Da hat sich mal richtig was angesammelt ...
The Widow - Staffel 1 Lohnt sich alleine wegen des sehr gut umgesetzten Settings im Congo und bietet da einfach mal eine willkommene Abwechslung. Kam mir ansonsten wie die Verfilmung eines klassischen Romans vor, in dem es etwas von allem gibt. Ein bisschen Drama, ein bisschen Action, ein bisschen Spannung, ein bisschen Romantik. Demnach schwankt auch die Spannungskurve stark und das Ende ist irgendwie nicht schlecht, aber auch nicht richtig rund. Knappe 7/10
The Hunt (2020) Panem für Erwachsene könnte man sagen. Flott und ohne Längen inszeniert, mit ein paar guten Ideen und Wendungen, zudem ist die Action immer ordentlich, daher für Fans derer eine nette Unterhaltung für Zwischendurch. Für mehr fehlt ein größerer Name in der Hauptrolle. 6/10
Der Einparker (2022) Durchaus witzige und durchaus sympathische Unterhaltung für einen Abend. Mit zwei Stunden aber in der Laufzeit zu lang und somit hängt der Film dann auch gegen Ende etwas durch. 6/10
Nur noch 60 Sekunden (2000) Hebt sich durch den Cast und die Produktion ab. Ansonsten gibt es bis auf das nette Finale gar nicht mal so viel Action. Funktioniert aber trotzdem aus den genannten Gründen. Gibt aus der Zeit aber einfach zu viele Filme, die einfach noch besser sind. 7/10
Resurrecting the Champ (2007) Nicht so richtig ein Sportfilm, aber auch nicht so richtig ein Film über Journalismus. So oder so viel Drama um eigentlich gar nicht viel Inhalt. Ganz gut gespielt, aber das wars auch. 5/10
Broken Arrow (1996) Ein Actionhighlight mit einer Menge cooler Szenen und Stunts. Dazu ein herrlich fieser Travolta und ein cooler Soundtrack. 8/10
Guardians of the Galaxy (2014) Eigentlich die einzige aktuelle Marvel-Reihe mit der ich wirklich etwas anfangen kann. Das Ensemble sowie die Machart gefallen und so gibt es einen wirklich gut unterhaltenden Blockbuster. 8/10
Kimi (2022) Ordentlicher Thriller, mit interessanter Grundidee, dem aber die atmosphärische Dichte vergleichbarer Werke fehlt, dafür war Steven Soderbergh vermutlich nicht der Richtige. 6/10
Hamilton - Staffel 1 Will vermutlich mit den großen mithalten und bietet mit Stockholm ein durchaus geeignetes Setting dafür, klappt aber leider trotzdem nicht und ist eher eine typische TV-Produktion. Nicht schlecht, aber halt auch nicht wirklich gut, denn das konnten viele andere schon besser. 5/10
Vigil - Staffel 1 Ein bisschen voreingenommen durch das U-Boot-Setting bin ich schon, aber die gewohnt gute BBC Qualität zeigt sich hier erneut und bietet neben einer interessanten Ermittlungssituation an Board, auch an Land gute Szenen. Definitiv ein kleiner Geheimtipp aus diesem Jahr. 8/10
E-Mail für dich (1998) Durch und durch sympathischer Film mit dem typischen Flair vieler Filme aus dieser Zeit, natürlich getragen von den beiden Hauptdarstellern und weniger vom E-Mail-Thema. 7/10
James Bond jagt Dr. No (1962) Auftakt zu einer kleinen James Bond Reihe. Der erste 007-Film legt den Grundstein für viele klassische Szenen und Umgebungen, die später dann immer wieder aufgegriffen wurden. Einiges wirkt heute natürlich etwas unfreiwillig komisch, trotzdem schön zu sehen und natürlich ein Klassiker der Filmgeschichte. Gute 6/10
Moonraker (1979) Wegen des Settings in der Raumfahrtindustrie ein Film, den ich immer gerne gesehen habe. Allerdings fällt mit den Jahren dann schon die ein oder andere Lücke in der Erzählweise auf und manches hatte ich einfach etwas besser in Erinnerung als es heute ist. Die irgendwie kultigen “Beißerszenen” z.B. wirken im Prinzip völlig bescheuert und werten den Film eher ab. 6/10
Goldeneye (1995) Der erste Auftritt Brosnans bietet eine Menge Highlights für Bond Fans und einen Bond zurück zu den Ursprüngen. Von Martin Campbell zeitlos gut inszeniert mit einer minimal düsteren Grundart, einer guten Story und gleich einer ganzen Reihe von Bösewichten. Positiv auch, dass man hier neben dem typischen Bond-Score noch ein anderes Musikthema, speziell für diesen Film nutzt. Eine runde Sache. 8/10
Der Morgen stirbt Nie (1997) Knüpft nahtlos den guten Eindruck des Vorgängers an, vielleicht aber etwas glatter. Zudem, wie oft bei Bond, mit damals moderner Story, die sich letztendlich als zeitlos erweist. Abgesehen davon ist das Stealth-Schiff ebenfalls eins der coolsten Bondvehikel. 8/10
Fall (2022) Wenn einem vor dem heimischen TV während des Films schwindelig wird, sagt das schon einiges über die Qualität der Inszenierung aus. Zumindest in diesem Fall, wo es um Höhe geht. Schön, dass man hier mit echten Filmtricks gearbeitet hat und nicht am Rechner, kommt dem Film zu 100% in Form von Spannung zu Gute. Leider hat mir am Ende trotzdem eine Kleinigkeit gefehlt, aber ich weiß auch nicht so ganz was. Gute 7/10
Merry Happy Whatever (2019) - Staffel 1 Kommt ohne größere Überraschungen aus, liefert aber das, was es sein will, solide und witzig ab. Wer damit etwas anfangen kann, wird damit vor oder zu Weihnachten seinen Spaß haben. 7/10
Your Christmas or Mine? (2022) Schön winterlich inszeniert. Auch sonst zur Weihnachtszeit ganz sympathisch gespielt, fällt weder nach oben noch nach unten besonders ab. 6/10
Meet Cute (2022) Anfangs noch ganz witzig, wird der Film mit zunehmender Laufzeit immer komischer und nicht in der Art, die für eine Komödie gut wäre. Das war eher nix. 4/10
King Of Queens - komplett Über das ganze Jahr hinweg nochmal alle Staffel gesehen. Wirklich viele Folgen sind nach wie vor extrem lustig, obwohl schon 10x gesehen oder bieten tolle Momente, an die man sich als Fan auch im eigenen Alltag regelmäßig erinnert. Das habe ich in diesem Umfang auch nur bei dieser Serie gehabt. Vor allem die ersten fünf Staffeln haben ein konstant hohes Niveau. Klar gibt es hier und da ein paar mittelmäßige Folgen, aber das bleibt bei über 200 Folgen nicht aus. Weniger gut gefallen hat mir aber, die wohl ab ca. Staffel 6 getroffene Entscheidung, Doug und Carrie eine immer weiter fortschreitende Ehekrise, die in einer vergleichsweise schlechten letzten Staffel endet, anzudichten. Die normalen Streitereien hätten da völlig ausgereicht. Dennoch eine der besten und prägendsten Serien aller Zeiten. 10/10
Hightown - Staffel 1 Setting, Machart und Story sind durchaus gut. Es fehlt aber, wie mittlerweile durchaus öfter, ein Sympathieträger, denn die Suchtkranke Hauptdarstellerin stolpert eigentlich nur so durch die Staffel. 6/10
The Expanse - Staffel 6 Es gibt immer wieder Highlights in der ein oder anderen Szene, aber irgendwie ist die Luft auch raus und die Verkürzung auf nur 6 Folgen bietet zwar ein akzeptables Ende, lässt natürlich aber auch einiges offen. Gut da könnte man jetzt auch wieder zu den Büchern greifen, bzw. muss es schon fast, denn ansonsten machen einige abgerissene Stränge gar keinen Sinn. Das größte Problem der Serienadaption ist und bleibt die Besetzung von Holden und im späteren Verlauf auch von Nagata. Mit zwei Hauptdarstellern, die einfach nur noch nerven und ein Charisma wie eine Holzplatte haben, wird es schwer. Schade, aber so nur noch 6/10.
Mortal Kombat (2021) Überzeugt in der Inszenierung sowie den Actionszenen und auch die Charaktere sind gut besetzt. Dazu mit den coolen Finish-Moves und allem was man so aus den Spielen kennt. Also alles prima? Natürlich nicht, denn irgendwie hat man es geschafft eine Story zusammenzuklöppeln die selbst für einen Film, indem die Story keine Rolle spielt, komplett dämlich ist und auch noch schlecht verkauft wird. 6/10 für den coolen Actionscheiß ;)
Bosch: Legacy - Staffel 1 Ob nun Staffel 1 oder Staffel 8 spielt eigentlich keine Rolle, denn Qualität und Story knüpfen an das hohe Niveau der Vorgänger an. Das ist gut. Der Rest funktioniert im Prinzip ebenfalls gleich, die meisten Charaktere spielen weiter mit oder statten zumindest einen Besuch ab. Will man sich beschweren, dann gibt es vielleicht einen Fall zu viel und das Cliffhanger-Ende ist natürlich nervig. 8/10
The Lincoln Lawyer - Staffel 1 Ich habe damals den ersten Roman gelesen und war natürlich mit der Verfilmung nicht ganz einverstanden. Jetzt gibt es diese kurzweilige Anwaltsserie, die wohl deutlich spätere Bände zur Vorlage nimmt und zum größten Teil gut unterhält. Hier und da gibt es ein paar Lücken und irgendwie war die letzte Folge viel zu vollgestopft, nachdem sich die vorletzte Folge bereits wie das Staffelfinale anfühlte. Abgesehen davon aber gut und eine zweite Staffel würde ich gucken. 7/10
Ein Sturm zu Weihnachten - Staffel 1 Man merkt das Weihnachten war ... Die norwegische Version von Tatsächlich Liebe profitiert vom Flughafenflair und einigen netten Geschichten. Auch hier gilt, wer es weihnachtlich mag, wird sich gut aufgehoben finden ohne im Kitsch zu ertrinken. Hätte vielleicht ein paar mehr Witze vertragen können. 6/10
Avatar (2009) Zur Einstimmung auf die Fortsetzung wurde natürlich nochmal der erste Teil gesehen. James Cameron schuf damit ein bildgewaltiges, oftmals mit faszinierenden Szenen gespicktes und toll erzähltes Stück Kinogeschichte. Natürlich auch eine Meisterleistung der Special Effects. Bleibt als Gesamtwerk in Erinnerung, obwohl oder vielleicht auch gerade wegen, der im Kern einfachen Story. 9/10
Avatar - The Way of Water (2022) Zweite Teile sind oftmals eine schwierige Hürde und nicht vielen gelingt es, diese gut zu nehmen. Glücklicherweise fällt Avatar 2 in die seltene Kategorie der Filme, die diese Hürde meistern. So hat sich die lange Produktionszeit dann am Ende wohl ausgezahlt. Die Bilder und neuen Unterwasserwelten sind toll geschaffen und perfekt in Kombination aus echten Szenen und der natürlich nötigen, aber überragenden Effekte inszeniert. Die neuen Charaktere sind zudem gelungen, wenngleich, vermutlich auch in Vorarbeit für die nächsten Teile, es etwas viele davon gibt. So gibt es als Konsequenz und trotz der langen Laufzeit erstaunlicherweise keine ruhigen Schlüsselszenen mit Jake und Neytiri, die leider so auch etwas sehr zur fauchenden Kampfmaschine reduziert wird. Das ist schade, genau wie der Wechsel ihrer Synchronstimme (nicht mehr Tanja Geke). Cameron bedient sich natürlich an vielen Stellen seiner Stärken und Vorlieben, die man aus seinen anderen Werken kennt und dazu gehört auch eine coole Actionszene zu Beginn im Dschungel sowie ein ziemlich cooles und für einen Film dieser Art recht wuchtiges und wenig zimperliches Finale. Positiv auch, dass der bekannte Soundtrack nicht nur kopiert und wiederholt wird, sondern bekannte Themen aus dem Vorgänger andeutet, aber sich auch als Fortsetzung versteht. Alles in allem ein mehr als gelungener zweite Teil, mit zugegeben hier und da ein paar Erzählschwächen bzw. offenen Fragen, die dann hoffentlich in den nächsten Teilen noch ausgebügelt werden. Auf diesem Niveau freue ich mich auf diese aber definitiv. Starke 8/10 oder knappe 9/10.
Alien 4 - DC (1997) Grundsätzlich unterhaltsamer Teil mit guter Action und ordentlicher Storyidee, bei der vor allem die Szenen unter Wasser und nachfolgend an der Leiter, in Erinnerung bleiben. Abgesehen davon könnte das Ganze aber spannender sein und vor allem die Inszenierung einiger Dialogszenen mit den Supertotalen und dem Hang zum Overacting sind etwas seltsam. Knappe 7/10.
For All Mankind - Staffel 3 Die bewährte Formel funktioniert weiterhin sehr gut. Für mich persönlich hat das Mondprogramm aber eine andere Faszination als der Mars, deshalb nicht ganz so packend wie die zwei Staffeln zuvor. 7/10.
Notre-Dame in Flammen (2022) Spannende und gelungene, authentische Nachstellung des Brandes und der Löscharbeiten aus dem Jahr 2019. 7/10
Auf Messers Schneide (1997) Durchaus spannender Überlebenskampf in der Wildnis, mit tollen Aufnahmen eingefangen. Das beide Hauptrollen im Prinzip unsympathisch sind, macht die die Sache zwar durchaus interessant, verhindert für mich am Ende aber auch eine höhere Wertung. 6/10
Yellowstone - Staffel 4 Nachdem starken Einstieg bringt diese Staffel vor allem einige Nebenhandlungen gelungen voran oder auch zum Abschluss. In der Haupthandlung hingehen schwenkt vor allem Beth Pendel dieses Mal weitestgehend Richtung nervig, auch weil offensichtliche Konsequenzen ausbleiben oder einfach zu minimal ausfallen. Dazu gehört auch Jamies Naivität, der so als leitender Staatsanwalt doch etwas unglaubwürdig erscheint. Noch gut, aber doch die schwächste aller Staffeln. 7/10
The Gray Man (2022) Soll angeblich 200 Millionen Dollar gekostet haben. Daran gemessen ist der Film, bis auf die gelungene Eröffnungsszene, dann eigentlich Schrott. Es gibt zwar noch ein paar nette Schauwerte und Locations, hier und da ganz ordentliche Action, aber auch nichts, was einen vom Hocker haut. Das liegt vor allem daran, dass einem die Figuren und Story egal sind und so gar keine Bindung beim Zuschauer generieren. Knappe 5/10
Man vs. Bee – Staffel 1(2022) Die moderne Mr. Bean Version. Wer damit etwas anfangen konnte wird auch hier auf seine Kosten kommen. 6/10
Premium Rush (2012) Rasanter, kleiner, aber handwerklich Top gemachter Actionfilm für zwischendurch. Hat auch den Vorteil das die Hetzjagd mitten in New York spielt. 7/10
You Don't Know Me – Staffel 1 (2021) Vom Prinzip her vermutlich ein sehr unrealistisches Erzählszenario, wer sich aber darauf einlassen kann bekommt eine durchaus spannend und irgendwie sympathisch erzählte Mini-Serie. Am Ende trotz guter Idee etwas unrund. Gute 6/10
Ein Teil von Ihr – Staffel 1 (2022) Erinnerte etwas an die Harlen Coben Reihen bei Netflix. Hätte auch mehr Thriller als Drama gegen Ende gebrauchen können, denn vor allem die ersten Folgen haben das gewisse Etwas, welches dann später verloren geht. 6/10
Taken (2008) Mittlerweile auch ein Kultfilm und das zu Recht. Ein gradliniger, aber spannender Actionthriller ohne Schnick-Schnack und mit einem starken Liam Neeson. Die Actionszenen sind wuchtig und teilweise extrem konsequent. Eine Genrereferenz alles in allem und das für grad mal 25 Mio. Dollar. 9/10
Teheran - Staffel 1&2 Wurde teilweise als "Actionserie" verkauft, was nun wirklich nicht zutrifft. Etwas seltsam auch die Verkopplung von Original Sprache mit UT in der ersten Staffel, da nicht immer beständig. Das hat man in der zweiten Staffel dann besser gelöst. Ansonsten von der Thematik her durchaus in Ordnung und eigentlich entscheidet sich die Serie für keine Seite, sondern zeigt beide Seiten gleichermaßen, was auch gut ist. Es fehlt aber auch wieder ein Sympathieträger. Alles in allem in Ordnung, aber tatsächlich bei Apple bis jetzt das Durschnittlichste. 6/10
Ein riskanter Plan (2012) Gelungener Thriller mit ordentlichen Ideen und guter Besetzung. Mochte ich schon immer ganz gerne und daran hat sich nichts geändert. Davon gerne wieder mehr. 8/10
DejaVu (2006) Noch so ein Highlight aus der Zeit als es noch Blockbuster ohne Superhelden gab. Für mich passt hier alles, von der überragenden Inszenierung eines Tony Scott, der hier auch nochmal große Bilder auspacken durfte, über die gute und spannende Story, über den Soundtrack und nicht zuletzt den tollen Cast. 10/10.
Stirb Langsam 4.0 (2007) Auch mal wieder Lust zu gehabt und das reicht als Kennzeichen für einen guten Film ja oft schon aus. Bringt viele typische Stirb Langsam Elemente unter ohne sie einfach zu kopieren und alleine das ist schon richtg cool. Auch die ist Story aktueller den je und die Kombi Willis/Long passt. Einzig das Finale (der Blödsinn mit dem Jet) will für mich einfach weiterhin nicht passen, vielleicht auch weil das Highlight eigentlich die Szenen davor im Kraftwerk sind. Der Sound der Blu Ray ist übrigens ein Brett. In meinem Setup eine absolute Referenz in der Abmischung der Actionszenen und den Klangdetails. 8/10
The Widow – Staffel 1 (2019) Durch abwechslungsreiche Locations in Afrika und Europa hebt sich die Serie schon von anderen ab. Abgesehen davon erinnerte die Handlung stark an einen klassischen Roman, soll heißen es steckt aus vielen Bereichen etwas drin ohne sich für ein bestimmtes Genre zu entscheiden. Mal spannend, mal Drama, mal ein wenig Action. Gute 6, knappe 7.
Gothika (2003) Stimmungsvoll inszenierter Mystery-Grusel-Thriller mit gutem Cast. Passte gut zu Halloween. Schade das Mathieu Kassovitz kaum noch auf dem Regiestuhl platznimmt. 7/10
Mal sowas von spät dran ... aber es ist wie es ist ;)
Raging Fire (2021) Die letzte Regiearbeit von Benny Chan ist ein klassischer Hongkong Actioner mit einer gewohnt gekonnten Inszenierung und einigen ziemlich gelungenen Actionszenen, samt ordentlichem Finale. Emotionales Schauspielern ist aber weiterhin nicht so Donnie Yens Sache, da ist sein Gegenpart Nicolas Tse doch deutlich besser. 7/10
Stargate (1994) Irgendwie ein Klassiker und Emmerichs erster großer Film. Die ersten ⅔ des Films sehr gelungen, danach fällt er leider etwas ab. 7/10
Uncharted (2022) Durchaus gelungene und flotte Schatzsuche, mit einigen schönen Drehorten und Sets. Auch gut, dass der Film erst im natürlich übertriebenen, aber coolem Finale richtig groß auffährt. Leider sind Sprüche und Chemie zwischen Holland und Wahlberg aber eher grad so Durchschnitt, da harmonierten andere Duos in ähnlichen Filmen deutlich besser und Banderas wird eigentlich komplett verschenkt. Gute 6/10 Randnotiz: Das man eine Vorgeschichte zu den Spielen erzählt ist insofern clever
Dead to Me - Staffel 1 & 2 Sah im Trailer deutlich besser aus als es letztendlich war, nämlich vor allem belanglos. Hätte deutlich mehr Witz in den Dialogen gebraucht und mehr Spannung dazwischen. Die Ansätze sind da, aber spätestens mit dem “Bruder” in Staffel 2 dann eigentlich fast schon zu dumm geschrieben. Die hohen Bewertungen sind mir ein Rätsel.. 5/10
Peaky Blinders - Staffel 6 Hatte ich mich wirklich drauf gefreut und vermutlich waren 2 Jahre Corona bedingte Pause zwischen dieser und der letzten Staffel auch wieder nicht förderlich. Auf jeden Fall wirkte das ganze im Vergleich zu den Vorgängern irgendwie unrund und holprig erzählt, auch das Ende hat einen nicht wirklich schlauer gemacht. Wird hoffentlich mit dem geplanten Abschlussfilm dann schlüssiger sein. 6/10
The Scorpion King (2002) Für mich sehr unterhaltsames und sympathisches Spin-Off. Alles ist etwas kleiner gehalten, aber durchaus ansprechend inszeniert, cool besetzt und mit guten Sets und Actioneinlagen versehen. Auf diesem Niveau lieferte Dwayne Johnson in der Folge noch einige coole Actionfilme ab und könnte sich für meinen Geschmack gerne etwas in diese Richtung zurückorentieren. 8/10
Inside Man (2006) Vielleicht der beste Bankräuber Film überhaupt? So oder so ein Film von extrem hoher Qualität, die man in dieser Form aktuell vergebens sucht. Fällt auch erst auf wenn man einen solchen Film mal wieder sieht. Clever, spannend, gut erzählt und stark gespielt. 9/10
The Terminal List (2022) Starke Serie in der Qualität eines langen Kinofilms, hervorragend besetzt und inszeniert. Definitiv ein Highlight der letzten Jahre. Hier und da blicken ein paar Shooter parallelen durch. Davon gerne mehr, zumal im Actionthriller Bereich nicht so viel kommt wie in anderen Sparten. Starke 8. Knappe 9.
Finch (2021) Dank Tom Hanks und gelungener Inszenierung wird hier aus wenig viel gemacht. Sympathisch, aber am Ende fehlte irgendwie was. Gute 6/10
Departed (2006) Ist mir immer noch ein Rätsel wie man für ein Remake als Regisseur einen Oscar bekommen kann, aber sei es drum. Wird von den Darstellern und der guten Grundidee getragen, dazwischen gibt es auch einiges, was nicht so wirklich passt, trotzdem unterhaltsam, aber auch kein (kopiertes) Meisterwerk. 6/10
Free Guy (2021) Überraschend gut gelungen und unterhaltsam, mit leichten Ähnlichkeiten zu Spielbergs Ready Player One. Ryan Reynolds macht ja im Prinzip immer das gleiche, aber hier funktionierte es im Gesamtpaket seit Jahren am besten. 7/10
Scream (2022) Läuft nach Schema F, die Charaktere sind öde und auch die “Legacy” Faktoren mit den alten Haudegen funktionieren hier für mich nicht.Anfang und Ende sind O.K, der Rest irgendwie nicht. Da hat mir Teil 4 deutlich mehr Spaß gemacht. 4/10
Prey (2022) Überraschend starker, atmosphärischer, durchaus spannender und deutlich mehr dem Original zugewandter Beitrag zum Predator Universum als alles was danach kam. Tolle Locations und Kameraarbeit, die definitiv auch die große Kino Leinwand verdient gehabt hätte. Einige coole Finish-Moves und ein schöner Soundtrack vom Assassins Creed Valhalla Team on Top. So ein insgesamt rundes Ergebnis hatte ich wirklich nicht erwartet. Cool. 8/10 Randnotiz: Genau auf diese Art hätte ich mir die Verfilmung des Tomb Raider Reboots gewünscht.
Thirteen Lives (2022) Spannende und authentisch inszenierte Rettungsaktion ohne überdamtische heroische Ambitionen mit genau dem richtigen Mann auf dem Regiestuhl. Lang, aber zu keiner Zeit langweilig. Durchaus ein Jahreshighlight 8/10.
Black Bird - In with the Devil (2022) Getragen von zwei wirklich guten Hauptdarstellern, ruhig inszeniert und spannend bis zum Schluss. Apple setzt weiter auf Klasse statt Masse und bleibt hoffentlich dabei. 8/10
Slow Horses - Staffel 1 Sehr gelungener Serienauftakt mit einem ekligen, aber guten Gary Oldman. Für Fans britischer Thrillerserien ein Muss und gleich um drei weitere Staffeln verlängert. Da macht Apple momentan vieles richtig und von daher bin ich da gerne dabei. 8/10
Don´t look Up (2021) Endlich Zeit für gefunden und für einen Netflix Film fast schon gut, aber halt nur fast. Witzig, dass ausgerechnet Netflix einen Film bringt, der die (mediale) Oberflächlichkeit anprangert. Das hat aber z.B. in The Newsroom schon wieder deutlich besser funktioniert und ist hier vor allem wegen der guten Besetzung lohnenswert. 6/10
Mit dem MySQL Server 8, welcher ab Ubuntu 20 LTS Standard ist und auch bei einem System Upgrade installiert wird, wurden einige Server-Variablen entfernt und hinzugefügt.
https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/added-deprecated-removed.html
Das kann bei einem Upgrade zu Fehlern führen, sofern man die entfernten Variablen verwendet hat und ggf. lässt sich der Server nicht mehr starten.
In meinem Fall war dies nach einem Upgrade von Ubuntu 18.04 LTS auf Ubuntu 20.04 LTS der Fall.
Die Logdatei unter /var/log/mysql/error.log gab den folgenden Fehler aus:
[Server] unknown variable 'query_cache_limit=1M'.
Also die Variable in /etc/mysql/my.cnf auskommentiert und direkt den nächsten Fehler wegen einer entfernten Variable bekommen:
[Server] unknown variable 'query_cache_size=16M'.
Diese ebenfalls auskommentiert und der MySQL Server ließ sich wieder starten.
Hintergrund: Die beiden Variablen bezogen sich auf den query cache, welcher eine bliebte Methode zum MySQL-Server Performance Tuning war. Seit MySQL 5.7.20 galt dieser aber als veraltet und wurde mit MySQL 8.0 dann komplett entfernt sowie dann auch die Variablen. Wer auf den query cache nicht verzichten kann, findet unter https://proxysql.com/ eine Möglichkeit oder kann diesen auch noch unter MariaDB verwenden. Generell gilt die Entfernung wohl jedoch eher dem Aufruf besseren Code zu schreiben. Ein guter Artikel zu dem Thema findet sich auch hier: https://mysqlquicksand.wordpress.com/2020/05/08/10-reasons-why-mysql-query-cache-should-be-switched-off/
Ein weiteres Problem hatte ich dann mit einem Script, welches einen MSSQL Export als CSV Datei durchführt und diese wieder nach MySQL importiert (siehe auch https://www.le-brice.de/mssql-export-unter-ubuntu-linux). Dazu verwende ich einen MySQL Befehl der auf LOAD DATA LOCAL INFILE zurückgreift:
LOAD DATA LOCAL INFILE 'import.csv' INTO TABLE tablename FIELDS TERMINATED BY ';' LINES TERMINATED BY '\n'
Bei der Verwendung des LOAD DATA LOCAL Statement gibt es seitens der MySQL Entwickler Sicherheitsbedenken, weshalb dieses in MySQL 8 nicht mehr standardmäßig verwendet werden kann. Siehe:
https://dev.mysql.com/doc/refman/8.0/en/load-data-local-security.html
Um das Statement wieder verwenden zu können muss sowohl der MySQL-Server, als auch der verwendete MySQL-Client (in meinem Fall der Standard CLI-Client auf den das Script zurückgreift) die local_infile Variable auf 1 gesetzt haben. Dies kann in der my.cnf unter /etc/mysql/my.cnf geschehen.
Der [mysql] Bereich wird sehr wahrscheinlich bereits vorhanden sein, der [client] Bereich ggf. noch nicht und kann am Ende der Konfiguration hinzugefügt werden. Kommentare zur Erinnerung sind empfohlen.
[mysql]
#allow LOAD DATA LOCAL statement on server side
local_infile = 1
#allow LOAD DATA LOCAL statement on client side
[client]
local_infile = 1
Danach den MySQL Server neustarten und das LOAD DATA LOCAL INFILE Statement kann wieder verwendet werden.
Übrigens kann man auch die Variable per SQL-Client prüfen:
mysql> show global variables LIKE '%INFILE%';
+---------------+-------+
| Variable_name | Value |
+---------------+-------+
| local_infile | ON |
+---------------+-------+
1 row in set (0,00 sec)
mysql>
Da es sich hier, abhängig von der Serververwendung und Umgebung, um eine durchaus zu beachtene Sicherheitswarnung handelt empfehle ich den Abschnitt aus der oben genannten Referenz "Restricting Files Permitted for Local Data Loading" zu beherzigen oder ggf. auch das Script umzubauen um nicht mehr auf die Funktion zurückgreifen zu müssen.
Das die Boot Partition auf einem Linux Server vollläuft ist ein Problem das mir immer mal wieder über den Weg läuft. Man sollte meinen in Zeiten von LVM, Containern, Cloud etc. wäre das nicht mehr der Fall, aber bei Servern die schon sehr lange in Betrieb (aber trotzdem durch Upgrades aktuell sind, weil Linux das halt gut kann) sind kann es trotzdem immer wieder vorkommen. Auf jeden Fall bekommt man dann bei der Installation von Updates und neuen Kernel Images immer wieder Probleme. Meistens reicht es vorerst aus alte Kernel Images von der Boot Partition zu löschen (Achtung vorher mit uname -a immer prüfen welches Image der Server grad verwendet), aber auf Dauer ist das einfach lästig.
Also muss die Boot Partition vergrößert werden. Hat man ein LVM, kein Problem. Teilweise sind die LVM Installationen aber auch früher so gemacht worden, dass genau die Boot Partition nicht im LVM ist. Dann hat man mehr oder weniger ein Problem und bei den Szenarien ohne LVM auch. Jetzt kann man mit und ohne Live-System am Partitionslayout schrauben und sich irgendwie etwas zurechtfummeln. Das kann funktionieren, ist aber je nach Zeit und Kenntnisstand umständlich und auch fehleranfällig, dann kann man gleich den Server sauber neu aufsetzen. Will und kann man das nicht, ist aus meiner Erfahrung die einfachste Möglichkeit die Boot Partition auf eine neue Festplatte zu verschieben und dann zu vergrößern. Das hat bis jetzt immer funktioniert. Warum auf eine neue Platte? Weil keine bestehenden Partitionen auf der neuen Platte vorhanden sind und die Boot Partition dann nach hinten problemlos vergrößert werden kann.
Hinweis: Root/Sudo wird benötigt. Außerdem ist ein Backup natürlich dringend empfohlen, da Änderungen an den Festplatten immer ein Risiko mitbringen, dafür ist jeder selbst verantwortlich.
echo "- - -" | sudo tee /sys/class/scsi_host/host*/scanlsblk ob die neue Festplatte nun erscheint und unter welcher Bezeichnung, in meinem Fall ist es /dev/sdb WICHTIG Wenn es bei euch nicht /dev/sdb ist, im folgenden /dev/sdb immer entspechend ersetzen, sonst werden ggf. andere Partitionen oder Festplatten in eurem System verändert oder gelöscht.
fdisk /dev/sdb eine neue Partition erstellen (geht natürlich auch mit parted, falls man damit lieber arbeitet)Befehl (m für Hilfe): n
Partitionstyp
p Primär (0 primär, 0 erweitert, 4 frei)
e Erweitert (Container für logische Partitionen)
Wählen (Vorgabe p): p
Partitionsnummer (1-4, Vorgabe 1): 1
Erster Sektor (2048-4194303, Vorgabe 2048):
Letzter Sektor, +Sektoren oder +Größe{K,M,G,T,P} (2048-4194303, Vorgabe 4194303): +1G
Eine neue Partition 1 des Typs „Linux“ und der Größe 1 GiB wurde erstellt.
Befehl (m für Hilfe): w
Die Partitionstabelle wurde verändert.
ioctl() wird aufgerufen, um die Partitionstabelle neu einzulesen.
Festplatten werden synchronisiert
partprobedd, welches bitgenau kopiert und somit auch das Dateisystem mitkopiert. dd arbeitet ohne Rückfragen, also den Befehl vorher gut checken: dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb1 bs=512 conv=noerror,synce2fsck /dev/sdb1
/dev/sdb1: sauber, 315/124496 Dateien, 157347/248832 Blöckeresize2fs /dev/sdb1 um die Partition auf die zuvor angelegten 1GB zu vergrößern
resize2fs 1.44.1 (24-Mar-2018)
Dateisystem bei /dev/sdb1 ist auf /boot eingehängt; Online-Größenänderung ist
erforderlich
old_desc_blocks = 1, new_desc_blocks = 4
Das Dateisystem auf /dev/sdb1 is nun 1048576 (1k) Blöcke lang./etc/fstab bearbeiten und die neue Boot Partition eintragen bzw. den alten Eintrag bearbeiten. Per blkid kann ggf. die UUID der neuen Boot Partition abgefragt werden und auch der Dateisystemtyp. Den bekommt man übrigens auch mit lsblk -f oder df -Th....
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
UUID=b214661e-58ef-4dc8-8d76-ea254ece99aa /boot ext4 defaults 0 2
...
df -h oder lsblk prüfen ob alles passt.
Ich erinnere mich noch als auf der E3 2109 Keanu Reeves auf die Bühne geschlurft kam und als Pate und Charakter für Cyberpunk 2077 das Spiel präsentierte. Naja ok noch ein Open World Kram habe ich gedacht, sieht ganz cool aus, aber damals lag mein Fokus eher auf Gears 5. Dann erschien das Spiel Ende 2020 und war scheinbar unfertig, lief nicht gut oder auch gar nicht, alte Konsolen wie die Xbox One und die PS4 waren zu schwach, es gab Zoff unter den Entwicklern usw. Da ich sowieso mit AC: Valhalla beschäftigt war hatte ich auch kein großes Interesse an noch einem umfangreichen Story-Spiel und mich interessierte das Theater darum einfach nicht.

Anfang 2022 habe ich dann aus einer Laune heraus in einem Xbox Sale zugeschlagen und es absolut nicht bereut. Mag sein das das zum Release vieles schief gelaufen ist, aber im Jahr 2022 und mit dem Patch 1.5 ist Cyberpunk 2077 eines der Besten Spiele die ich überhaupt je gespielt habe. Ja man muss Bock drauf haben und auch Zeit, weil der Story Anteil hoch ist, im Gegensatz zu vielen anderen Spielen aber fesselnd. Zwischendurch mal eine halbe Stunde spielen, dafür ist das Game eher weniger gemacht. Dafür bekommt man aber verschiedenen Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen die auch Auswirkungen haben und Haupt -und Nebenmissionen die Spaß machen und stimmig sind (ein großes Problem von AC:Valhalla und in meinen Augen auch von GTA) sowie generell großartige Charaktere. Das Spiel läuft flüssig und ich konnte es einwandfrei auf einer Series S spielen. Ja es ist mal abgestürzt und hier und da gibt es auch mal einen Glitch, dadurch das man aber ständig und überall speichern kann oder auch Autosaves gemacht werden war das nie ein Problem und an einer Hand abzählbar. Generell vermute ich hier, wie übrigens noch bei vielen Spielen, ein Problem mit dem Quick Resume der Xbox. Ansonsten ist das Gameplay gut und die deutsche Synchronisation hervorragend gelungen. Die Texturen sind vielleicht nicht die schärfsten die ich je gesehen habe (habe ja auch "nur" eine Series S), aber der detailgrad der Grafik und die dadurch entstandene lebendige Welt ist überragend. Ein solches Paket für 35 € im Sale ist im Prinzip der Wahnsinn und mit dem Patch 1.5 gibt es überhaupt keinen Grund mehr über das Spiel herzuziehen, außer man ist ein verbitterter FPS zählender Troll ;)
*Nachtrag Dezember 2023
Bedingt durch die Phantom Liberty Veröffentlichung habe ich mich entschlossen das Spiel einfach nochmal zu spielen und muss sagen, dass ich es nochmal besser fand, als schon beim ersten Mal. Nun als weibliche, Konzerner V, was das Spiel jetzt nicht völlig auf den Kopf stellt, aber es gibt schon genügend Auswirkungen, so dass es auf jeden Fall ein anderer Durchlauf ist. Außerdem habe ich tatsächlich alle Variationen der Enden durchgespielt, was definitiv zu empfehlen, aber zugegeben nicht immer so richtig befriedigend ist.
Phantom Liberty bringt dann nochmal richtig viel Umfang dazu, bietet auch wieder verschiedene Story-Stränge, so dass es sich auch hier lohnt, einige Passagen mit anderen Entscheidungen zu wiederholen. In Summe sollten das bestimmt 3-4 Stunden alternativer Content sein, bei locker 20 Stunden Plus insgesamt für das Addon. Storymäßig gefällt mir das Hauptspiel aber besser, als die Phantom Liberty Agentengeschichte und auch wenn Dogtown gelungen designt ist, sehe ich mich ebenfalls eher in Night City. Die Variation und Abwechslung, um die das Spiel ergänzt wird, ist dennoch enorm. Denn das Addon bringt nicht einfach nur mehr vom Gleichen, was es auf alle Fälle lohnenswert macht.
So ist Cyberpunk für mich jetzt das beste Open-World-Spiel überhaupt. Fehlt noch ein Durchlauf als Streetkid … vielleicht nächsten Herbst.
Letzter Satz: Was mir beim zweiten Durchlauf verstärkt aufgefallen ist, ist die lebendige Integration der Dialog und Cutszenen. Da wird sich während eines Gesprächs angelehnt, die Gestik gewechselt, der Blick verändert, einfach nur mal an der Nase gekratzt usw. Das habe ich in noch keinem Spiel so gut umgesetzt gesehen. Ein Starfield z.B. wirkt dagegen wie von vor 10 Jahren.