch eine Fortsetzung zuzugestehen. Elsa Pataky, Ehefrau von Chris Hemsworth, kauft man die Rolle nämlich ganz ordentlich ab. 6/10
Der Schakal (1997) Spannender Thriller mit einem coolen Bruce Willis als Bösewicht und einem passendem Richard Gere. Lange nicht mehr gesehen, aber auch zeitlos gut. 8/10
Top Gun: Maverick (2022) Das bessere Original könnte man wohl sagen. Denn eigentlich war ich nie ein großer Fan des zwar kultigen, aber für mich nur ordentlichen Vorgängers. Im Prinzip passiert hier das gleiche einfach wieder mit nur minimalen Änderungen. Die Flugszenen sind ein Brett und zeigen zum Glück jeder aktuellen CGI außerhalb des Weltraums den Mittelfinger. Alleine dafür lohnt sich der Film schon und ich sage das immer wieder, man kann von Tom Cruise halten was man will, aber der Mann liefert diesbezüglich einfach ab. Die Inszenierung kopiert erfreulicherweise ebenfalls das Beste vom Original und somit bleibt ein bestens unterhaltender Sommerblockbuster. 8/10
The Finest Hours (2016) Starkes Retterdrama, trifft genau den richtigen Ton zwischen Dramatik und Heldentum, außerdem ziemlich gekonnt inszeniert, ruhig in den Landszenen und dynamisch auf See. Das spiegelt sich auch im fast schon zurückhaltenden Soundtrack wieder, der dann aber zum Filmende hin ein grandioses Abschlussthema liefert. Chris Pine spielt tatsächlich auch eine richtige Rolle und Casey Affleck seh ich ebenfalls gerne, obwohl er irgendwie immer etwas unter dem Radar fliegt. Starke 7/10
Hustle (2022) Überraschend gelungener Sportfilm von Netflix. Nichts neues, aber klassisch und sympathisch umgesetzt, dazu dank NBA Beteiligung mit vielen gelungenen Basketball-Szenen. Sowas kann ich mir immer ansehen. 7/10
Ozark Staffel 4 (2022) Eine große Enttäuschung. Hatte ich die Staffeln 1-3 doch als bis dato beste von Netflix selbst produzierte Serie gelobt. Davon ist in Staffel 4 nicht mehr viel übrig. Es passiert viel, aber kaum etwas davon ist schlüssig oder bringt die Handlung voran. Fast alle Charaktere handeln komplett dämlich ohne das dies notwendig wäre, eine ganze handvoll von Handlungen läuft am Ende ins Leere ohne jeden Zweck und das Ende selbst lässt einen nur mit dem Gedanken zurück 14 Stunden Zeit komplett in den Sand gesetzt zu haben. Nach Jurassic World 2 für mich die größte Enttäuschung der letzten 10 Jahre.
Massive Talent (2022) Cage nimmt sich hier selbst alles andere als ernst und das kann sicherlich auch nicht jeder. Das bringt einige ziemlich lustige Szenen hervor und die Story geht auch in Ordnung. Da die wenige Action durchaus passt, hätte ich mir dann doch noch etwas mehr davon gewünscht. Kommt ansonsten wie bei vielen Komödien vermutlich noch besser wenn man den Trailer nicht gesehen hat. Für Cage Fans ein gelungenes Muss. Unterhaltsame 7/10
Frequency (2000) Spannender Thriller mit leichtem Mystery-Touch, gut besetzt und gespielt. Klassisch vom Thrillerexperten Hoblit inszeniert. Positive Randnotiz: Starke Explosion zum Auftakt. 8/10
Bac Nord (2020) Hat man in meinen Augen alles schon besser gesehen, aber auch schlechter. So nicht spannend genug, nicht cool genug, nicht dramatisch genug und der wenigen Action fehlt es zudem an Intensität. Durchschnitt und die guten Bewertungen sind mir eher ein Rätsel. 5/10
Run (2020) Nach Searching gelingt dem Regisseur hier ein anderer, kleinerer, aber ebenfalls gelungener und vor allem spannender Thriller ohne unnötige Längen. 7/10
Alibi.com (2017) Teilweise lustig auf typisch französische Art, aber größtenteils alles etwas arg überdreht und “irre”. Somit schwächer als die anderen Werke von Lacheau. 5/10
Der 200 Jahre Mann (1999) Gute Idee, getragen von einem starken Robin Williams und auf deutsch auch immer durch Peer Augustinskis Stimme. 7/10
Harlan Cobens Safe (2018) Schönes Setting in der englischen Vorstadt und auch durchaus spannend, wenngleich es eigentlich mehr Drama als Krimi oder Thriller ist und einige Handlungen der Figuren nicht immer besonders logisch erscheinen. Michael C. Hall spielt aber seiner Dexter Rolle fast zu ähnlich. 6/10
Harlan Cobens Kein Lebenszeichen (2021) Netflix hat sich die Rechte an einem ganzen Stapel von Harlan Cobens Büchern gesichert und dann scheinbar auf verschiedene Länder verteilt. Die Story und das Setting in Südfrankreich funktionieren gut und auch die Darsteller haben mir gefallen wobei das grundsätzliche Muster, ohne das ich je ein Coben Buch gelesen habe, bereits deutlich erkennbar ist. Ein Thriller/Kriminalfall wird vor allem über die unendlichen Verstrickungen zwischen und unter den Charakteren gelöst. Davon könnte es vielleicht 1-2 weniger geben, dennoch spannend. 7/10
Sentinelle (2021) Macht am Ende einfach zu wenig aus der guten Grundidee und der namensgebenden Militäroperation, dem Drehort Nizza und einer passenden Hauptdarstellerin. Action, Story und Emotionen werden einfach schlecht oder gar nicht verknüpft. 5/10
The Batman (2022) Batman ist fast der einzige Superheld mit dem ich etwas anfangen kann und das man ihm dank Matt Reeves (Planet der Affen) einen noch realistischeren Ansatz spendiert und ihn fast zum Detective degradiert der einen Serienmörder stoppen muss und den sonst niemand mag, trifft voll meinen Nerv. Ist der Film lang? Ja. Ist der Film langweilig? Definitiv nein, man muss aber in dem Moment bereit sein sich darauf einzulassen, denn es ist auf keinen Fall ein Film den man einfach mal so zur reinen Unterhaltung nebenbei guckt. Somit euch ein Film für den sich das Kino richtig gelohnt hat. Erwähnenswert auch der wie zu erwarten tolle Soundtrack von Michael Giaccino, der seinen Höhepunkt in einer grandios inszenierten Autoverfolgung in der Mitte des Films findet. Wie es aussieht darf Reeves den Nachfolger auch gleich drehen und hat sich selbst sehr große Fußstapfen dafür geschaffen. Hat aber bei Planet der Affen - Survival auch funktioniert. Starke 8/10
The Adam Project (2022) Ganz sympathischer Film mit ein paar guten Actionszenen und einem Ryan Reynolds der seinen üblichen Stiefel runterspielt. Auch gut in den Nebenrollen besetzt, die aber auch allesamt etwas verschwendet wirken da der Film seine Chancen dort nicht konstant nutzt. Am Ende ein Standardwerk. 6/10
The Ice Road (2021) Coole “DMAX-mäßige” Idee, die ein ganz klassisches Actionfilm Szenario aufzieht und dabei richtig gute Truckszenen und Settings hat, dann und wann aber bei den Effekten etwas schwächelt. Liam Neeson merkt man das Alter doch so langsam an, eine sichere Bank ist er dennoch weiterhin. Spaßige Sache der aber hier und da ein letzter Schliff gefehlt hat. Gute 6/10
Love and Monsters (2020) Beginnt ziemlich unterhaltsam und hätte Potenzial für eine kleine Überraschung gehabt, flacht dann aber vor allem im letzten Drittel und ausgerechnet dem Finale seltsam ab und verspielt somit den vorherigen Bonus deutlich. Vermittelt stark den Eindruck als hätte man einen zweiten Teil erzwingen wollen. Schade. 6/10
The North Sea (2021) Packender Katastrophen-Film aus Norwegen, mit interessanter und vermutlich leider sogar realistischer Story. Die Effekte kommen nicht ganz an Roland Emmerichs Vertreter heran, sind aber nicht weit weg und die Bilder generell sehr gelungen. Wird man sicherlich bei Zeiten wieder sehen und somit für Fans solcher Filme eine klare Empfehlung. 7/10
Midnight Sun - Staffel 1 (2016) Ordentliche Thriller Serie vor toller Kulisse und mit interessantem Hintergrund in Bezug auf die Sami in Schweden, welcher mir nicht bekannt war. Letztendlich aber typisch skandinavisch mit der ein oder anderen Länge und auch wenn die weibliche Hauptrolle eigentlich Französin ist, so reiht Sie sich passend in die eher unsympathischen und kühlen Ermittlerinnen des Genres ein. Muss wohl zu sein. 6/10
Matrix Resurrections (2021) Hat mich letztendlich stark überrascht das man diese Kuh dann doch nochmal melkt, aber vermutlich ist davor gar nichts sicher, was der Film dann selbst in einigen Dialogen auch ironisch erwähnt. Ist der Film schlecht? Nein eigentlich nicht, aber auch nicht so gut das man ihn gebraucht hätte. Die Story ist durchaus Ordnung und bei neutraler Betrachtung vielleicht sogar gut, auch wenn der große Aha-Moment fehlt, den es aber fairerweise seit Matrix 1 in der Reihe nicht mehr gab. Vielmehr gelingt es dem Film nicht die ehemalige Bindung des Zuschauers zu Neo wieder aufzunehmen und so dümpelt man irgendwie einfach mit. Die Action bietet einige gute Schauwerte wie die Szene im Zug und den Kampf zwischen Neo und dem neuen Smith, verpasst aber nach der coolen Zeit-Stop-Szene im Finale, dieses so richtig zu zünden und entscheidet sich stattdessen für eine lahme Motorradfahrt in der man hier und da ein paar mal schnipst um nervige Gegner zu beseitigen wie Superman. 6/10
Metal Lords (2022) Teilweise witzige Komödie aus dessen Trio man viel mehr hätte rausholen können, denn die Chemie passt. Im Finale dann dazu völlig drüber. Mit Bonus wegen der Metal-Thematik 6/10
Hit and Run - Staffel 1 Die Kombination aus Israel und New York bietet frischen Wind und ist gelungen wie passend besetzt. Auch die Story ist spannend und mit einigen guten Ideen versetzt, leidet aber am eigenen Anspruch auf Authentizität indem hebräisch grundsätzlich nicht synchronisiert wurde. Die langen Untertitel Passagen sind aber in meinen Augen eher eine Belastung denn ein Gewinn und verhindern ein noch besseres Abschneiden. 7/10
Carnival Row - Staffel 1 (2019) Beginnt mit tollen Sets und einer interessanten Welt. Leider verschleppt man die Ermittlung extrem, obwohl Orlando Bloom hervorragend in die Rolle des Inspektors passt und vor allem der Punkt einer Krimi-Ermittlung in einer Fantasy-Welt ein genereller Bonus ist. Wo genau das Problem in der ebenfalls überdramatisieren Love-Story war bleibt dem Zuschauer leider auch unklar. Mal sehen was die zweite Staffel bringt und ob Orlando Bloom da überhaupt noch mitmischt. 6/10
Stillwater (2021) Matt Damon liefert einen grandiosen Klischee-Amerikaner in Europa ab, abgesehen davon torpediert sich der Film am Ende selbst und statt die guten Charakterentwicklungen zu ernten, rodet er lieber alles ab. Kann man machen, muss ich aber nicht mögen. 5/10
Tod auf dem Nil (2022) Kann leider den Flair des ersten Films nicht halten, dabei bietet die Umgebung eigentlich alles was es dafür braucht. Vor allem aus dem Thema Nil holt man zu selten die schwüle Ägypten-Atmosphäre heraus die ich mir gewünscht hätte und generell dauert es viel zu lange bis der Mord überhaupt geschieht. Nicht schlecht, aber leider auch hinter meinen Erwartungen. 6/10
The Outpost (2019) Gelungenes Actiondrama, welches vor allem im zweiten Abschnitt ziemlich intensiv und packend daherkommt. Fairerweise erwähnt: Konzentriert sich völlig nur auf eine Seite des Schlachtfelds. 7/10
Allied (2016) Wirkte im Trailer deutlich dramatischer und spannender als es am Ende war. Im Prinzip bekommt man sowohl Pitts und auch Cotillards typisch melancholisches Spiel und obwohl Story und Regie gar nicht schlecht sind, fiebert man dadurch einfach nicht mit. 5/10
Best Exotic Marigold Hotel (2011) Feel-Good Film der in allen Punkten eine gute Mischung trifft und somit in einer ähnlichen Kategorie wie “Ein Jahr vogelfrei” oder auch “Ein gutes Jahr” rangiert. 8/10