Jahresrückblick Film und Serien 2025

Januar 1, 2026 - Lesezeit: 6 Minuten

2025 war vollgepackt mit vielen Neuerscheinungen, da die Streamingdienste den Markt fast überfluten und vieles davon eine zumindest brauchbare Qualität hat, außerdem auch das Kino nach der Pandemie wieder öfter für mich interessante Titel im Programm hatte. Deswegen habe ich mich zumindest gefühlt für weniger Klassiker oder Zweitsichtungen entschieden. Der Rückblick bezieht sich wie gewohnt nur auf Titel, die ich zum ersten Mal gesehen habe, wobei das Erscheinungsjahr nicht 2025 gewesen sein muss.

Fangen wir mit den reinen Highlights an. Paris Has Fallen überzeugte im Serienbereich und konnte dort zumindest für kurze Zeit eine Lücke im klassischen Actionbereich schließen. Action gab es auch im historisch inspirierten Abenteuer The Woman King, aber dazu auch einen so oft vermissten guten Erzählstil. Clint Eastwoods Juror #2 war ebenfalls gut erzählt, wenn auch im Gedankenspiel kein reiner Ende-gut-alles-gut Film. Einen sehr gelungenen Mix aus vielen Genres bot The Gorge, der mit cooler Machart und seinen beiden überzeugenden Helden, denen auch erfreulich viel Raum gegeben wurde am meisten in Erinnerung blieb. Dexter: Original Sin war etwas was ich nie wollte, aber dann dennoch mochte. Smoke gefiel mir trotz ein paar Schwächen im starken Gesamtbild. Das trifft auch auf The Amateur zu, der im Kino toll war, aber vermutlich bei einer zweiten Sichtung etwas abfallen wird. Die wilden 90er, Stick, A Man on The Inside und Tokyo Vice runden ein buntes, aber gutes Serienjahr gelungen ab. Alles 8 von 10.

Knapp dahinter reihen sich mit 7 von 10 dann wirklich viele gute Titel ein, die ich gerne gesehen habe und wieder sehen würde, bei denen wenig, aber doch manchmal eine Kleinigkeit fehlte. Darunter der sehr unterhaltsame Formel 1 Film, Kevin Costners Auftakt in die Horizon Saga, den verrückten, aber grandios inszenierten Furiosa und auch ein Ethan Hunt in The Final Reckoning, der dort mit der U-Boot Szene nochmal ein richtiges Highlight gesetzt hat. Vermutlich wegen des so spärlich bedienten, aber von mir so gemochten Abenteuer Genres hat mir auch Fountain of Youth gefallen, weil da schon vieles drin war, wenn auch nicht alles passte. Das Damengambit bleibt in Erinnerung, mit einer starken, nicht immer zugänglichen Hauptperson, aber auf jeden Fall sehenswert. Bad Monkey, Last Breath, die kurze Asterix-Serie und Slow Horses Staffel 4 tummeln sich außerdem noch unter den 7/10 Titeln, die in Erinnerung blieben.

Ein paar, wenn auch zum Glück wenige Enttäuschungen gab es aber auch, wobei sich diese auch mehr im Rahmen der eigenen Erwartungen oder Wünsche bewegen, als das es schlechte Titel sind. Interessanteweise sind es alles Großproduktionen. So z.B. die zweite Staffel von Die Ringe der Macht, an der alles irgendwie zu lang und gestreckt sowie unrund erzählt war. Jurassic World: Rebirth hatte viel Potenzial, wollte das trotz guter Ansätze aber mal wieder nur optisch abrufen. Dazu gesellt sich dann mit Avatar - Fire & Ash leider auch James Camerons Mammutwerk. Die wohl finale 4. Staffel Mythic Quest war doch auch hinter den Vorgängern und somit kein ganz würdiger Abschluss. Ähnlich würde ich auch das Ende von Yellowstone einstufen, bei dem vor allem Kevin Costner fehlte. Trotzdem alles noch 6/10.

Und was bringt 2026?

Fange ich doch damit an, dass Cliffhanger und Madden, welche ich schon 2025 erwartet hatte, nun aber im Sommer und Herbst 2026 erscheinen und somit wieder auf der Liste landen. Offen sind auch noch Alien: Earth und Predator: Badlands sowie eine Menge Star Wars "Kram" den ich noch nicht gesehen habe. Ähnlich wie bei Cliffhanger oder auch Am Wilden Fluss, darf sich Charlize Theron im April in Apex mit der Wildnis und Taron Egerton auseinandersetzen. Kommt auf Netflix, genau wie Matt Damon und Ben Affleck als harte Cops in The Rip. Hart dürfte es auch bei Jason Statham in Shelter zugehen, dessen letzte Filme, aber zugegeben eher nicht so cool waren. Allerdings sitzt mit Ric Roman Waugh jemand auf dem Regiestuhl dessen Filme ich bislang alle gut fand und der natürlich auch wieder mit Gerard Butler gedreht hat und zwar Greenland 2. Alles beides bereits im Januar. Genau wie eine unerwartete zweite Staffel The Night Manager.

Der Astronaut dürfte im Frühjahr großes Science-Fiction Kino werden, sofern man das Buch halbwegs auf die Leinwand bekommt, etwas skeptisch bin ich wegen der Besetzung des Regiestuhls und des durchschnittlichen Trailers. Peaky Blinders bekommt einen Film spendiert. The Dog Stars ist ein Endzeit Film von Ridley Scott, ab Sommer.

Apple TV bringt eine dritte Staffel Shrinking, eine zweite Staffel Monarch und überraschend für mich eine eine vierte Runde Ted Lasso. Remnick werde ich wohl noch im Januar schauen und gerne dürfte auch For All Mankind in die vielleicht letzte Staffel starten.

Sicherlich opulent wird Die Odyssee von Christopher Nolan, dessen Filme mir aber nach wie vor oft zu kühl sind, daher vermutlich nur VOD. Gegen Ende des Jahres soll es außerdem einen neuen Asterix-Film geben, der aber wieder keines der Abenteuer-Comics als Vorlage nimmt und ehrlich gesagt nach einem Flop klingt.

Außerdem immer gerne gesehen die britischen Serien, da wären auch noch Fortsetzungen von Vigil und tatsächlich auch von Happy Valley offen. Außerdem interessant die französische Serie Surface, basierend auf dem Buch von Oliver Norek. Langweilig scheint es also nicht zu werden. Auffällig das extrem viele Titel mit bekannten Namen bereits für die ersten Monate in den Startlöchern stehen.


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Film & Serienreport Dezember 2025

Dezember 31, 2025 - Lesezeit: 5 Minuten

Hellboy II - Die goldene Armee (2008) Gehört zu den wenigen Marvel Filmen die ich mag. Das liegt sicherlich auch an der starken, stimmungsvollen Inszenierung, die sich richtig nach Kino anfühlt mit vielen Kamerafahrten und tollen Sets. Dazu kommt ein guter Erzählstil mit emotionalen Momenten und richtigen Charakteren. Den starken Fantasy Einschlag und jede Menge skurrile Ideen im Figurendesign muss man aber mögen. Starke 8/10

The Prosecutor (2025) Die Action kann sich ziemlich sehen lassen, inklusive starkem Opener und Finish. Auch die Handlung ist soweit passend, fokussiert sich aber zu sehr auf seinen Star, so bleiben alle anderen inkl. der bösen Jungs zu blass für relativ viel Story. Für Donnie Yen Fans aber allemal gut schaubar. 6/10

Jingle Bell Heist (2025) Mit guter Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und auch sonst gut anzusehen, leider aber mit einer ziemlich langweiligen Inszenierung. 6/10

Weihnachten zu Hause - Staffel 1-3 Bevor nach mehreren Jahren die neue und vielleicht dann auch letzte Staffel erschienen ist, wurden die kurzweiligen Vorgänger auch nochmal gesehen. Staffel 1 hat dabei den etwas besseren Mix, in Staffel 2 funktioniert nicht alles so rund und Staffel 3 liegt dann irgendwie dazwischen wirkt am Ende aber etwas gestreckt. Alles in allem aber eine schöne Weihnachtsserie mit einer chaotisch-sympathischen Hauptdarstellerin und tollem Setting. Kleiner Wermutstropfen ist die Synchronumbesetzung von Johanne in der letzten Staffel. 7/10

Black Doves - Staffel 1 Durchaus gelungener Mix aus Krimi, Thriller und Agentenserie mit britischer und weihnachtlicher Atmosphäre, ohne das Weihnachten speziell ein Thema wäre. Das ist schonmal gelungen und auch der Rest ist erfreulicherweise nicht zu verzwickt erzählt. Hat zudem mit Ben Whishaw einen Charakterdarsteller im Aufgebot, der das Niveau schon hebt. Außerdem überzeugt auch noch ein witziges Killerpärchen. Soll weitergehen, mal sehen wie. 7/10

True Lies (1994) Ein großer Klassiker des 90er Actionkinos mit viel Witz und coolen Actionszenen sowie zwei Hauptdarstellern in Topform. Alles auf einem Niveau inszeniert, welches viele wohl nie erreichen werden, auch weil Filme wohl heute oftmals anders gemacht werden. Das Bild der erst vor kurzem erschienen Blu-Ray ist super, der Ton hingegen könnte tatsächlich besser sein. Wäre heute wohl eine 9/10, aber im Vergleich mit vielen tollen Actiontiteln der 90er dann vielleicht "nur" eine 8/10.

Dangerous Animals (2025) Serienmörder-Hai-Film mit Surfer Vibes. Bringt so etwas frischen Wind in das Genre, wenngleich es trotzdem Genretypisch bleibt. Das Duell der beiden Hauptdarsteller tut dem Film zusätzlich gut. Jai Courtney Runde Sache. 7/10

Oh. What. Fun. (2025) Trotz der vielen bekannten Namen auch nicht viel besser als eine Netflix-von-der-Stange-Produktion. Liegt auch an der erzwungenen Botschaft, die man schöner hätte verkaufen können. Ok, weil Weihnachten, aber mehr auch nicht. 5/10

The Agency - Staffel 1 Zeit fur ein paar Schlagwörter: realistisch, depressiv, spannend, langatmig, kompliziert, unvollständig. Trifft hier alles zu und funktionierte für mich nur soweit, dass ich die Staffel grade so zu Ende geschafft habe. 5/10

Klaus (2019) Schöne "Origin-Story" mit gutem Animationsstil, der sich am klassischen Zeichentrick orientiert. Dazu ein sympathischer "Held", der nicht zu sehr übertreibt. Das Setting ist allerdings schon eher erwachsen. 7/10

Santa & Co (2017) Französische Santa Claus Variante mit ebenfalls französischem Humor. Eher ein Familienfilm, aber passt für mich, da er schon gelungen gemacht ist. 7/10

Merv (2025) Fühlt sich an wie eine kleine New Girl Fortsetzung, aber jetzt mit Hund. Moment ist gar nicht Jake Johnson? Aber irgendwie nah dran. Erfreulicherweise gibt Hund Merv aber "nur" den Anlass vor, bleibt sonst angenehm im Hintergrund, was den Film somit zu keiner Tierkomödie macht. Sympathisch, auch wegen des Casts. 7/10

U Are the Universe (2024) Mit vermutlich kleinen Mitteln, sehr gut gemachter Science-Fiction Film, der mir gegen Ende aber zu sehr ins Drama ging. Kann man aber sicherlich auch mehr mögen. 6/10

Cleaner (2024) Mit gutem Begin und gutem Ende. Dazwischen leider mit viel Leerlauf, was schade ist da Daisy Ridley eine gute und vor allem wendige Figur macht. Das hätte man wie im Finale noch mehr einbringen können. Vermutlich hat das Budget dazu nicht gereicht. Martin Campbell dreht aber nochmal mit ihr und kann es dann besser machen. 6/10

Avatar - Fire & Ash (2025) Leider treten starke Abnutzungserscheinungen auf. Visuell weiterhin absolut beeindruckend, dagegen wiederholt sich die Geschichte immer wieder, selbst innerhalb des Filmes. Für über drei Stunden ist das einfach viel zu wenig Erzählung, kaum Ruhephasen, ständig nur Konflikte. So lässt man sich von einem optischen Overkill berieseln ohne große Anteilnahme. Irgendwer springt, schwimmt oder fliegt umher um irgendwas sehr wichtiges zu tun. Das sieht unfassbar gut aus, aber mehr halt nicht und erinnert somit stark an Star Wars Episode IX. Ausnahmen sind einige Szenen mit Kiri und der schön fies geratenen Clan-Anführerin Varang, die dem mittlerweile nur noch nervigen Quaritsch locker die Show stiehlt. Neytiri hatte man ja schon in Teil 2 zurückentwickelt und es wird in Teil 3 nicht besser. Andere Charaktere kommen und gehen ohne jede Entwicklung oder weitere Hintergründe. Seltsam auch der Einsatz von Jugendsprache, denn wenn die jungen Navi sich mit Bro, Cool und Bitch artikulieren ist das arg unpassend. Stellt sich die Frage wohin soll die Reise gehen? Es fehlt ein funktionierendes Ziel, den Ring nach Mordor tragen, Voldemort besiegen, aus der Matrix entkommen. Insgesamt tatsächlich Camerons schlechtester Film, der einzig und allein überragende Schauwerte liefert. 6/10


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Film & Serienreport November 2025

Dezember 29, 2025 - Lesezeit: 4 Minuten

Jurassic Park (1993) Ein Meilenstein für das Blockbuster-Kino und zeitlos toll. Hier gelingt eine seltene Kombination aus Schauwerten, Story und Action. Immer noch überzeugt mich vor allem der Animatronics Einsatz. Gemeinsam mit der gekonnten Inszenierung erzeugt er soviel mehr Spannungsmomente, wenn halt nicht immer alles zu sehen ist. Paradebeispiel ist die ikonosche Szene am T-Rex Gehege. Überraschenderweise ist die Blu-Ray übrigens gar nicht mal so gut und überzeugt wenig in der Bildqualität und auch der Ton könnte besser sein. 9-10/10

Jurassic Park 2 - Vergessene Welt (1997) Interessanterweise damals schon eine typische Fortsetzung die eigentlich auch ziemlich viele Parallelen zu Rebirth aufweist. In Erinnerung bleibt vor allem die Trailer-Szene, wohingegen das Ende total vermurkst und lückenhaft ist. In Ansätzen gut, aber weit weg von der coolen Romanvorlage und nur in Teilen gut besetzt. 6/10

Jurassic Park 3 Hätte man diesen Film noch 20 Minuten länger gemacht und Jeff Goldblum dafür gewinnen können, es wäre wohl ein richtig guter Teil geworden. So bleibt es nur ein sympathischer Teil, der vieles besser macht als Teil 2, auch weil man wieder alles in den Dschungel verlegt, ein paar Elemente aus dem zweiten Buch verwendet und ein starkes Finale hinbekommt. Grants Assistent allerdings ist ein Totalausfall in Rolle und Besetzung. Seltsam das es nie eine längere Version gab. 7/10

Goldfinger (1994) Ist zugegeben in die Jahre gekommen und einfach aus ein anderen Zeit. Somit schon fast nur für Nostalgiker und Bond Fans, auch wenn der Film einen guten Ruf genießt und die Geschichte immer noch gut ist. 6/10

A House of Dynamite (2025) Mit intensiven und sehr starken ersten 40 Minuten. Traut sich dann aber nicht dieses Niveau zu halten, auch weil man doch wieder nur einen Hollywood Präsidenten installiert hat. Hätte man anders schreiben sollen und war mir dann zu inkonsequent. Never von Ken Follet machte das besser. 5/10

The Life of Chuck (2025) Definitiv mal etwas anderes, aber ich hatte mir noch mehr magische oder Aha-Momente zum nachdenken oder mitfühlen erhofft. 6/10

A Man on the Inside - Staffel 2 Eine zweite Staffel auf die ich mich tatsächlich mal wieder gefreut habe. Trifft den gleichen guten Ton weiterhin. Der Fall im Altenheim war vielleicht noch etwas runder, aber im großen und ganzen erfreulicherweise auf dem gleichen Niveau wie Staffel 1 mit passenden Entwicklungen. 8/10

Nobody Wants This - Staffel 2 Ebenfalls eine ordentliche zweite Staffel, ähnlich der ersten, auch wenn im Prinzip nichts passiert was man nicht erwartet hätte. Vielleicht auch mal nicht verkehrt, aber auf Dauer müsste sich hier mehr entwickeln. Knappe 7/10.

Copykill (1995) Gelungener 90er-Thriller mit guter Besetzung und ordentlicher Spannung. Profitiert von einer starken Holly Hunter und ihrer gelungen Präsenz als Detective, die "damals" schon zeigt wie man eine gute weibliche Rolle schreiben und spielen kann ohne das es gezwungen wirkt. Wäre heute ein 8, gemessen an der Konkurrenz der Zeit eine gute 7/10.

FaceOff: Inside the NHL - Staffel 2 Schön das es mit der NHL-Doku auch weitergeht, wenngleich hier das 4-Nations Turnier einen mir persönlich viel zu hohen Stellenwert bekommt. Verständlich im Sinne des eigenen Kosmos, aber auch gekünstelt. Ansonsten gibt es weiterhin interessante, auch mal dramatische, aber auch etwas einseitige Einblicke. Unterhaltsam allemal. 7/10

Cop Land (1997) Relativ ruhig, aber spannend, mit einen gewissen Western-Charme, erzählt. Gespickt mit bekannten und großen Gesichtern, was dem Film natürlich zusätzlich auf ein gewisses Niveau hebt. Dazu der treibende Soundtrack. Mochte ich schon immer und hat sich nicht geändert. 8/10

Wie beim ersten Mal (2012) Dank der guten Hauptdarsteller, die zwar in ihren Filmrollen eine gewisse Chemie untereinander vermissen, diese aber als Schauspieler miteinander definitv haben, eine schöne Unterhaltung. 7/10

A Merry Little Ex-Mas (2025) Ging früh los in diesem Jahr mit den Weihnachtsfilmen. Bei diesem bleiben die tollen, aber auch extrem übertriebenen weihnachtlichen Sets mehr in Erinnerung als der Film selbst. Dort kann man bei Gelegenheit etwas schmunzeln, mehr aber auch nicht. 5/10

The International (2009) Gut besetzt und gespielt, mit einer relativ komplexen, aber interessanten Story. Zudem mit einer großartigen Actionszene im Guggenheim-Museum. 8/10


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Film & Serienreport Oktober 2025

November 23, 2025 - Lesezeit: 5 Minuten

Flightplan (2005) Dem Film gelingt die "damals" oft erreichte, spannende Thriller-Atmosphäre und ist durch das Flugzeug-Setting sowieso schon immer gerne gesehen. Dazu zwei starke Hauptdarsteller. Runde Sache. 8/10

Black Box (2021) Nochmal das Flugzeug-Thema, welches hier anders, aber auf sehr spannende Art aufgegriffen wird. Klasse inszeniert, vor allem auch im für den Film wichtigen Audio-Bereich. Bleibt auch nach der zweiten Sichtung einer der besten Thriller aus den letzten Jahren. 8/10

Das fünfte Element (1997) Schwer zu bewerten, Willis spielt das, was er am besten konnte und das funktioniert gewohnt gut. Dazu gibt es ziemlich coole Action und eine eigentlich ganz passende Story, die mit oftmals guten Ideen wie z.B. dem fliegendem Imbiss verfeinert wird. Daneben stehen aber auch eine Menge total überdrehte Slapstick-Momente, die schon eher drüber sind. Ergibt alles in allem einen wilden Mix, der mich nicht ganz überzeugt. 6/10

Memory (2022) Überzeugt vor allem wegen Campells Qualitäten auf dem Regiestuhl und der guten Besetzung. Das der Film trotzdem nur ordentlich ist, liegt letztendlich an der Story, die zwar im Dramabereich überzeugt, aber weniger in der Spannung. 6/10

Finestkind (2023) Setting, Inszenierung und Soundtrack sind Top, leider gibt es mit Toby Wallace neben dem stets starken Ben Foster nur einen halbstarken, unsympathischen Hauptdarsteller mit dem ich nicht wirklich warm wurde. Wäre sonst sicherlich mehr drin gewesen. 6/10

Die Wilden 90er - Staffel 1&2 Überraschend sympathisch und vor allem witzig. Zumindest für meinen Geschmack. Schade das es wohl vorerst nicht weitergeht, auch weil das Ende so keines ist. 8/10

Last Breath (2025) Ziemlich spannend geratenes Unterwasserdrama, welches gerne noch 5-10 Minuten mehr Einblicke in die grundsätzliche Thematik der Seekabelverlegung und Wartung hätte geben dürfen. Trotzdem gelungen 7/10

Nicht schuldig (1996) Aus der Zeit gibt es sicherlich bessere Thriller, da dieser hier doch etwas lang geraten ist, was der ordentlichen Story etwas den Zahn zieht. Alec Baldwin gibt einen bemerkenswert ekligen Bösewicht ab und findet in Demi Moore eine passende Gegenspielerin. 6/10

Man lernt nie aus (2015) Auch bei der zweiten Sichtung ein charmanter Film mit einem sehr sympathischem Robert de Niro und schöner Erzählweise. 7/10

Hostage (2025) Kurzweilig und spannend, aber leider in den letzten zwei Folgen mit der ein oder anderen Storylücke, z.B. in Bezug auf die ganze Notebook-Sache, die dann doch recht entscheidend ist. Etwas schade, denn da wäre mit etwas Feintuning noch etwas mehr drin gewesen. Knappe 7/10

Mission: Impossible - The Final Reckoning (2025) Wird es das gewesen sein mit Ethan Hunt? Ich glaube es nicht, aber erstmal soll es wohl so sein. Also geht man handwerklich nochmal in die Vollen, lässt aber wie bei Teil 1 und durchaus auch bei Fallout ein Gespür für passende Kombination aus Story und Länge der Actionszenen vermissen. So sieht man ein audiovisuelles Spektakel, dass zur Mitte des Films mit der der U-Boot Szene ein absolutes Highlight der gesamten Reihe setzt. Danach müht sich Cruise nach Kräften das noch zu toppen, was vor allem seinem großen Flugshow-Finale nicht ganz gelingt, weil es neben fehlender Sinnhaftigkeit auch einfach zu lang geraten ist. Ebenfalls ein Problem, welches schon das grandiose Heli-Finale von Fallout begleitete. Gelungen sind die kleinen Rückblenden in die anderen Teile und auch die Einbindung eines alten Charakters wohingegen die Verknüpfung zu Teil 3 zu beiläufig wirkt und besser hätte gemacht werden können, denn in der Idee steckte viel Potenzial. Der Faktor KI bleibt, wie auch im direkten Vorgänger, letztendlich ein Bösewicht wie jeder andere, weil er Hunt praktischerweise immer noch ermöglicht auf einen Flugzeugträger zu gelangen, statt mit dem Fahrrad in der Wüste festzuhängen. Das alle Atomprogramme der Welt dauerhaft Statusreports an einen US-Geheimbunker senden ist auch einfach nicht konsequent zu Ende gedacht und trotz vieler Charaktere und Interaktionen darf keiner so richtig in der Vordergrund. So bleibt es aber nur ein launiges Actionspektakel und Zugleich ein Schaulaufen für Cruise und Regisseur Christopher McQuarrie um zu zeigen wie beeindruckend Agentenaction inszeniert und umgesetzt werden kann. 7/10 Im Gesamtbild bleiben für mich MI:3 und Rogue Nation die stärksten Beiträge.

Tulsa King - Staffel 2 Hält in etwa das Niveau der ersten Staffel, aber wirkt auch etwas gestreckt und Spannung kommt irgendwie nicht so Recht auf. Spaß hat Frank Grillo als Mafiaboss gemacht. 6/10

Lioness - Staffel 2 Zoe Saldana spielt gewohnt gut, aber auch maximal unsympathisch, dazu wechselt die Story zwischen clever und umständlich erzählt und vor allem die Motivation der Special Ops und auch der Lioness muss man einfach so schlucken wie sie einem oberflächlich präsentiert wird. Da wäre mehr Tiefgang wünschenswert und doch eigentlich im Serienformat auch passend gewesen. Knappe 6/10

The Drop (2025) Spannend und unterhaltsam dank gutem Beginn und gelungenem sowie cool inszeniertem Finale, dazwischen aber bedingt durch den Schauplatz etwas zu limitiert. 6/10

Die Mumie (2017) Funktioniert auch bei der zweiten Sichtung als reiner Blockbuster für mich sehr gut. Das liegt an Cruise, aber auch an der stimmigen und sehenswerten Inszenierung, die ziemlich knackige Action, etwas Witz und etwas Grusel gut mischt. Hat auch Schwächen, vor allem im Mittelteil und auch ein paar richtige Jump Scares hätten dem Film noch gut getan. 7/10


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Film & Serienreport August & September 2025

November 15, 2025 - Lesezeit: 8 Minuten

Leider sehr, sehr spät, aber es ist wie es ist ...

Underworld Evolution (2006) Regie, Kamera, Schnitt, Musik ist hier alles auf absolutem Top-Level. Dazu gut getimte Actionszenen und Stunts sowie eine "tighte" Kate Beckinsale. So sollte Actionkino gemacht werden. Der Haken, es gibt eine total langweilig erzählte 08/15 Geschichte in der niemand auch nur einen memorablen Charakter formen darf. Selbst die Lovestory ist einem daher relativ egal. Deswegen 7/10

Enola Holmes (2020) Unterhaltsames und vor allem sehr schön verpacktes Krimi-Abenteuer mit einer menge Charme. Leider packt die Story trotzdem nicht so richtig zu. 6/10

Manta Manta - zwoter Teil (2023) Eine wilde Aneinanderreihung von Gags und Szenen, die oftmals schon witzig sind, aber eigentlich keinen kompletten Film ergeben. Die Story ist im Prinzip, Bernie will seine Werkstatt retten und deswegen ein Rennen fahren, fertig. Bei weitem nicht so mies wie er gemacht wurde, aber auch kein Highlight. Knappe 6/10

Breakdown (1997) Einer der besten Thriller der 90er. Extrem spannend, eine gute Länge, stark gespielt und außerdem sehr sehr gut gefilmt, was ich gar nicht mehr so in Erinnerung hatte. Ein Film der sicherlich öfter unter dem Radar fliegt. Erscheint jetzt erstmals! auf Blu Ray ... hätte ich das eher gewusst, hätte ich noch 2 Monate gewartet, statt zu streamen. 8/10

Jolt (2021) Hat schon meistens seinen Grund, wenn man Filme lange auf der Liste hat, aber sie nicht schaut. Die Idee ist sogar ganz in Ordnung, die Umsetzung aber schlecht geraten. Hätte entweder ernster und düsterer sein müssen oder noch greller und abgedrehter. 5/10

Smoke - Staffel 1 Taron Egerton gibt eine bärenstarke Performance ab, wie man sie sonst vielleicht nur von Nic Cage bekommt und wird dabei von einem durchweg starken Cast unterstützt, der auch noch einen extrem realistischen und verstörenden Brandstifter beinhaltet. In Kombination mit dem Soundtrack ist das schon großartig inszeniert. Das ein Twist schon sehr früh offenbart wird (Trailer hatte ich zum Glück nicht gesehen), stellte die Serie sicherlich vor einer Herausforderung (und scheinbar haben dann schon viele abgebrochen), bei der ich auch skeptisch war ob sie zu meistern ist, letztendlich hat es aber funktioniert. Das Actionfinale ist vielleicht etwas drüber, aber das Story-Finale sitzt dafür. Das persönliche Drama um die weibliche Hauptrolle hätte ich so allerdings nicht gebraucht. Alles in allem aber schon sehr gut und in hoher Apple Qualität produziert. 8/10

The Edge of Seventeen (2016) Hat ein paar nette Momente, aber wegen der starken Bewertung hatte ich durchaus etwas mehr erwartet. Im Teenie-Bereich gibt es da auch Abseits der Klamauk-Filme für meinen Geschmack besseres. 6/10

The Thursday Murder Club (2025) Toll besetzt und sehr erfreulich, dass Brosnan auch wieder von Frank Glaubrecht gesprochen werden konnte. Das war es dann aber auch schon mit den positiven Dingen. Vor allem die Rolle von Helen Mirren ist sehr nervig und unsympathisch. Chris Columbus hat zudem auch schon besser inszeniert. Damit mal wieder Netflix 08/15. 5/10

Jungle (2017) Wird tatsächlich von Daniel Radcliffe getragen, der nach Harry Potter ein deutlich besserer Schauspieler wurde. Ansonsten teilweise dramatisch, nicht uninteressant, aber hat mich trotzdem nicht richtig gepackt. 6/10

Das Boot - Staffel 1 Wie genau die "neue" Serie mit dem Klassiker zusammenhängt, von dem es ja auch gefühlt 10 verschiedene Versionen gibt, ob es als Remake gilt oder Neuinterpretation gilt, da habe ich keine Ahnung. Wie auch immer, ist die Umsetzung gelungen und vor allem die Szenen auf dem Boot sind spannend und wirken authentisch. An Land ist es ein Mix der mal funktioniert und mal nicht, wie die anstrengende Widerstandskämpferin, deren sexuelle Orientierung mehr erzwungen für das Jahr 2020 wirkt und weniger wie ein geschichtliches Tabu. Mal schauen wie es weitergeht. 7/10

The Big Bang Theory - komplett Über das Jahr hinweg immer mal wieder zwischendurch 1-2 Folgen nach Feierabend konsumiert. Dafür genau richtig. Vor allem die ersten Staffeln sind witzig, danach weichen die Highlights für Sympathie und Machart. Ich sehe da andere Sitcoms weiterhin vor TBBT. Außerdem aufgefallen: Simon Helberg (Howard) ist der mit Abstand beste Schauspieler der Gruppe. Wie der Bernadette Charakter 209 Folgen überstanden hat, ist mir auch ein "Mystery", denn er ist unglaublich nervig und unsympathisch zu gleich. Hervorzuheben ist außerdem ein durchaus gelungenes Ende, welches sich komplett auf die Stärken der Serie konzentriert und damit einen würdigen und im Serienbereich seltenen runden Abschluss findet. Im Schnitt 7-8/10

Terminator 2 Einer der großen Klassiker des Actionkinos, völlig zurecht, zeitlos, immer gerne gesehen mit vielen großartigen Szenen. Tatsächlich empfand bei diesem Durchlauf aber den DC gar nicht als bessere Version. 9/10

Terminator: Genisys Ein Film den ich wohl jedes mal etwas anders sehe und der mir bei diesem Durchlauf mehr Spaß gemacht hat, vielleicht weil man sich der Schwächen bereits bewusst ist. Als reine Unterhaltung aber durchaus gelungen, da handwerklich vieles passt, auch wenn der Look nicht diesen düsteren Touch hat. Mit dem großen Namen im Titel, aber immer noch zu wenig, dazu bräuchte es wohl einfach mal einen klassischen Actionregisseur. Knappe 7/10

Jurassic World: Rebirth (2025) Und wieder eine verschenkte Chance auf gutes Kino, die aber trotzdem die Kassen von Universal weiter füllt. Ärgerlich, da hier vieles richtig gut ist, wie das coole Setdesign im modern 80er Style und dem generellen Look, dem man die Handschrift von Gareth Edwards deutlich anmerkt. Der Mann kann Dschungel. Ansonsten leistet sich der Film keine großen Aussetzer, wenn man von dem total dämlichen Einfall des Snickers Papiers ... oh warte damit fängt der Film ja an ... mal absieht. Einige Ideen sind gut, die abgestumpft spielende Scarlett Johansson sogar ganz ordentlich, wird aber von total austauschbaren Klischee-Kollegen begleitet, denen man aber auch keine Chance gibt etwas anderes zu sein. Genau wie man sich keine Story traut, die mal wieder ein Erzählkino und nicht nur Handlungskino ist. 6/10

Leanne - Staffel 1 Sicherlich eher für ein weibliches Publikum geschrieben, trotzdem recht unterhaltsam und für Zwischendurch gut schaubar 7/10.

Butterfly - Staffel 1 Endlich mal wieder eine Actionserie, dazu noch hochwertig produziert und inszeniert. Der Korea-US-Mix gefiel mir, auch wenn Daniel Dae Kim etwas steif agiert. Besser waren da Reina Hardesty und Piper Perabo, die ihre Rollen doch ziemlich gelungen interpretierten. Kurzweilig, da nur 6 Folgen und scheinbar wird es, zumindest bei Amazon, auch dabei bleiben. Schade, würde noch 6 weitere Folgen schauen. 7/10

The Saint (1997)

Gut gespielt, mit eigentlich auch guter Story, aber auch immer mal wieder etwas kurios inszeniert und der Ostblock-Vibe ist zwar gut eingefangen, aber sagt mir einfach nicht so ganz zu. Ok für einen 90er Vertreter. 6/10

Dexter: Original Sin - Staffel 1 Hat mich zugegeben überrascht. Der junge Dexter funktioniert wirklich hervorragend, ist genau richtig inszeniert, gut geschrieben und trifft einen guten Ton, fast wie im Original. Wen stört es da schon, dass mir das Motiv des Schurken nicht so richtig klar wurde. 8/10

French Lover (2025) Nette Unterhaltung, die vor allem wegen dem französischem Setting und den gut aufgelegten Schauspielern funktioniert. Die Geschichte hingegen ist komplett vorhersehbar, was nicht zwingend schlimm ist, aber daher ist es am Ende nicht mehr als eine 6/10

North of North - Staffel 1 Ganz witzig, vor allem wegen dem Schauplatz. Abgesehen davon eine manchmal etwas wilde Kombination aus überdrehter Comedy und plötzlich ernsten Szenen, die so noch nicht richtig rund ist. 6/10

Dexter: Ressurection - Staffel 1 Tja musste es eine Fortsetzung der Fortsetzung geben? Scheinbar. Gucke ich es mir dann auch früher oder später an? Scheinbar. Einiges daran funktioniert dann auch gewohnt gut, einiges eher nicht so. Immer noch besser als vieles andere auf dem Markt, aber der Reiz ist eigentlich nicht mehr da. 7/10

Der Marsianer (2015) Kann man im Prinzip kurz halten, denn hier passt alles von der Inszenierung über die Story bis hin zur Besetzung. Will man überhaupt irgendwas bemängeln, so ist der Soundtrack nur begleitend. Ridley Scotts und eigentlich auch Matt Damon haben seitdem nichts besseres mehr gemacht, was natürlich bei dem Ergebnis auch schwer ist. Hatte immer eine 9/10 stehen, aber wofür genau es etwas abzuziehen gibt fällt mir grad nicht ein. 10/10 ;)


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Assassin´s Creed: Syndicate

August 18, 2025 - Lesezeit: 3 Minuten

Assassin´s Creed Unity hatte mich zu seiner Zeit ziemlich abholt. Das Setting in Paris, zu Zeiten der französischen Revolution, ist extrem gelungen umgesetzt und bis heute hat das Spiel eine der besten und atmosphärischten Geschichten der Reihe. Wegen des schlechten Zustands bei der Veröffentlichung ist das Spiel aber auch bis heute wohl oftmals unter dem Radar und als Referenz in der AC-Reihe wohl bei vielen nicht präsent. Ich selber habe es nie unter Version 1.5 gespielt und kann/will somit nicht auf alten Fehlern herumreiten. Scheinbar sind desolate Release-Versionen für geduldige sowieso eher eine gute Sache, denn auch bei Cyberpunk 2077 ist am Ende ein grandioser Titel herausgekommen. Als Syndicate dann Ende 2015 erschien, denn "damals" gab es noch jedes Jahr einen Ableger der Reihe, hatte ich jedoch schlicht und einfach keine Lust auf London. Irgendwann wanderte der Titel dann über Games with Gold in meine Bibliothek und aus einer Laune heraus oder vielleicht auch aus der gewonnen Erfahrung heraus, dass ich mit AC:Shadows besser noch warte, habe ich es mir nun fast 10 Jahre nach Release installiert und durchgespielt. Syndicate hat mich dabei durchaus überrascht und was mir dabei gut, aber ab und zu auch nicht so gut gefallen hat, führt die nachfolgende Liste auf:

Plus:

  • Wirklich schöne, flüssige und scharfe Grafik auf der Series X/S (durch ein 4k/60 FPS Update aus 2024!), vor allem die Gebäude/Straßentexturen und Lichteffekte (z.B. in der Dämmerung) sehen schick aus
  • leicht herbstliches Setting und das gut zur Zeit passende Farbspektrum
  • klassisches Assassin´s Creed Feeling mit Stadtklettereien und vielen Attentaten
  • zwei interessante und unterschiedliche Hauptcharaktere
  • fahrender Zug als Basis
  • spaßiges und gut funktionierendes Kampfsystem
  • Gang-Upgrades
  • "dreckiger" Schiffsverkehr auf der Themse
  • gute Kartengröße
  • gutes Finale

Neutral:

  • Der Soundtrack ist stimmig, aber nicht so stark wie bei anderen Ablegern
  • Kutschen, die sich wie Autos fahren
  • Bezirkseroberungen auf Dauer immer gleich
  • Ganganführer zu besiegen könnte schwerer sein
  • gut erzählte, aber nicht vollends packende Story
  • Greifhaken gelungen für kurze Strecken, eher durchwachsen für längere Passagen

Contra:

  • schleppender Beginn bevor es nach London geht
  • manche Ressourcen zu knapp
  • Schleichpassagen in den Hauptmissionen oft nicht ohne Konflikt lösbar
  • gegen Ende des Spiels wiederholen sich viele Gameplay-Muster

Schöne Grafik

Syndicate ist ein gelungener Reihenteil, der sich durch das 4K-Update und das gute Gameplay auch heute noch hervorragend spielen lässt. Vor allem wenn man Lust auf ein eher klassisches Assassin´s Creed hat. Mit Jacob und Evie Frye gibt es außerdem zwei gelungene Protagonisten, die man abwechselnd spielt. 7,5/10